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SEBILI - die optisch aktive Nachtsicht-Blende für Kfz-Fahrer

14.10.2004


Optimiert in der Dunkelheit die Sicht des Autofahrers, indem sie die Blendwirkung grellen Lichts für das menschliche Auge abschwächt, senkt zudem das Ermüdungsrisiko bei Fahrten in der Dunkelheit, und erhöht somit die Sicherheit im (nächtlichen) Straßenverkehr



Autofahren in der Dunkelheit (ob bei Nacht, im Tunnel oder im Zwielicht der Dämmerungen) konfrontiert die Verkehrsteilnehmer mit zusätzlichen speziellen Risiken, deren Auswirkungen sich leidvollerweise auch deutlich in den Unfallstatistiken ablesen lassen.


Autofahrer können nun durch Einsatz des optischen Sicherheitssystems SEBILI zwei dieser Dunkelfahrt-Risiken verringern. Seiner Entwicklung liegen Erkenntnisse wissenschaftlicher Grundlagenforschung zugrunde, deren positive Einflußnahme auf das Nachtsicht-Verhalten des Fahrers in Feldversuchen und durch das Fraunhofer Institut Berlin bestätigt werden.

SEBILI enthält einen Spezial-Leuchtschirm, an dessen Rändern Photo-Sensoren sinnvoll ausgerichtet sind. Es wird unten an der hoch geklappten Sonnenblende befestigt, also direkt über dem Gesicht des Fahrers. So kann SEBILI das Sichtfeld unmittelbar vor den Augen des Auto-Fahrers sowohl erhellen als auch dabei die Intensität dieses Leuchtfeldes regulieren.


Eine Unfallursache entsteht bisher durch Blendlichter (Scheinwerfer von vorn oder in Rückspiegeln, Spiegelungen auf nasser Straße, Tunnel-Ausgänge und andere Lichteffekte), die aus dem Dunkeln auftauchen oder plötzlich wieder darin verschwinden. Sie lassen den Fahrer geradezu erblinden, da die Augen bekanntlich recht lange Zeit benötigen, um sich auf solch extreme und abrupte Veränderungen der Lichtverhältnisse einzustellen. Im Dunkeln ist die Pupille des Auges möglichst weit geöffnet, um noch das letzte Restlicht auflösen zu können. Grelle Lichtquellen falllen so mit großer Intensität auf die Netzhaut ein. Verschwindet das Blendlicht wieder, so starren die soeben verkleinerten Pupillen-Öffnungen in "leere" Dunkelheit hinein. Dieser vorübergehende "Nacht-Blindheit" -Effekt kann wegen der relativ trägen Dunkeladaption des menschlichen Auges beträchtlich lange nachwirken.
SEBILI kann nun solche Blendwirkungen verringern, denn SEBILIs mikroprozessor-gesteuertes und diffus abgestrahltes Leuchtfeld unterstützt die Augen rechtzeitig, schonend und dynamisch sowohl bei ihrer Vor-Adaption (Vorbereitung auf das Blendlicht) als auch bei ihrer nachfolgenden Dunkel-Adaption.

Eine zweite Unfallursache entsteht durch Ermüden im Dunkeln. Zum einen sinkt die Konzentrationsfähigkeit und der Fahrer ermüdet um so eher, je häufiger nächtliche Blendlichter solche abrupten Adaptionen des Auges erzwingen. Zweitens läßt umgebende Dunkelheit den menschlichen Körper schläfrig werden (durch das Einschlaf-Hormon Melatonin, dessen Ausschüttung bei Mangel an speziellen Lichtfarben stimuliert wird).
SEBILI verringert nun die das Auge ermüdenden Adaptionsbelastungen, und es kann mit seinem speziell auf das menschliche Auge abgestimmten Lichtspektrum zudem die Melatonin-Ausschüttung verzögern (oder mindern). Daher verringert SEBILI für den Fahrer das Risiko zu ermüden und schläfrig zu werden.

Man kann das SEBILI-Lichtfeld auch manuell einschalten und in der Intensität auf das eigene Befinden einstellen. Die stimulierende Wirkung ist so unabhängig von fremden Blendlichtern nutzbar, und SEBILI ist bei Bedarf zudem als Innenlicht nutzbar, auch vom Beifahrer.

Der Einsatz von SEBILI macht somit den (nächtlichen) Straßenverkehr sicherer, sowohl für den Autofahrer selber als auch für die anderen Teilnehmer.

SEBILI ist (mittels Klettband) leicht an der Sonnenblende zu montieren. Elektrisch wird es nur an Masse und +12V (Fahrlicht, Zündungsplus oder Zigaretten-Anzünder) angeschlossen.

Die Preis-Empfehlung beträgt je nach Ausführung 150 bis 250 Euro.

Nähere Infos:
TOBÉ GmbH Produkteinführung + Vertrieb
Weißenburger Str.8 - 12
D-52068 Aachen
Tel.: +49/(0)241/535350
Fax.: +49/(0)241/535359
e-mail: tobe-aachen@t-online.de

| Automechanika
Weitere Informationen:
http://www.tobe.de

Weitere Berichte zu: Intensität Leuchtfeld SEBILI Unfallursache

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