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Vollautomatische Parkbremse nimmt dem Anfahren am Berg den Schrecken

24.07.2003


Mehr Komfort und Sicherheit beim Parken und Halten bietet künftig die intelligente Elektrische Parkbremse in immer mehr Fahrzeugen. In den meisten Situationen sorgt die elektrische Parkbremse ganz automatisch für den gewünschten Stillstand. Dabei werden entweder die Bremsen der Hinterräder direkt mit Hilfe von Elektromotoren zugezogen, oder ein Elektromotor sorgt über kräftige Bowdenzüge für geschlossene Bremsen - auch über längere Zeit und ohne weiteren Stromverbrauch.


Die Situation kennt jeder Fahrschüler: Beim Anfahren am Berg muss die Handbremse vorsichtig gelöst und das Auto gleichzeitig mit Gas und Kupplung in Bewegung versetzt werden. Die auch für erfahrene PKW-Fahrer komplizierte Prozedur wird mit der vollautomatischen Elektrischen Parkbremse (EPB) der Automobilspezialisten von Siemens VDO künftig einfacher.

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»Bremssystem »EPB »Parkbremse

Die neue Technik ersetzt den gewohnten Bremshebel durch eine ausgeklügelte Elektronik, die die Handbremse selbständig auslöst. Ein Neigungssensor erkennt zum Beispiel, wann das Fahrzeug abzurutschen droht und zieht die Bremsbacken automatisch zusammen. Sobald der Fahrer wieder Gas gibt, wird die Bremse ohne Zeitverzögerung gelöst.

Um die Wartungsintervalle zu verlängern, setzt das Bremssystem in solchen Situationen stets nur soviel Bremskraft ein, wie auch tatsächlich benötigt wird um das Auto zu halten. Auch mit dem Abstellen des Motors wird die Bremse aktiviert. Darüber hinaus verfügt EPB über eine Notbremsfunktion. Falls das normale Bremspedal einmal während der Fahrt blockiert sein sollte - zum Beispiel durch eine darunter verklemmte Getränkedose - lässt sich der Wagen per Knopfdruck sicher mit der Parkbremse zum Stillstand bringen. In Kombination mit ABS dosiert EPB die Bremswirkung dann so hoch wie möglich, ohne dass das Auto ins Schleudern gerät.


Bislang wird das neue Bremssystem nur in Autos der Oberklasse angeboten, die Technik soll aber bald auch in kleineren Modellen erhältlich sein.

Dr. Norbert Aschenbrenner | Siemens AG
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/newsdewsk

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