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Technologiepaket von DuPont erlaubt Herstellern von Kfz-Scheinwerfern bis zu 40 % Einsparungen

28.06.2006
DuPont Automotive bietet Herstellern von Kfz- Scheinwerfern ein Konzept an, das die Beratung bei Konstruktion, Werkstoffwahl und Verarbeitung umfasst und damit Möglichkeiten zur Steigerung der Kosteneffizienz eröffnet. Im Mittelpunkt steht die Kombination neuer Crastin® PBT-Typen von DuPont mit innovativen Fertigungstechnologien, die es erlauben, Formteile direkt zu metallisieren. Typische Anwendungen sind Scheinwerfer-Abdeckrahmen, die das Gehäuse stabilisieren und zugleich maßgeblich zu einem individuellen Erscheinungsbild beitragen.
Weltweit kommt diese Technologie, die Kosteneinsparungen von bis zu 40 % gegenüber herkömmlichen Herstellverfahren ermöglicht, für Millionen von Fahrzeugen des Modelljahrgangs 2007 zum Einsatz. Beispiele dafür sind Ford Focus, Chevrolet HHR, Lincoln Navigator, diverse Modelle von BMW, Nissan Titan und Skoda Octavia. Dazu Steve Fecanin, Global Lighting Development Manager bei DuPont Automotive: „Unsere Technologie hat sich zunächst als ,regionales Konzept‘ bewährt und entwickelt sich jetzt zu einem ,globalen Trend‘. Im kommenden Jahr wird sich die Zahl der Anwendungen verdoppeln.“

Fecanin weiter: „Designer beeinflussen die Scheinwerfer-Entwicklung heute maßgeblich. Mit ihren innovativen Entwürfen schaffen sie Aufsehen erregende Stilelemente. Weil dabei aber oft nur noch wenig Luft zwischen Abdeckrahmen und Lichtquelle bleibt, können die Temperaturen dort auf 150 °C und mehr steigen. Dies veranlasst die Hersteller von Kfz- Beleuchtungseinheiten, nach Werkstoffen zu suchen, die diesen hohen thermischen Belastungen gewachsen sind und zugleich die angestrebten dynamischen Linienführungen unterstützen.“

Scheinwerfer-Abdeckrahmen aus den bisher für diese Anwendung gängigen hoch wärmebeständigen Polycarbonat- oder PBT-Standardtypen müssen kostenaufwändig lackiert werden. Das Konzept von DuPont erlaubt das direkte Metallisieren solcher Formteile. Es basiert auf der inhärent hohen Temperaturbeständigkeit und der guten Fließfähigkeit von Crastin® PBT und kombiniert diese mit technischer Beratung bei Konstruktion, Werkzeugbau und Maschinenausstattung durch Spezialisten von DuPont. Damit ebnet diese integrierte Lösung den Weg zu gesteigerter Effizienz und signifikanten Kosteneinsparungen bei der Herstellung hoch wärmeformbeständiger Spritzgussteile mit hohem Oberflächenglanz. So sind zum Beispiel die reinen Materialkosten um 40 % geringer als bei der Verarbeitung von hochtemperaturbeständigem Polycarbonat. Gegenüber dem separaten Lackieren ergeben sich Einsparungen von rund 30 % pro Teil, die durch den Wegfall des damit verbundenen zusätzlichen Handlings noch weiter wachsen.

„Seit rund sechs Jahren arbeitet ein globales Spezialistenteam von DuPont eng mit Unternehmen der Beleuchtungs-Wertschöpfungskette zusammen. Im Verlauf dieser Zeit konnten neue, optimierte Crastin® Typen entwickelt werden, und dank intensiver Beratung bei Bauteilkonstruktion, Werkzeugbau und maschineller Ausstattung können die Kooperationspartner heute komplexe Teile mit hoher Produktivität fertigen,“ so Chris Murphy, Automotive Director – Americas bei DuPont Automotive Performance Materials. „Wenn wir frühzeitig in ein Entwicklungsprogramm einbezogen werden, trägt dieses Team dazu bei, dass sich allen Beteiligten ein Maximum an Nutzen erschließt – sowohl in Bezug auf Innovationen wie auch Kosteneinsparungen“

Schon heute stehen Crastin® PBT-Typen für Formteile bereit, die eine hochglänzende Oberfläche mit mechanischer Stabilität und leichter Verarbeitbarkeit verbinden. Typen einer neuen Generation werden noch in diesem Jahr verfügbar sein, die unter anderem für die Anforderungen neu entwickelter Heckleuchten oder die Kombination von Kurvenlicht und Gasentladungslampen (HID-Scheinwerfer) optimiert sind. „Wir sehen umfangreiche Entwicklungsmöglichkeiten für Crastin® in der Kfz-Beleuchtung, denn das direkte Metallisieren gibt Flexibilität bei der Gestaltung, und zugleich ermöglicht es signifikante Einsparungen”, so Fecanin.

DuPont Engineering Polymers produziert und vertreibt Crastin® PBT und Rynite® PET thermoplastische Polyester, Delrin® Polyacetale, Hytrel® thermoplastische Polyesterelastomere, DuPont™ ETPV technische thermoplastische Vulkanisate, Minlon® mineralgefüllte Polyamide, Thermx® PCT Polycyclohexylen-Dimethylterephthalat, Tynex® Filamente, Vespel® Teile und Profile, Zenite® LCP flüssigkristalline Kunststoffe, Zytel® Polyamide und Zytel® HTN Hochleistungspolyamide. Diese Produkte werden weltweit in der Luftund Raumfahrt, im Gerätebau, in der Automobil- sowie der Elektrik- und Elektronik- Industrie, Gesundheitswesen, für Verbrauchsgüter, in der allgemeinen Industrie sowie für Sportartikel und viele andere Anwendungen eingesetzt.

DuPont ist ein wissenschaftlich orientiertes Unternehmen. 1802 gegründet, setzt DuPont die Wissenschaften für nachhaltige Problemlösungen ein, die für Menschen allerorts das Leben besser, sicherer und gesünder machen. DuPont ist in über 70 Ländern aktiv und bietet eine breite Palette innovativer Produkte und Dienstleistungen für Branchen wie Landwirtschaft, Nahrungsmittel, Elektronik, Kommunikation, Sicherheit und Schutz, Bauen und Wohnen, Transport und Bekleidung.

Das DuPont Oval, DuPont™, The miracles of science™ und Produktnamen mit der Kennzeichnung ® sind markenrechtlich geschützt für DuPont oder eine ihrer Konzerngesellschaften.

Horst Ulrich Reimer | Du Pont de Nemours (Deutschland)
Weitere Informationen:
http://www.dupont.com

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