Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

CHE-ForschungsRanking 2007: Spitzengruppe kann sich behaupten

20.02.2008
Im CHE-ForschungsRanking 2007 weisen die Universitäten Frankfurt a.M., Freiburg, Heidelberg, Karlsruhe, die LMU und die TU München sowie die Universität Stuttgart wieder einen besonders hohen Anteil forschungsstarker Fakultäten aus. In mindestens der Hälfte der im Ranking einbezogenen Fächer erreichten sie die Spitzengruppe.

Insgesamt wurden 16 Fächer betrachtet. Aktualisiert wurden die Daten für die Fächer Anglistik, Elektrotechnik und Informationstechnik, Erziehungswissenschaft, Geschichte, Maschinenbau und Psychologie, die zuletzt 2004 untersucht worden waren.

Im Vergleich zum CHE-ForschungsRanking 2006 konnten sich die sieben genannten Universitäten im Spitzenbereich erneut als besonders aktive Forschungsuniversitäten präsentieren, nur die Universität Göttingen ist nicht mehr in der Spitzengruppe vertreten. Sie liegt jedoch gemeinsam mit der HU Berlin und der Universität zu Köln mit sechs forschungsstarken Fächern von 13 möglichen nah am Spitzenfeld.

"Der Vergleich mit früheren Forschungsrankings zeigt, dass über die Jahre hinweg einige Universitäten konstant im Spitzenfeld vertreten sind. Allen voran die TU München, die diesmal mit sieben von acht möglichen Spitzenplätzen glänzt," sagt Sonja Berghoff, Projektleiterin im CHE-ForschungsRanking. 40 Universitäten gehören der Mittelgruppe an, sie weisen in mindestens einem Fach besondere Forschungsleistungen auf. Aufgestiegen in die Mittelgruppe sind die Universitäten Leipzig und Oldenburg. 17 Universitäten gehören in keinem Fach zu den Forschungsstarken.

... mehr zu:
»CHE-Forschungsranking

Das CHE-ForschungsRanking basiert auf dem forschungsbezogenen Datenmaterial des CHE-HochschulRankings. Unter anderem wurde die Zahl der eingeworbenen Drittmittel, Publikationen und Promotionen sowie in den Ingenieurwissenschaften die Anzahl der Erfindungen einer Hochschule im jeweiligen Fach zugrunde gelegt. Neben Fakten, die für die Bildung der Spitzen-, Mittel- oder Schlussgruppe herangezogen werden, wird auch die Reputation der Fachbereiche bei Professoren abgefragt. Hier zeigt sich, dass einige Fakultäten mit Forschungsleistungen aufwarten, die bisher noch verkannt werden.

Als Medienpartner des CHE-ForschungsRankings veröffentlicht DIE ZEIT in ihrer Ausgabe vom 21. Februar 2008 Ausschnitte der Ergebnisse für die Ingenieurwissenschaften.

Kontakt:
Dr. Sonja Berghoff
05241 97 61 29
sonja.berghoff@che-ranking.de

Britta Hoffmann-Kobert | idw
Weitere Informationen:
http://www.che-ranking.de/Forschungsranking_2007.php

Weitere Berichte zu: CHE-Forschungsranking

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Bei Celisca entsteht das Labor der Zukunft
19.12.2016 | Universität Rostock

nachricht Bildung 4.0: Die Welt des digitalen Lernens: Smartphones und Virtual Reality im Unterricht
14.12.2016 | Fachhochschule St. Pölten

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Innovatives Hochleistungsmaterial: Biofasern aus Florfliegenseide

Neuartige Biofasern aus einem Seidenprotein der Florfliege werden am Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP gemeinsam mit der Firma AMSilk GmbH entwickelt. Die Forscher arbeiten daran, das Protein in großen Mengen biotechnologisch herzustellen. Als hochgradig biegesteife Faser soll das Material künftig zum Beispiel in Leichtbaukunststoffen für die Verkehrstechnik eingesetzt werden. Im Bereich Medizintechnik sind beispielsweise biokompatible Seidenbeschichtungen von Implantaten denkbar. Ein erstes Materialmuster präsentiert das Fraunhofer IAP auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin vom 20.1. bis 29.1.2017 in Halle 4.2 am Stand 212.

Zum Schutz des Nachwuchses vor bodennahen Fressfeinden lagern Florfliegen ihre Eier auf der Unterseite von Blättern ab – auf der Spitze von stabilen seidenen...

Im Focus: Verkehrsstau im Nichts

Konstanzer Physiker verbuchen neue Erfolge bei der Vermessung des Quanten-Vakuums

An der Universität Konstanz ist ein weiterer bedeutender Schritt hin zu einem völlig neuen experimentellen Zugang zur Quantenphysik gelungen. Das Team um Prof....

Im Focus: Traffic jam in empty space

New success for Konstanz physicists in studying the quantum vacuum

An important step towards a completely new experimental access to quantum physics has been made at University of Konstanz. The team of scientists headed by...

Im Focus: Textiler Hochwasserschutz erhöht Sicherheit

Wissenschaftler der TU Chemnitz präsentieren im Februar und März 2017 ein neues temporäres System zum Schutz gegen Hochwasser auf Baumessen in Chemnitz und Dresden

Auch die jüngsten Hochwasserereignisse zeigen, dass vielerorts das natürliche Rückhaltepotential von Uferbereichen schnell erschöpft ist und angrenzende...

Im Focus: Wie Darmbakterien krank machen

HZI-Forscher entschlüsseln Infektionsmechanismen von Yersinien und Immunantworten des Wirts

Yersinien verursachen schwere Darminfektionen. Um ihre Infektionsmechanismen besser zu verstehen, werden Studien mit dem Modellorganismus Yersinia...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Mittelstand 4.0 – Mehrwerte durch Digitalisierung: Hintergründe, Beispiele, Lösungen

20.01.2017 | Veranstaltungen

Nachhaltige Wassernutzung in der Landwirtschaft Osteuropas und Zentralasiens

19.01.2017 | Veranstaltungen

Künftige Rohstoffexperten aus aller Welt in Freiberg zur Winterschule

18.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

21.500 Euro für eine grüne Zukunft – Unserer Umwelt zuliebe

20.01.2017 | Unternehmensmeldung

innovations-report im Interview mit Rolf-Dieter Lafrenz, Gründer und Geschäftsführer der Hamburger Start ups Cargonexx

20.01.2017 | Unternehmensmeldung

Niederlande: Intelligente Lösungen für Bahn und Stahlindustrie werden gefördert

20.01.2017 | Förderungen Preise