Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Land fördert Nachwuchswissenschaftler mit über 15 Millionen

31.12.2007
Das Land unterstützt die niedersächsischen Hochschulen dabei, die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses auszubauen. Dazu stellt Niedersachsen in einem Förderpaket mehr als 15 Millionen Euro für die kommenden fünf Jahre zur Verfügung.

"Der Nachwuchs von heute stellt die Spitzenforscher für Industrie und Forschung von morgen. Wir müssen diese jungen, international gefragten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit besten Arbeitsbedingungen zum Arbeiten in Niedersachsen bewegen", erklärt der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur Lutz Stratmann. "Mit dem Maßnahmenpaket bieten wir den Hochschulen ein passgenaues Angebot für ihren wissenschaftlichen Nachwuchs."

Das eng aufeinander abgestimmte Förderpaket setzt sich aus drei Initiativen zusammen. Alle haben das Ziel, in forschungsstarken Bereichen intensive und qualitativ hochwertige Arbeits- und Forschungsbedingungen für Doktoranden zu schaffen. Das bedeutet mehr Betreuung für die Doktoranden, hoch dotierte Stipendien und bessere berufliche Perspektiven für den akademischen sowie für den allgemeinen Stellenmarkt.

Niedersachsen habe in der Exzellenzinitiative sehr gut abgeschnitten, es gebe aber noch Nachholbedarf etwa gegenüber Bayern und Baden-Württemberg. Niedersachsen setze daher gezielt auf den Nachwuchs, um die Ausgangslage für seine Hochschulen für den nächsten Exzellenzwettbewerb zu verbessern.

Folgende Maßnahmen gehören zum Förderpaket:

o Durch eine Neuausschreibung des "Niedersächsischen Promotionsprogramms" stellt das Land für forschungsstarke Bereiche finanziell hochattraktive Stipendien zur Verfügung. An der für Januar 2008 geplanten Ausschreibung können sich alle Hochschulen des Landes beteiligen.

o Um die Berufsqualifizierung von Nachwuchswissenschaftlern für den akademischen wie für den allgemeinen Arbeitsmarkt noch zu verbessern, fließen aus Mitteln der EU-Strukturfonds bis zu fünf Millionen Euro für Graduate Schools an die niedersächsischen Hochschulen.

o Die niedersächsischen Hochschulen sollen bereits frühzeitig für eine Exzellenzinitiative II vorbereitet werden. Daher unterstützt das Land Niedersachsen positiv evaluierte, aber in der Endrunde der Exzellenzinitiative nicht geförderte, so genannte 1b-Anträge. Drei Graduiertenschulen ("Meteorologie" der Technischen Universität Braunschweig, "Geisteswissenschaften und Theologie" der Universität Göttingen sowie "Multi Scale Methods for Interface Coupling" der Universität Hannover) werden daher mit rund drei Millionen Euro für die kommenden fünf Jahre gefördert.

Meike Ziegenmeier | idw
Weitere Informationen:
http://www.mwk.niedersachsen.de

Weitere Berichte zu: Exzellenzinitiative Nachwuchswissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Wie ein Roboter Kita-Kindern Sprachen beibringt
14.07.2017 | Universität Bielefeld

nachricht MINT Nachwuchsbarometer 2017: Digitale Bildung in Deutschland braucht ein Update
22.06.2017 | acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wissenschaftler entdecken seltene Ordnung von Elektronen in einem supraleitenden Kristall

In einem Artikel der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins „Nature“ berichten Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden von der Entdeckung eines seltenen Materiezustandes, bei dem sich die Elektronen in einem Kristall gemeinsam in einer Richtung bewegen. Diese Entdeckung berührt eine der offenen Fragestellungen im Bereich der Festkörperphysik: Was passiert, wenn sich Elektronen gemeinsam im Kollektiv verhalten, in sogenannten „stark korrelierten Elektronensystemen“, und wie „einigen sich“ die Elektronen auf ein gemeinsames Verhalten?

In den meisten Metallen beeinflussen sich Elektronen gegenseitig nur wenig und leiten Wärme und elektrischen Strom weitgehend unabhängig voneinander durch das...

Im Focus: Wie ein Bakterium von Methanol leben kann

Bei einem Bakterium, das Methanol als Nährstoff nutzen kann, identifizierten ETH-Forscher alle dafür benötigten Gene. Die Erkenntnis hilft, diesen Rohstoff für die Biotechnologie besser nutzbar zu machen.

Viele Chemiker erforschen derzeit, wie man aus den kleinen Kohlenstoffverbindungen Methan und Methanol grössere Moleküle herstellt. Denn Methan kommt auf der...

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

International führende Informatiker in Paderborn

21.08.2017 | Veranstaltungen

Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik

21.08.2017 | Veranstaltungen

DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz

21.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer IPM präsentiert »Deep Learning Framework« zur automatisierten Interpretation von 3D-Daten

22.08.2017 | Informationstechnologie

Globale Klimaextreme nach Vulkanausbrüchen

22.08.2017 | Geowissenschaften

RWI/ISL-Containerumschlag-Index erreicht neuen Höchstwert

22.08.2017 | Wirtschaft Finanzen