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Antarktis-Forschung für Klima wird intensiviert

05.02.2008
Bundesforschungsministerin heißt Forschungsschiff "Polarstern" nach Expedition in Kapstadt willkommen / Sechstägige Reise nach Südafrika und Namibia soll Wissenschaftskooperationen stärken

Zum Auftakt ihrer sechstägigen Reise nach Südafrika und Namibia empfängt Bundesforschungsministerin Annette Schavan am Dienstag (05. Februar) das deutsche Forschungsschiff "Polarstern" des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft.

Die "Polarstern" ist eben von einer Antarktis-Expedition zurückgekehrt. Annette Schavan wird sich auf dem Schiff mit den Forschern austauschen, die neue Erkenntnisse über den südlichen Ozean mitbringen. "Angesichts der herausragenden Bedeutung der Antarktis für das globale Klima und seinen Wandel wollen wir die Forschung in dieser Region weiter intensivieren. Wir wollen auch die Zusammenarbeit mit Südafrika unter anderem im Bereich der Meereswissenschaften ausbauen."

Forschungsministerin Schavan wird von einer hochkarätigen Delegation aus Wissenschaft und Wirtschaft begleitet, der unter anderem der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Prof. Matthias Kleiner und der Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, Prof. Hans-Jörg Bullinger angehören.

Ziel der Reise ist die Verstärkung der Zusammenarbeit Deutschlands mit den wichtigen Partnern Südafrika und Namibia. Dazu wird Annette Schavan Gespräche mit ihren jeweiligen Kolleginnen und Kollegen, sowie auch mit der südafrikanischen Außenministerin Diamini-Zuma führen. Mit ihrem Amtskollegen Mosibudi Mangena wird die Bundesforschungsministerin eine Vereinbarung zur gemeinsamen Nachhaltigkeitsforschung unterzeichnen. Die Ministerin wird unter anderem die Universitäten Kapstadt, Stellenbosch und Johannesburg sowie renommierte Forschungszentren besuchen und sich mit hochrangigen Vertretern deutscher und südafrikanischer Unternehmen treffen.

Am 09. Februar wird die Ministerin in Namibia nach politischen Gesprächen zwei "BIOTA"-Observatorien besuchen. "BIOTA-Africa" ist ein vom Bundesforschungsministerium und afrikanischen Partnern finanziertes Forschungsprojekt, das in verschiedenen Regionen des Kontinents die Artenvielfalt und deren Bedrohungen erforscht.

Zum Abschluss der Reise wird Ministerin Schavan am 10. Februar in Soweto am Festgottesdienst zur zentralen Veranstaltung "50 Jahre Misereor" teilnehmen.

Silvia von Einsiedel | idw
Weitere Informationen:
http://www.bmbf.de/press/2228.php
http://www.awi.de/index.php?id=51&L=1

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