Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

BMBF fördert medizinische Zentren in Berlin und Hannover

20.12.2007
Schavan: "Forschungsergebnisse schnell für Patienten nutzen" / Integrierte Forschungs- und Behandlungszentren bekommen 50 Millionen Euro

Die Berliner Charité und die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) sind die Gewinner des Wettbewerbs um Integrierte Forschungs- und Behandlungszentren. Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) wird die Charité ein Zentrum für Schlaganfallforschung einrichten. An der MHH entsteht ein Zentrum für Transplantationsforschung. Für eine erste fünfjährige Förderphase erhalten beide Universitäten jeweils rund 25 Millionen Euro.

Mit den Integrierten Forschungs- und Behandlungszentren (IFB) fördert das BMBF in wichtigen Krankheitsbereichen die enge Verknüpfung von Forschung und Patientenversorgung. Die Zentren werden das Profil der Medizinischen Fakultät und des zugehörigen Universitätsklinikums prägen. Damit soll der Austausch zwischen grundlagenbezogener und patientenbezogener klinischer Forschung gestärkt werden. Bundesforschungsministerin Annette Schavan sagte dazu am Donnerstag: "Von den Integrierten Forschungs- und Behandlungszentren werden Patientinnen und Patienten erheblich profitieren. Denn wissenschaftliche Erkenntnisse und neue Therapien werden schneller in die klinische Anwendung gelangen. Auch für den wissenschaftlichen Nachwuchs bieten die Zentren attraktive Perspektiven für eine berufliche Karriere in der Forschung."

Der Wettbewerb hat in der Hochschulmedizin große Aufmerksamkeit erzielt. Insgesamt waren in der ersten Förderrunde 43 Anträge von medizinischen Fakultäten und Hochschulkliniken aus ganz Deutschland im Bundesforschungsministerium eingegangen. Voraussetzung für die Förderung sind exzellente Grundlagenforschung, Erfahrungen in der patientenorientierten Forschung und eine langfristig angelegte Gesamtstrategie für das Zentrum. Darüber hinaus mussten Pläne für die Entwicklung neuartiger fächerübergreifender Organisationsstrukturen vorgelegt werden. Die Anträge wurden im Herbst durch renommierte ausländische und deutsche Wissenschaftler vor Ort begutachtet.

... mehr zu:
»MHH

Gleichzeitig mit der Vorstellung der Gewinner der ersten Förderrunde startet das Bundesforschungsministerium jetzt eine zweite Runde des Wettbewerbs. Bis Anfang Juni 2008 können sich alle hochschulmedizinischen Standorte erneut bewerben. Wenn die Qualität der Anträge gut ist, können sechs weitere Zentren mit jeweils bis zu 25 Millionen Euro über fünf Jahre und anschließender Verlängerungsoption gefördert werden.

Silvia von Einsiedel | BMBF Newsletter
Weitere Informationen:
http://www.bmbf.de/press/2207.php

Weitere Berichte zu: MHH

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Sechs Bundesländer erproben Online-Schultests der Uni Jena
24.02.2017 | Friedrich-Schiller-Universität Jena

nachricht Datenbrille und Co.: TU Kaiserslautern entwickelt alternative Prüfungsformate fürs Studium
02.02.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie