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Bund bewilligt einmaliges Forschungsvorhaben der Universität Magdeburg auf dem Gebiet der Wirbelschichttechnik

20.12.2007
Das Bundesforschungsministerium hat soeben die Millionenförderung für Nachwuchswissenschaftler der Otto-von-Guericke-Universität bewilligt.

Die Nachwuchsforschungsgruppe am Institut für Verfahrenstechnik wird für ihre innovative Wirbelschichtforschung in den nächsten fünf Jahren rund drei Millionen Euro Forschungsgelder erhalten. Das 10-köpfige Team um den Verfahrenstechniker Dr. Mirko Peglow ist aus über 80 Bewerbungen als eines von 10 Initiativen vom Bundesforschungsministerium ausgewählt worden.

Die Wissenschaftler wollen durch ihre Forschung die industrielle Herstellung von Produkten in so genannten Wirbelschichten verbessern. Beim Wirbelschichtverfahren werden flüssige Produkte in Granulate umgewandelt, wodurch die Stoffe für die Industrie besser zu verarbeiten sind. Die Forschung auf dem Gebiet der Wirbelschichttechnik hat eine lange Tradition an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und ist international führend.

Durch die Arbeit der Forschungsgruppe sollen künftig Eigenschaften der erzeugten Granulate, wie die Größe, die Feuchtigkeit oder die Zusammensetzung, automatisch gesteuert werden. Bisher musste zum Beispiel bei der Herstellung von Waschmittelgranulaten oder Medikamenten die Qualität der Produkte nachträglich in aufwändigen Laborversuchen kontrolliert werden. "Mit der Bewilligung unseres Vorhabens sehen wir uns in unserer langjährigen industrienahen Forschung voll bestätigt. Eine derartige Forschungsförderung auf diesem Gebiet ist meines Wissens weltweit einmalig. Insbesondere hoffen wir, durch unsere Forschung nachhaltige Impulse für unsere regionale Wirtschaft zu setzen. So gibt es unter anderem eine enge Kooperation mit den Unternehmen Salutas Pharma GmbH, der VTA-Pergande GmbH oder der AVA GmbH", so Projektleiter Dr. Mirko Peglow, der im Jahr 2006 für seine Arbeiten auf dem Gebiet der Wirbelschichttechnik den Preis für Angewandte Forschung des Landes Sachsen-Anhalt erhielt.

Das 10-köpfige Forschungsteam wird zu Beginn des Jahres 2008 seine Arbeit aufnehmen. Das maßgeblich durch das Bundesforschungsministerium finanzierte Projekt wird außerdem vom Land Sachsen-Anhalt unterstützt.

Ansprechpartner: Dr. Mirko Peglow, Fakultät für Verfahrens- und Systemtechnik, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Tel.: 0391 6712509, E-Mail: mirko.peglow@ovgu.de

Katharina Vorwerk | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-magdeburg.de/

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