Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Auf die ersten Jahre kommt es an - Netzwerk Nord-West für frühkindliche Bildung und Entwicklung

26.02.2008
Maßnahmen zur frühkindlichen Bildung und Entwicklung sollen besser koordiniert und damit auch qualitativ verbessert werden.

Um das zu erreichen, haben sich die Universität Oldenburg, die Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven (FH OOW) sowie die Kreisvolkshochschule Ammerland und das Ludwig-Windthorst-Haus Lingen zu einem regionalen Netzwerk zusammengeschlossen. Das Netzwerk, das in Emden über eine Geschäftsstelle verfügt, ist eingebunden in das Niedersächsische Institut für Frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe), das von der Landesregierung mit 5,5 Millionen Euro gefördert wird.

Einen wechselseitigen Wissenstransfer von der Forschung über die Fort- und Weiterbildung bis zur pädagogischen Praxis voranzubringen, sei das Ziel, betonte der Vorsitzende des Vereins, Prof. Dr. h.c. Georg Rocholl (FH OOW ). Den Initiatoren gehe es dabei um die weitere Professionalisierung der Arbeit in der frühkindlichen Bildung. Wichtig seien vor allem praktische Vorhaben, die dem Fachpersonal helfen sollen, ihre pädagogische Arbeit weiter zu entwickeln. Das Netzwerk sei offen angelegt und lade weitere Partner ein, sich an der fachlichen Entwicklung einer Plattform für frühkindliche Bildung und Entwicklung zu beteiligen.

Die Oldenburger Erziehungswissenschaftlerin Prof. Dr. Susanne Miller sagte, das Netzwerk sei auch deshalb von großer Bedeutung, weil viele Initiativen nicht allen Trägern bekannt seien. Eine systematische Informierung untereinander werde Ideen und Ressourcen allen zugänglich machen. Neue Erkenntnisse und Entwicklungen aus der Forschung könnten ebenso über das niedersächsische Institut, das Modellprojekte zur Förderung empfiehlt, schnell in die Praxis umgesetzt und wieder rückgekoppelt werden.

... mehr zu:
»OOW

Im Rahmen der Professionalisierung der frühkindlichen Bildung bietet die Universität Oldenburg seit 2005 unter dem Motto "Bildung von Anfang an..." ein Weiterbildungsangebot für ErzieherInnen und GrundschullehrerInnen an. An der FH OOW gibt es einen Studiengang "Integrative Frühpädagogik". Damit verfolgt sie ebenso wie die Kreisvolkshochschule Ammerland und das Ludwig Windthorst-Haus eine Strategie zur Professionalisierung elementarpädagogischer Fachkräfte.

Interessierte an einer Netzwerkbildung können sich in der neu eingerichteten Geschäftsstelle unter Tel.: 04921/807-1260 in Emden melden. Die MitarbeiterInnen koordinieren nicht nur die Zusammenarbeit, sondern informieren auch über Antragsfristen und Förderrichtlinien und unterstützen auch Einrichtungen bei der Entwicklung von Projekten.

Kontakt: Prof. Dr. h.c. Georg Rocholl , Tel.: 04921-807-1243, E-Mail: rocholl@fho-emden.de und Prof. Dr. Susanne Miller,Tel.: 0441/798-2077, E-Mail: susanne.miller@uni-oldenburg.de.

Gerhard Harms | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-oldenburg.de

Weitere Berichte zu: OOW

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Jeder Zweite nimmt mindestens einmal im Jahr an einer Weiterbildung teil
24.05.2018 | Deutsches Institut für Erwachsenenbildung - Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e. V.

nachricht Das Klassenzimmer der Zukunft - DFKI & TUK eröffnen neues Labor für digitale Lehr- und Lernmethoden
03.05.2018 | Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, DFKI

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Starke IT-Sicherheit für das Auto der Zukunft – Forschungsverbund entwickelt neue Ansätze

Je mehr die Elektronik Autos lenkt, beschleunigt und bremst, desto wichtiger wird der Schutz vor Cyber-Angriffen. Deshalb erarbeiten 15 Partner aus Industrie und Wissenschaft in den kommenden drei Jahren neue Ansätze für die IT-Sicherheit im selbstfahrenden Auto. Das Verbundvorhaben unter dem Namen „Security For Connected, Autonomous Cars (SecForCARs) wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 7,2 Millionen Euro gefördert. Infineon leitet das Projekt.

Bereits heute bieten Fahrzeuge vielfältige Kommunikationsschnittstellen und immer mehr automatisierte Fahrfunktionen, wie beispielsweise Abstands- und...

Im Focus: Powerful IT security for the car of the future – research alliance develops new approaches

The more electronics steer, accelerate and brake cars, the more important it is to protect them against cyber-attacks. That is why 15 partners from industry and academia will work together over the next three years on new approaches to IT security in self-driving cars. The joint project goes by the name Security For Connected, Autonomous Cars (SecForCARs) and has funding of €7.2 million from the German Federal Ministry of Education and Research. Infineon is leading the project.

Vehicles already offer diverse communication interfaces and more and more automated functions, such as distance and lane-keeping assist systems. At the same...

Im Focus: Mit Hilfe molekularer Schalter lassen sich künftig neuartige Bauelemente entwickeln

Einem Forscherteam unter Führung von Physikern der Technischen Universität München (TUM) ist es gelungen, spezielle Moleküle mit einer angelegten Spannung zwischen zwei strukturell unterschiedlichen Zuständen hin und her zu schalten. Derartige Nano-Schalter könnten Basis für neuartige Bauelemente sein, die auf Silizium basierende Komponenten durch organische Moleküle ersetzen.

Die Entwicklung neuer elektronischer Technologien fordert eine ständige Verkleinerung funktioneller Komponenten. Physikern der TU München ist es im Rahmen...

Im Focus: Molecular switch will facilitate the development of pioneering electro-optical devices

A research team led by physicists at the Technical University of Munich (TUM) has developed molecular nanoswitches that can be toggled between two structurally different states using an applied voltage. They can serve as the basis for a pioneering class of devices that could replace silicon-based components with organic molecules.

The development of new electronic technologies drives the incessant reduction of functional component sizes. In the context of an international collaborative...

Im Focus: GRACE Follow-On erfolgreich gestartet: Das Satelliten-Tandem dokumentiert den globalen Wandel

Die Satellitenmission GRACE-FO ist gestartet. Am 22. Mai um 21.47 Uhr (MESZ) hoben die beiden Satelliten des GFZ und der NASA an Bord einer Falcon-9-Rakete von der Vandenberg Air Force Base (Kalifornien) ab und wurden in eine polare Umlaufbahn gebracht. Dort nehmen sie in den kommenden Monaten ihre endgültige Position ein. Die NASA meldete 30 Minuten später, dass der Kontakt zu den Satelliten in ihrem Zielorbit erfolgreich hergestellt wurde. GRACE Follow-On wird das Erdschwerefeld und dessen räumliche und zeitliche Variationen sehr genau vermessen. Sie ermöglicht damit präzise Aussagen zum globalen Wandel, insbesondere zu Änderungen im Wasserhaushalt, etwa dem Verlust von Eismassen.

Potsdam, 22. Mai 2018: Die deutsch-amerikanische Satellitenmission GRACE-FO (Gravity Recovery And Climate Experiment Follow On) ist erfolgreich gestartet. Am...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Im Fokus: Klimaangepasste Pflanzen

25.05.2018 | Veranstaltungen

Größter Astronomie-Kongress kommt nach Wien

24.05.2018 | Veranstaltungen

22. Business Forum Qualität: Vom Smart Device bis zum Digital Twin

22.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Berufsausbildung mit Zukunft

25.05.2018 | Unternehmensmeldung

Untersuchung der Zellmembran: Forscher entwickeln Stoff, der wichtigen Membranbestandteil nachahmt

25.05.2018 | Interdisziplinäre Forschung

Starke IT-Sicherheit für das Auto der Zukunft – Forschungsverbund entwickelt neue Ansätze

25.05.2018 | Informationstechnologie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics