Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Zukunft für Diesel-Kats

01.04.2004


Gemeinsam mit zwei Industriepartnern ist der Wuppertaler Werkstoff-Experte Prof. Dr.-Ing. Hans Bode im Rahmen des Siegerprojekts "Zukunftswettbewerb Ruhrgebiet" des Landes NRW für seine neuesten Entwicklungen auf dem zukunftsträchtigen Gebiet der Kats für Dieselmotoren ausgezeichnet worden. NRW-Wirtschaftsminister Harald Schartau ehrte den Ingenieurwissenschaftler als Kooperationspartner der MK Metallfolien GmbH, Hagen, und der Gesellschaft für Emissionstechnologie, EMITEC GmbH, Lohmar, für das Förderprojekt "Entwicklung und Produktion von metallischen Trägerfolien für die wirkungsvolle Abgasnachbehandlung in Katalysatoren für Dieselmotoren".


In der Automobil-Zulieferindustrie wird auf vollen Touren an der Entwicklung von Diesel-Kats gearbeitet, da ab 2005 neue Abgasvorschriften in Kraft treten werden. Beim Run der Kat-Entwickler und -Hersteller um künftige Marktanteile bei Diesel-Kats geht es auch um den Wettbewerb zwischen keramischen und metallischen Trägermaterialien für Katalysatoren.

Die Hagener Firma MK Metallfolien hat mit der Entwicklung eines wirtschaftlichen Ver-fahrens zur Herstellung superdünner Trägerfolien (meist 0,04 mm Foliendicke) aus einem hochlegierten Chromstahl eine Nische im schwierigen Kaltwalzgeschäft gefunden und wurde als Projektträger ausgezeichnet.


Die Firma EMITEC ist der weltweit führender Entwickler und Produzent von Metallträgern für Hochleistungskatalysatoren mit einer monatlichen Produktion von mehr als 1 Millionen Katalysatoren und will ihr in Jahrzehnten erworbenes Know How auch für die Umweltverträglichkeit von Dieselmotoren in Fahrzeugen nutzen.

Unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Bode beschäftigen sich Wissenschaftler bereits seit 1989 mit der Charakterisierung von Hochtemperatureigenschaften sogenannter Superlegierungen und deren Weiterentwicklung, die u. a. auch für Katalysatorenträger eingesetzt werden. Zu den geforderten Eigenschaften gehören hohe Oxidationsbeständigkeit und – v. a. bei der Anwendung für Katalysatoren für Dieselmotoren - hohe mechanische Eigenschaften.

Prof. Dr.-Ing. Hans Bode | Bergische Universität Wuppertal
Weitere Informationen:
http://www.uni-wuppertal.de

Weitere Berichte zu: Diesel-Kats Dieselmotor Emitec Katalysator

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Automotive:

nachricht Leuchtende Mikropartikel unter Extrembedingungen
28.02.2017 | Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

nachricht IHP-Forschungsteam verbessert Zuverlässigkeit beim automatisierten Fahren
22.02.2017 | IHP - Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Automotive >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neue Methode für die Datenübertragung mit Licht

Der steigende Bedarf an schneller, leistungsfähiger Datenübertragung erfordert die Entwicklung neuer Verfahren zur verlustarmen und störungsfreien Übermittlung von optischen Informationssignalen. Wissenschaftler der Universität Johannesburg, des Instituts für Angewandte Optik der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien Jena (Leibniz-IPHT) präsentieren im Fachblatt „Journal of Optics“ eine neue Möglichkeit, glasfaserbasierte und kabellose optische Datenübertragung effizient miteinander zu verbinden.

Dank des Internets können wir in Sekundenbruchteilen mit Menschen rund um den Globus in Kontakt treten. Damit die Kommunikation reibungslos funktioniert,...

Im Focus: Strathclyde-led research develops world's highest gain high-power laser amplifier

The world's highest gain high power laser amplifier - by many orders of magnitude - has been developed in research led at the University of Strathclyde.

The researchers demonstrated the feasibility of using plasma to amplify short laser pulses of picojoule-level energy up to 100 millijoules, which is a 'gain'...

Im Focus: Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

Staphylococcus aureus ist aufgrund häufiger Resistenzen gegenüber vielen Antibiotika ein gefürchteter Erreger (MRSA) insbesondere bei Krankenhaus-Infektionen. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben immunologische Prozesse identifiziert, die eine erfolgreiche körpereigene, gegen den Erreger gerichtete Abwehr verhindern. Die Forscher konnten zeigen, dass sich durch Übertragung von Protein oder Boten-RNA (mRNA, messenger RNA) des Erregers auf Immunzellen die Immunantwort in Richtung einer aktiven Erregerabwehr verschieben lässt. Dies könnte für die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs bedeutsam sein. Darüber berichtet PLOS Pathogens in seiner Online-Ausgabe vom 25.05.2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) ist ein Bakterium, das bei weit über der Hälfte der Erwachsenen Haut und Schleimhäute besiedelt und dabei normalerweise keine...

Im Focus: Can the immune system be boosted against Staphylococcus aureus by delivery of messenger RNA?

Staphylococcus aureus is a feared pathogen (MRSA, multi-resistant S. aureus) due to frequent resistances against many antibiotics, especially in hospital infections. Researchers at the Paul-Ehrlich-Institut have identified immunological processes that prevent a successful immune response directed against the pathogenic agent. The delivery of bacterial proteins with RNA adjuvant or messenger RNA (mRNA) into immune cells allows the re-direction of the immune response towards an active defense against S. aureus. This could be of significant importance for the development of an effective vaccine. PLOS Pathogens has published these research results online on 25 May 2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) is a bacterium that colonizes by far more than half of the skin and the mucosa of adults, usually without causing infections....

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Lebensdauer alternder Brücken - prüfen und vorausschauen

29.05.2017 | Veranstaltungen

49. eucen-Konferenz zum Thema Lebenslanges Lernen an Universitäten

29.05.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz an der Schnittstelle von Literatur, Kultur und Wirtschaft

29.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Intelligente Sensoren mit System

29.05.2017 | Messenachrichten

Geckos kommunizieren überraschend flexibel

29.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

1,5 Millionen Euro für vier neue „Innovative Training Networks” an der Universität Hamburg

29.05.2017 | Förderungen Preise