Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Leibniz Universität Hannover ist Spitze bei EU-Projektbeteiligungen

18.02.2008
Sozialwissenschaften sind mit fünf Kooperationen vertreten

Fünf Projektbeteiligungen der Leibniz Universität Hannover aus den Programmbereichen "Geistes-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften" und "Wissenschaft in der Gesellschaft" des 7. Forschungsrahmenprogramms wurden von der EU-Kommission in der ersten Ausschreibungsrunde zur Bewilligung vorgeschlagen. Durch diese Projektbeteiligungen wirbt die Universität rund eine Million Euro an zusätzlichen EU-Mitteln ein.

Folgende Projekte haben es in die Bewilligungsrunde geschafft:

RUFUS (Rural future network), Institut für Umweltplanung: Untersucht wird die Nachhaltigkeit in ländlichen Regionen und die Einflussnahme durch Maßnahmen der öffentlichen Instanzen, wie beispielsweise ländliche Entwicklungspolitik (CAP-Reform). Koordinator ist das Institut in Hannover. Das Konsortium besteht aus sieben transnationalen Partnern.

REMEDIE (Regenerative medicine in Europe, emerging needs and challenges in global context), Institut für Politische Wissenschaft: Das Projekt beschäftigt sich mit dem Phänomen der regenerativen Medizin und deren Auswirkungen auf den klinischen Sektor oder auf Patienten, die in unterschiedlichen Ländern leben. Zusammen mit fünf anderen Einrichtungen wird darüber gearbeitet.

IAREG (Intangible Assets and regional Economic Growth), Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie: Das Projektkonsortium untersucht die Bedeutung von immateriellen Werten auf die Generierung von Innovation, Wettbewerb, ökonomischen Wachstums und Produktivitätssteigerung auf regionaler Ebene.

Platon+ (Strengthening the role that Socio-economic sciences and Humanities (SSH) have on the ERA Development), uni transfer: Zwölf Projektpartner sind beteiligt, darunter Geistes- und Sozialwissenschaften, nationale Kontaktstellen, Technologietransferstellen und Nichtregierungsorganisationen (NGOs) aus zehn Ländern. Das Projekt wird verschiedene Instrumente entwickeln, um Forschungsergebnisse der Geistes- und Sozialwissenschaften an unterschiedliche Zielgruppen zu vermitteln und um insbesondere für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler internationale Kontakte für gemeinsame Forschungsvorhaben zu knüpfen.

CoReflec (Inquiry-based science Teaching and Learning Support by Digital Environments for collaboration and reflection), Institut für Didaktik der Chemie: Dieses Projekt, an dem acht transnationale Partner arbeiten, untersucht die Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Schulen durch die Implementierung eines europaweiten Netzwerks von Forschern und Lehrern. Das Ergebnis der Zusammenarbeit ist der Aufbau von webbasierten und flexiblen Lernumgebungen mit dem Ziel, junge Leute in Richtung einer wissenschaftlichen Karriere zu fördern.

Hinweis an die Redaktion:
Für weitere Informationen steht Ihnen Dominique Gillissen vom EU-Hochschulbüro Hannover/Hildesheim unter Telefon 0511.762-4093 oder per E-Mail unter dominique.gillissen@zuv.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

Dr. Stefanie Beier | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-hannover.de

Weitere Berichte zu: EU-Projektbeteiligung Sozialwissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Die Verbindung macht’s
24.03.2017 | Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

nachricht Gleich und Gleich gesellt sich gern!
21.03.2017 | Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Im Focus: Making lightweight construction suitable for series production

More and more automobile companies are focusing on body parts made of carbon fiber reinforced plastics (CFRP). However, manufacturing and repair costs must be further reduced in order to make CFRP more economical in use. Together with the Volkswagen AG and five other partners in the project HolQueSt 3D, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) has developed laser processes for the automatic trimming, drilling and repair of three-dimensional components.

Automated manufacturing processes are the basis for ultimately establishing the series production of CFRP components. In the project HolQueSt 3D, the LZH has...

Im Focus: Wonder material? Novel nanotube structure strengthens thin films for flexible electronics

Reflecting the structure of composites found in nature and the ancient world, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have synthesized thin carbon nanotube (CNT) textiles that exhibit both high electrical conductivity and a level of toughness that is about fifty times higher than copper films, currently used in electronics.

"The structural robustness of thin metal films has significant importance for the reliable operation of smart skin and flexible electronics including...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

„Microbiology and Infection“ - deutschlandweit größte Fachkonferenz in Würzburg

25.04.2017 | Veranstaltungen

Berührungslose Schichtdickenmessung in der Qualitätskontrolle

25.04.2017 | Veranstaltungen

Forschungsexpedition „Meere und Ozeane“ mit dem Ausstellungsschiff MS Wissenschaft

24.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

„Microbiology and Infection“ - deutschlandweit größte Fachkonferenz in Würzburg

25.04.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Auf dem Weg zur lückenlosen Qualitätsüberwachung in der gesamten Lieferkette

25.04.2017 | Verkehr Logistik

Digitalisierung bringt Produktion zurück an den Standort Deutschland

25.04.2017 | Wirtschaft Finanzen