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20 neue Helmholtz-Nachwuchsgruppen

22.09.2009
Die Helmholtz-Gemeinschaft hat in einem strengen Auswahlverfahren 20 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler ausgewählt, die nun an Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft ihre eigene Forschungsgruppe aufbauen können.

Mit einem Jahresbudget von mindestens 250.000 Euro über fünf Jahre und der Option auf eine unbefristete Anstellung gelten diese Stellen als idealer Einstieg in eine wissenschaftliche Karriere und sind auch für Rückkehrer und Bewerber aus dem Ausland sehr attraktiv.

"Alle eingereichten Anträge waren qualitativ sehr gut, so dass die Auswahl schwierig war", sagt Prof. Dr. Jürgen Mlynek, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft. Die Leiterinnen oder Leiter einer Helmholtz-Nachwuchsgruppe können selbstständig forschen und ihre Ideen realisieren.

Dabei profitieren sie von der Ausstattung und den optimalen Arbeitsbedingungen in einem Helmholtz-Zentrum. "Wichtig ist außerdem in dieser Lebensphase zwischen dreißig und vierzig Jahren die Möglichkeit einer späteren Festanstellung, wir bieten deshalb eine Tenure-Track-Option", so Mlynek weiter.

Die 20 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben sich in einem mehrstufigen Wettbewerbsverfahren mit externen Fachbegutachtungen und Präsentationen vor einer interdisziplinären Jury durchgesetzt. Nach drei bis vier Jahren werden alle Gruppen einer Zwischenevaluation unterzogen. Fällt diese positiv aus, geht die Stelle in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis über (Tenure Track). Das Programm verstärkt auch die Vernetzung zwischen Helmholtz-Zentren und Partnerhochschulen. Die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler forschen an einem Helmholtz-Zentrum und halten Vorlesungen oder Seminare an der Partnerhochschule; damit qualifizieren sie sich für eine Universitätskarriere.

Unter den 20 ausgewählten Helmholtz-Nachwuchsgruppenleitern sind sieben Frauen. Die jüngste Nachwuchsgruppenleiterin ist erst 29 Jahre alt. Sieben Deutsche kommen als Rückkehrer aus dem Ausland zurück, darunter aus so bekannten Institutionen wie der Stanford University und dem MIT. Insgesamt hat die Helmholtz-Gemeinschaft damit nun in bislang sieben Auswahlrunden 116 Nachwuchsgruppen gefördert. Die Kosten werden zur Hälfte aus dem Impuls- und Vernetzungsfonds der Helmholtz-Gemeinschaft gedeckt. Zur anderen Hälfte werden die Nachwuchsgruppen von den Helmholtz-Zentren finanziert. Damit können die Nachwuchsgruppenleiter neben ihrer eigenen Stelle in der Regel drei Mitarbeiter sowie die Laborausstattung finanzieren.

In der Anlage finden Sie eine Übersicht der ausgewählten Nachwuchsgruppen

Die Helmholtz-Gemeinschaft leistet Beiträge zur Lösung großer und drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft durch wissenschaftliche Spitzenleistungen in sechs Forschungsbereichen: Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Struktur der Materie, Luftfahrt, Raumfahrt und Verkehr. Die Helmholtz-Gemeinschaft ist mit fast 28.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 16 Forschungszentren und einem Jahresbudget von rund 2,8 Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Ihre Arbeit steht in der Tradition des großen Naturforschers Hermann von Helmholtz (1821-1894).

Thomas Gazlig
Dipl.-Biol./Dipl.-Journ.
Leiter Kommunikation und Medien
Büro Berlin
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10178 Berlin
Tel/Fax: 030 206 329-57/60
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Dr. Antonia Rötger
Pressereferentin
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Thomas Gazlig | Helmholtz-Gemeinschaft
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