Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Countdown für angehende Krebsforscher

09.04.2008
Bewerbungsfrist für die "Helmholtz International Graduate School for Cancer Research" endet am 1. Mai 2008

Um die Ausbildung der Doktoranden im Deutschen Krebsforschungszentrum international noch attraktiver zu gestalten, hat das Zentrum die "Helmholtz International Graduate School for Cancer Research" ins Leben gerufen. Sie ermöglicht Doktoranden, bereits früh in ihrer Karriere zu herausragenden Projekten in der Krebsforschung beizutragen und bietet zudem eine umfassende interdisziplinäre Ausbildung.

Das Programm der Graduiertenschule orientiert sich am bereits bestehenden internationalen PhD-Programm des Krebsforschungszentrums. Zusätzlich bietet die neue Graduate School eine stärkere internationale Vernetzung mit Institutionen aus dem Bereich der Krebsforschung wie dem amerikanischen MD Anderson Cancer Center, die Kooperation mit anderen Helmholtz-Zentren wie etwa dem Berliner Max-Delbrück-Centrum und ein noch umfassenderes Angebot an begleitenden Kursen. Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewerbung um einen der Ausbildungsplätze ist ein naturwissenschaftliches Studium mit einem dem Diplom vergleichbaren Abschluss oder ein Medizinstudium.

Die Bewerber sollten nicht älter als dreißig Jahre alt sein und über gute Englischkenntnisse verfügen. Am 1. Mai endet die Bewerbungsfrist, Startschuss im Deutschen Krebsforschungszentrum ist Anfang Oktober.

... mehr zu:
»Krebsforschung

Den Doktoranden des Deutschen Krebsforschungszentrums stehen neben einer erstklassigen Betreuung durch ihren jeweiligen Doktorvater bzw. -mutter zwei zusätzliche Mentoren zur Seite: Ein weiterer Gruppenleiter aus dem Haus sowie ein externer Wissenschaftler beraten die jungen Forscher in regelmäßigen Abständen zum Fortgang ihrer Arbeit. Daneben bietet das DKFZ seinem wissenschaftlichen Nachwuchs ein umfangreiches Weiterbildungsprogramm: Vom Projektmanagement über Möglichkeiten, wissenschaftliche Ergebnisse ansprechend zu präsentieren bis hin zu neuen Techniken für die Arbeit im Labor reicht das Angebot.

Auch die Teilnahme an der Vorlesungsreihe "Progress in Cancer Research", in der die Abteilungs- und Arbeitsgruppenleiter des Hauses über ihr jeweiliges Forschungsgebiet referieren, ist Pflicht. Darüber hinaus werden die Vorstellung wissenschaftlicher Ergebnisse auf Kongressen oder Seminaren sowie verschiedene soziale Aktivitäten unterstützt.

"Der Wettbewerb um die weltweit besten Köpfe beginnt bereits beim Forschernachwuchs", stellt Professor Thomas Efferth fest, der das Doktorandenprogramm am Zentrum koordiniert. Die Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren, denen das Deutsche Krebsforschungszentrum angehört, hat im vergangenen Jahr insgesamt drei Graduiertenschulen gegründet, die sie jährlich mit je 600 000 Euro für die nächsten sechs Jahre unterstützt.

Weitere Informationen zum Helmholtz-Graduierten-Programm finden sich auf der Internetseite des Deutschen Krebsforschungszentrums unter http://www.dkfz.de/en/phd-program/index.html.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum hat die Aufgabe, die Mechanismen der Krebsentstehung systematisch zu untersuchen und Krebsrisikofaktoren zu erfassen. Die Ergebnisse dieser Grundlagenforschung sollen zu neuen Ansätzen in Vorbeugung, Diagnose und Therapie von Krebserkrankungen führen. Das Zentrum wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren e.V.

Dr. Stefanie Seltmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.dkfz.de

Weitere Berichte zu: Krebsforschung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Digitales Know-how für den Mittelstand: Uni Bayreuth entwickelt neuartiges Weiterbildungsprogramm
28.09.2017 | Universität Bayreuth

nachricht Physik-Didaktiker aus Münster entwickeln Lehrmaterial zu Quantenphänomenen
22.09.2017 | Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Immunsystem in Extremsituationen

19.10.2017 | Veranstaltungen

Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm

19.10.2017 | Veranstaltungen

Bauphysiktagung der TU Kaiserslautern befasst sich mit energieeffizienten Gebäuden

19.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Forscher finden Hinweise auf verknotete Chromosomen im Erbgut

20.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Saugmaschinen machen Waschwässer von Binnenschiffen sauberer

20.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Strukturbiologieforschung in Berlin: DFG bewilligt Mittel für neue Hochleistungsmikroskope

20.10.2017 | Förderungen Preise