Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Standards für die Elektronikentwicklung in Automobilen

14.01.2008
Fraunhofer ISST auf der Embedded World

Das Fraunhofer ISST stellt die Werkzeugkette aXBench zur Bewertung AUTOSAR-konformer Architekturentwürfe auf der Embedded World vor.

Mit der Freigabe der AUTOSAR-Spezifikation in Version 2.1 und der anstehenden Version 3.0 hat die Automobilindustrie einen wichtigen Schritt getan, um die Entwicklung von Elektrik-/Elektroniksystemen und der in diesen Systemen verwendeten Software zu standardisieren. Noch 2008 werden die ersten Fahrzeuge vom Band laufen, die AUTOSAR-konforme Komponenten einsetzen und damit die Praxistauglichkeit der Spezifikation demonstrieren.

Am Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik ISST, das im Auftrag der Industrie an der Entwicklung dieser wichtigen Standardisierung mitarbeitet, ist dieser Meilenstein Anlass, über die Weiterentwicklung von AUTOSAR nachzudenken. Die aktuelle Version enthält zum Beispiel noch keine einheitlichen Vorgaben für die Beschreibung und Bewertung des Zeitverhaltens von AUTOSAR-konform implementierten Funktionen.

... mehr zu:
»AUTOSAR »AUTOSAR-konform

Auch klar definierte Methoden für die virtuelle Integration, das modellbasierte Testen oder das Variantenmanagement stehen noch aus. Auf der Embedded World, die in diesem Jahr vom 26. bis zum 28. Februar in Nürnberg stattfinden wird, stellt das Fraunhofer ISST auf dem Gemeinschaftsstand des Fraunhofer IuK-Verbunds die Werkzeugkette "aXBench" vor, die der Bewertung AUTOSAR-konformer Systementwürfe dient, dabei aber auch Erweiterungen berücksichtigt, die bisher noch keinen Weg in den Standardisierungsprozess gefunden haben.

Ziel der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten an der aXBench ist es, anhand exemplarischer aber praxisnaher Entwicklungsprozesse alle Anforderungen zu identifizieren, die erfüllt sein müssen, wenn man das komplexe Gefüge aus Hard- und Software in modernen Autos mit allen wechselseitigen Abhängigkeiten als eine durchgängige Architektur beschreiben möchte.

Mit Hilfe solcher einheitlichen Architektursichten und der verbindlichen Definition von Anforderungen in AUTOSAR soll die Konstruktion von Elektroniksystemen und der dazugehörigen Software künftig helfen, Missverständnisse im Entwicklungsprozesse zu vermeiden, die Komplexität der Systeme zu mindern und so Kosten und Entwicklungszeiten zu reduzieren, während gleichzeitig Sicherheits- und Komfortmerkmale der Fahrzeuge weiter steigen.

Embedded World
26.-28. Februar 2008
Halle 12.0, Stand 12-138
Pressekontakt:
Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik ISST
Alexander Firyn
Mollstraße 1
D-10178 Berlin
Tel: +49(0)30.24306 425
Fax: +49(0)30.24306 599
pubrel@isst.fraunhofer.de

Alexander Firyn | idw
Weitere Informationen:
http://autosar.isst.fraunhofer.de
http://www.autosar.org

Weitere Berichte zu: AUTOSAR AUTOSAR-konform

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Automotive:

nachricht Wussten Sie wie viele Teile Ihres Autos Infrarot-Wärme brauchen?
23.10.2017 | Heraeus Noblelight GmbH

nachricht Neue Akzente für das Ambiente im Automobil
19.09.2017 | Schott AG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Automotive >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: 65 neue genetische Risikomarker für Brustkrebs entdeckt

Manche Familien sind häufiger von Brustkrebs betroffen als andere. Dies kann bislang nur teilweise durch genetische Risikomarker erklärt werden. In einem weltweiten Verbund haben Forscher nun 65 weitere Erbgutvarianten identifiziert, die zum Brustkrebsrisiko beitragen. Die Studie, an der auch Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und dem Universitätsklinikum Heidelberg beteiligt waren, wurde in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht. Die Forscher erwarten, dass die Ergebnisse dazu beitragen, Screeningprogramme und die Früherkennung von Brustkrebs zu verbessern.

Seit Angelina Jolies medienwirksamer Entscheidung, sich vorbeugend die Brüste entfernen zu lassen, ist der genetische Hintergrund von Brustkrebs auch einer...

Im Focus: Salmonellen als Medikament gegen Tumore

HZI-Forscher entwickeln Bakterienstamm, der in der Krebstherapie eingesetzt werden kann

Salmonellen sind gefährliche Krankheitserreger, die über verdorbene Lebensmittel in den Körper gelangen und schwere Infektionen verursachen können. Jedoch ist...

Im Focus: Salmonella as a tumour medication

HZI researchers developed a bacterial strain that can be used in cancer therapy

Salmonellae are dangerous pathogens that enter the body via contaminated food and can cause severe infections. But these bacteria are also known to target...

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Konferenz IT-Security Community Xchange (IT-SECX) am 10. November 2017

23.10.2017 | Veranstaltungen

Die Zukunft der Luftfracht

23.10.2017 | Veranstaltungen

Ehrung des Autors Herbert W. Franke mit dem Kurd-Laßwitz-Sonderpreis 2017

23.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fettstoffwechsel beeinflusst Genaktivität

24.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Forscher der Universität Hamburg entdecken Mechanismus zur Verdopplung von Pflanzengenomen

24.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Bakterielle Toxine im Darm

24.10.2017 | Biowissenschaften Chemie