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Das Top-Management der deutschen Automobilhersteller fördert die Digitale Fabrik

04.07.2002


Alle deutschen Automobilhersteller arbeiten an konkreten Konzepten für die Digitale Fabrik. Bei vier von fünf der Hersteller fördert das Top-Management dieses Computermodell, welches das Zusammenspiel von Produkt, Produktionsprozess und Produktionsstätte digital simuliert. Dadurch werden Zeit-, Kosten- und Qualitätsvorteile im Planungsprozess realisiert. Nur wenige der befragten Zulieferer beschäftigen sich derzeit mit der Digitalen Fabrik und haben das Nutzenpotenzial erkannt. Sie verfolgen dieses Konzept meist auf Fachbereichsebene mit Unterstützung des mittleren Managements. Dies ergab eine Umfrage von Roland Berger im Auftrag von T-Systems bei deutschen Automobilherstellern und zwölf Zulieferern.

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Die Befragten sehen den größten Nutzen der Digitalen Fabrik in der Zeitersparnis von bis zu 30 Prozent bei der Produktionsplanung und dem Produktionsanlauf. Noch während Entwickler das Produkt digital konstruieren, entwerfen Planer schon parallel die Produktionsprozesse. Zudem erwarten die Automobilhersteller und Zulieferer 15 Prozent Kostenersparnis und weitere fünf bis zehn Prozent Qualitätsverbesserung bei Produkten und Produktionsanlagen. Die Produktion selbst kann schneller und störungsfreier anlaufen. Dies reduziert die Kosten beim Produktionsstart.

Die Ergebnisse der Marktstudie offenbaren auch Schwachstellen bei den bestehenden Werkzeugen für Informationstechnologie und Telekommunikation für die Digitale Fabrik. So dominieren noch immer Insellösungen statt integrierter Konzepte, die durchgehende Workflow-Systeme abbilden. Ganz wenige Werkzeuge für Informationstechnologie und Telekommunikation meistern die Massendaten und den Aufbau des Daten-Netzwerkes, das die notwendigen Informationen zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zur Verfügung stellt.


Wichtige Megatrends in der Automobilindustrie fördern das Konzept der Digitalen Fabrik: Hersteller und Zulieferer sind zunehmend von einander abhängig. Die Wertschöpfungsanteile verschieben sich und die Modellvielfalt und Komplexität steigen. Deshalb gehört die Digitale Fabrik zu den wichtigsten Innovationsthemen der Automobilindustrie. Für viele dieser Entwicklungen bietet die Digitale Fabrik Lösungen: Standardisierung von Prozessen, optimierte Szenarios bei Produktionsverlagerungen, stringentes Kosten- und Projektmanagement, globale Produktionsplanung und -strategie.

| Presse- und Öffentlichkeitsarbei
Weitere Informationen:
http://www.rolandberger.de/
http://www.rolandberger.com/
http://www.t-systems.de/

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