Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Start des Innovationsclusters „Automotive Quality Saar“

22.01.2008
Die Automobilindustrie boomt. Gleichzeitig stehen in diesem Bereich tiefgreifende Änderungen an, denn die Zeiten, in denen ein Auto vollständig in einer Firma produziert wurde - vom Motor über die Karosserie bis zu den Sitzen - sind lange vorbei.

Die Produktion verlagert sich zunehmend in die Zulieferfirmen: Diese Unternehmen erwarten bis zum Jahr 2015 einen Zugewinn von 68 Prozent in der Wertschöpfung, während diese sich bei den Herstellern im gleichen Zeitraum um 11 Prozent verringern wird. Diese Entwicklung stellt die Automobilzulieferer vor enorme Herausforderungen.

Jetzt bekommen diese Betriebe Hilfe von der Saar: Durch die Bildung des Fraunhofer Innovationsclusters „Automotive Quality Saar“ wird ein Entwicklungszentrum für Zulieferbetriebe geschaffen. Wissenschaftler und Unternehmer bündeln die Kompetenzen im Automobilbereich und stellen ihre Leistungen den Zulieferbetrieben an diesem Zentrum des Fraunhofer-Instituts für zerstörungsfreie Prüfverfahren zur Verfügung.

Die Kunden aus der Automobilzulieferindustrie erhalten Know-how aus einer Hand zu Fragestellungen der Qualitätssicherung und -verbesserung von der Werkstoffherstellung über die Fertigung bis hin zum gebrauchsfertigen Bauteil.

Die Fraunhofer Wissenschaftler stellen gemeinsam mit ihren Partnern erprobte Technologien bereit, entwickeln qualitätsgesicherte, innovative Produkte und Gerätetechnik und sorgen für eine hochqualifizierte Aus- und Weiterbildung. Ziel ist es, die in der Region stark vertretenen Zulieferfirmen durch gebündelte Kompetenz zu unterstützen.

Die Zulieferer profitieren gleich dreifach. Zum einen stellt das Saarbrücker Fraunhofer-Institut Technologien für ein breites Dienstleistungsangebot bereit. Geplant ist die Einrichtung eines modernen Geräteparks, in dem zerstörungsfreie Werkstoff- und Bauteilprüfungen in Kombination mit Technologien zur Lebensdauerbewertung und deren Simulation angeboten werden.

Zum anderen arbeitet das Fraunhofer-IZFP daran, gemeinsam mit den Industriepartnern neue Technologien zu entwickeln, diese voran zu treiben und für den Markt zu qualifizieren. Und noch ein weiterer Vorteil besteht für die Zulieferbetriebe: Sie können ihren Ingenieuren eine berufsbegleitende Aus- und Weiterbildung am Fraunhofer-Institut ermöglichen.

Kontakt:
Dr.-Ing. Bernd Valeske, Dr.-Ing. Siegfried Kraus
Fraunhofer-Institut für zerstörungsfreie Prüfverfahren IZFP
Campus, Geb. E3_1
66123 Saarbrücken
Tel. 06 81/93 02-39 89
E-Mail: automotive@izfp.fraunhofer.de

Helga Hansen | Innovationseinblicke Saarland
Weitere Informationen:
http://www.izfp.fraunhofer.de
http://www.innovation.saarland.de

Weitere Berichte zu: Innovationscluster Prüfverfahren

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Automotive:

nachricht Leuchtende Mikropartikel unter Extrembedingungen
28.02.2017 | Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

nachricht IHP-Forschungsteam verbessert Zuverlässigkeit beim automatisierten Fahren
22.02.2017 | IHP - Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Automotive >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Das Auto lernt vorauszudenken

Ein neues Christian Doppler Labor an der TU Wien beschäftigt sich mit der Regelung und Überwachung von Antriebssystemen – mit Unterstützung des Wissenschaftsministeriums und von AVL List.

Wer ein Auto fährt, trifft ständig Entscheidungen: Man gibt Gas, bremst und dreht am Lenkrad. Doch zusätzlich muss auch das Fahrzeug selbst ununterbrochen...

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zu aktuellen Fragen der Stammzellforschung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Immunabwehr: Wie Proteine Membranbläschen zusammenbringen

28.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Das Auto lernt vorauszudenken

28.06.2017 | Maschinenbau

Der Satellitenblick auf die Dürre in Kenia

28.06.2017 | Geowissenschaften