Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

FernUniversität und Stiftung Universitäre Fernstudien Schweiz kooperieren in der wirtschaftswissenschaftlichen Lehre

22.01.2008
Die FernUniversität in Hagen und die Stiftung Universitäre Fernstudien Schweiz (FS-CH) werden zum Sommersemester 2008 erstmals ein gemeinsames Doppelabschlussprogramm anbieten.

Berufstätigen in der Schweiz ermöglicht dieses Programm, den Bachelorstudiengang Wirtschaftswissenschaft gleichzeitig sowohl an einer schweizerischen universitären Einrichtung - die eidgenössisch anerkannt ist - als auch an einer staatlichen deutschen Universität zu studieren, ohne ihre Tätigkeit unterbrechen zu müssen. Die Kooperationspartner tragen damit dem steigenden Bedarf an universitär ausgebildeten Wirtschaftswissenschaftlerinnen und Wirtschaftswissenschaftlern Rechnung.

Die Stiftung Universitäre Fernstudien Schweiz hat einen Studiengang Bachelor Wirtschaftswissenschaft entwickelt, in dem Teile des bestehenden erfolgreichen Studiengangs Bachelor Wirtschaftswissenschaft der FernUniversität in Hagen integriert sind. Die Studierenden werden an beiden Einrichtungen immatrikuliert und erbringen somit Teile ihrer Studien- und Prüfungsleistungen an der FernUniversität und bei Universitäre Fernstudien Schweiz. Die gegenseitige Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen bildet die Voraussetzung für die Kooperation. Die Absolventinnen und Absolventen erhalten den akademischen Grad eines Bachelor of Science in Wirtschaftswissenschaft zweifach verliehen - sowohl von der Stiftung als auch von der FernUniversität.

Ein entsprechender Kooperationsvertrag wurde jetzt von den Rektoren Prof. Dr. Paul Volken, Stiftung Universitäre Fernstudien Schweiz, und Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer, FernUniversität in Hagen, vom Dekan der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Stiftung, Prof. Dr. Hans Wolfgang Brachinger, der Dekanin der Hagener Fakultät für Wirtschaftswissenschaft, Prof. Dr. Sabine Fließ, und vom Stiftungspräsidenten, Wilhelm Schnyder, unterschrieben. Mit ihnen freuten sich im Studienzentrum Pfäffikon/Kanton Schwyz Regierungsrat Walter Stählin, Vorsteher des Erziehungsdepartements des Kantons Schwyz, und Prof. Dr. Gerhard Schmidt, Vizepräsident der ETH Zürich und Präsident des wissenschaftlichen Beirates der Stiftung.

Die Kooperation der weltweit einzigen deutschsprachigen staatlichen Fernuniversität mit der Schweizer Stiftung besteht bereits seit Anfang der 1990er Jahre. Mit ihren Studienzentren in Brig/Kanton Wallis und Pfäffikon/Kanton Schwyz betreut die Stiftung die in der Schweiz wohnhaften Studierenden der FernUniversität und bietet auch eigene Fernstudiengänge an. Beide Kooperationspartner sehen in dem nun vereinbarten Doppelabschlussprogramm eine neue Qualität dieser Zusammenarbeit.

Susanne Bossemeyer | idw
Weitere Informationen:
http://www.fernuni-hagen.de/

Weitere Berichte zu: Fernstudien Universitäre Wirtschaftswissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Meilenstein in der Forschung: Enabling Innovation
06.09.2017 | Rheinische Fachhochschule Köln

nachricht Max Planck School of Photonics: Nationales Exzellenznetzwerk für Photonikforschung ausgewählt
04.09.2017 | Fraunhofer-Gesellschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Im Focus: Ultrakurze Momentaufnahmen der Dynamik von Elektronen in Festkörpern

Mit Hilfe ultrakurzer Laser- und Röntgenblitze haben Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik (Garching bei München) Schnappschüsse der bislang kürzesten Bewegung von Elektronen in Festkörpern gemacht. Die Bewegung hielt 750 Attosekunden lang an, bevor sie abklang. Damit stellten die Wissenschaftler einen neuen Rekord auf, ultrakurze Prozesse innerhalb von Festkörpern aufzuzeichnen.

Wenn Röntgenstrahlen auf Festkörpermaterialien oder große Moleküle treffen, wird ein Elektron von seinem angestammten Platz in der Nähe des Atomkerns...

Im Focus: Ultrafast snapshots of relaxing electrons in solids

Using ultrafast flashes of laser and x-ray radiation, scientists at the Max Planck Institute of Quantum Optics (Garching, Germany) took snapshots of the briefest electron motion inside a solid material to date. The electron motion lasted only 750 billionths of the billionth of a second before it fainted, setting a new record of human capability to capture ultrafast processes inside solids!

When x-rays shine onto solid materials or large molecules, an electron is pushed away from its original place near the nucleus of the atom, leaving a hole...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Höher - schneller - weiter: Der Faktor Mensch in der Luftfahrt

20.09.2017 | Veranstaltungen

Wälder unter Druck: Internationale Tagung zur Rolle von Wäldern in der Landschaft an der Uni Halle

20.09.2017 | Veranstaltungen

7000 Teilnehmer erwartet: 69. Urologen-Kongress startet heute in Dresden

20.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Drohnen sehen auch im Dunkeln

20.09.2017 | Informationstechnologie

Pfeilgiftfrösche machen auf „Kommando“ Brutpflege für fremde Kaulquappen

20.09.2017 | Biowissenschaften Chemie

Frühwarnsystem für gefährliche Gase: TUHH-Forscher erreichen Meilenstein

20.09.2017 | Energie und Elektrotechnik