Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Nissan gibt neueste Sicherheitsinnovationen frei

13.10.2011
Die Nissan Motor Co., Ltd. gab heute ihre neuesten Sicherheitstechnologien frei, die helfen, tödliche und schwere Verletzungen bei Autounfällen basierend auf dem "Sicherheitsschild"-Konzept des Unternehmens zu verhindern.

Die verbesserte Signalverarbeitungstechnologie von mit Kameras ausgestatteten Fahrzeugen, die helfen Personen, andere Fahrzeuge, Hindernisse auf der Strasse und rund um das Fahrzeug zu sehen, die Beschleunigungsunterdrückung bei falscher Pedalbedienung und das Multisensorsystem mit Rückfahrkamera ermöglichen dem Fahrer, Unfälle zu vermeiden.

Ausserdem warnt das vorausschauende Kollisionswarnungssystem (Predictive Forward Collision Warning System), das ein Millimeterwellenradar verwendet, um die Verlangsamung des zweiten vorderen Fahrzeugs zu erkennen, den Fahrer im Voraus, wenn das zweite Fahrzeug vor ihm seine Geschwindigkeit verringert.

1. Beschleunigungsunterdrückung bei falscher Pedalbedienung

Um Kollisionen mit Hindernissen, beispielsweise Mauern, auf Parkplätzen oder in anderen engen Räumen zu mildern, die dadurch verursacht werden, dass der Fahrer auf das Gaspedal anstatt die Bremse oder zu stark auf das Gaspedal drückt, hat Nissan eine Funktion entwickelt, die anhand der Bildsignaldaten der vier "Around View Monitor"-Kameras erkennt, ob sich das Fahrzeug auf der Strasse oder auf einem Parkplatz befindet.

Wenn der Fahrer das Gaspedal durchdrückt, wird das Fahrzeug nur beschleunigt, wenn es sich auf einer Strasse befindet und nicht auf einem Parkplatz.

Das System erkennt Hindernisse unter Verwendung von Sonar und betätigt automatisch die Bremse, um Kollisionen zu verhindern oder zu mildern, wenn das Fahrzeug Gefahr läuft, nahe gelegene Hindernisse zu berühren oder mit diesen zu kollidieren.

Mit dem Around View Monitor und dem Sonarsystem hilft diese Technologie, das Risiko von Unfällen zu verringern, die durch die versehentliche falsche Bedienung des Gaspedals oder der Bremse verursacht werden. Nissan plant, diese Technologie innerhalb der nächsten beiden Jahre zu kommerzialisieren.

2. Multisensorsystem mit Rückfahrkamera

Unter Verwendung der Around View Monitor-Bildverarbeitungstechnologie hat Nissan ein Multisensorsystem mit Rückfahrkamera entwickelt, das Personen, andere Fahrzeuge und Strassenbedingungen hinter und neben dem Fahrzeug erkennt, um den Fahrer vor möglichen Kollisionsgefahren zu warnen. Das System, das die folgenden drei Funktionen umfasst, wird ab 2012 in neuen Modellen installiert und global vertrieben.

- Warnung für toten Winkel

Wenn der Fahrer den Blinker betätigt und sich ein anderes Fahrzeug in seinem toten Winkel befindet, ertönt ein Warnsignal und eine Anzeige blinkt, um den Fahrer zu warnen.

- Warnung bei Verlassen der Fahrspur

Die Rückfahrkamera erkennt die weissen Linien auf der Strasse. Wenn der Fahrer nicht blinkt und beginnt, seine Fahrspur unbeabsichtigterweise zu verlassen, ertönt ein Warnsignal und eine Anzeige blinkt, um den Fahrer zu warnen, dass das Fahrzeug die Spur wechselt.

- Erkennung beweglicher Objekte

Wenn der Fahrer in den Rückwärtsgang schaltet, erkennt die Bildverarbeitungsfunktion der Rückfahrkamera bewegliche Objekte, beispielsweise Fussgänger. Wenn ein bewegliches Objekt erkannt wird, wird der Fahrer mit einem Signalton und einer blinkenden Anzeige gewarnt.

Nissan plant, diese Funktion für den Around View Monitor im Elgrand zu übernehmen (geringfügige Änderungen sind für diesen November geplant).

3. Vorausschauendes Kollisionswarnungssystem

Um Auffahrunfälle zu verhindern, die durch die Verlangsamung der vorderen, nicht sichtbaren Fahrzeuge verursacht werden, analysiert ein vorne am Fahrzeug angebrachter Sensor die relative Geschwindigkeit und den Fahrzeugabstand zwischen den beiden vorderen Fahrzeugen. Wenn das System erkennt, dass eine Verlangsamung erforderlich ist, wird der Fahrer im Voraus mit einem Signalton, einer blinkenden Anzeige und durch das Anziehen des Sicherheitsgurts gewarnt.

Weitere Informationen finden Sie unter folgenden Links:

http://www.nissan-newsroom.com/EN/CRAFTSMANSHIP/TECHNOLOGIES/2011
/111005-01.html
http://www.newsroom.nissan-europe.com/EU/en-gb//Search/Results.aspx
Pressekontakt:
Nissan Motor Co., Ltd. (Japan), Global Communications, Tel:
+81-(0)45-523-5552 (Unternehmen), Tel: +81-(0)45-523-5549 (Produkt),
Tel: +81-(0)50-3804-7182 (IR) http://www.nissan-newsroom.com/EN/ (für die
Presse), http://www.nissan-global.com/EN/IR/ (für IR)

| presseportal
Weitere Informationen:
http://www.newsroom.nissan-europe.com/EU/en-gb//Search/Results.aspx

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Automotive:

nachricht Mobilität von Morgen: Wie wir uns in Zukunft von A nach B bewegen
07.09.2017 | Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT

nachricht Verbesserte Leistung dank halbiertem Gewicht
24.07.2017 | Technische Universität Chemnitz

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Automotive >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Die schnellste lichtgetriebene Stromquelle der Welt

Die Stromregelung ist eine der wichtigsten Komponenten moderner Elektronik, denn über schnell angesteuerte Elektronenströme werden Daten und Signale übertragen. Die Ansprüche an die Schnelligkeit der Datenübertragung wachsen dabei beständig. In eine ganz neue Dimension der schnellen Stromregelung sind nun Wissenschaftler der Lehrstühle für Laserphysik und Angewandte Physik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) vorgedrungen. Ihnen ist es gelungen, im „Wundermaterial“ Graphen Elektronenströme innerhalb von einer Femtosekunde in die gewünschte Richtung zu lenken – eine Femtosekunde entspricht dabei dem millionsten Teil einer milliardstel Sekunde.

Der Trick: die Elektronen werden von einer einzigen Schwingung eines Lichtpulses angetrieben. Damit können sie den Vorgang um mehr als das Tausendfache im...

Im Focus: The fastest light-driven current source

Controlling electronic current is essential to modern electronics, as data and signals are transferred by streams of electrons which are controlled at high speed. Demands on transmission speeds are also increasing as technology develops. Scientists from the Chair of Laser Physics and the Chair of Applied Physics at Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) have succeeded in switching on a current with a desired direction in graphene using a single laser pulse within a femtosecond ¬¬ – a femtosecond corresponds to the millionth part of a billionth of a second. This is more than a thousand times faster compared to the most efficient transistors today.

Graphene is up to the job

Im Focus: LaserTAB: Effizientere und präzisere Kontakte dank Roboter-Kollaboration

Auf der diesjährigen productronica in München stellt das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT das Laser-Based Tape-Automated Bonding, kurz LaserTAB, vor: Die Aachener Experten zeigen, wie sich dank neuer Optik und Roboter-Unterstützung Batteriezellen und Leistungselektronik effizienter und präziser als bisher lasermikroschweißen lassen.

Auf eine geschickte Kombination von Roboter-Einsatz, Laserscanner mit selbstentwickelter neuer Optik und Prozessüberwachung setzt das Fraunhofer ILT aus Aachen.

Im Focus: LaserTAB: More efficient and precise contacts thanks to human-robot collaboration

At the productronica trade fair in Munich this November, the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT will be presenting Laser-Based Tape-Automated Bonding, LaserTAB for short. The experts from Aachen will be demonstrating how new battery cells and power electronics can be micro-welded more efficiently and precisely than ever before thanks to new optics and robot support.

Fraunhofer ILT from Aachen relies on a clever combination of robotics and a laser scanner with new optics as well as process monitoring, which it has developed...

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Im Spannungsfeld von Biologie und Modellierung

26.09.2017 | Veranstaltungen

Archaeopteryx, Klimawandel und Zugvögel: Deutsche Ornithologen-Gesellschaft tagt an der Uni Halle

26.09.2017 | Veranstaltungen

Unsere Arbeitswelt von morgen – Polarisierendes Thema beim 7. Unternehmertag der HNEE

26.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Europas erste Testumgebung für selbstfahrende Züge entsteht im Burgenland

26.09.2017 | Verkehr Logistik

Nerven steuern die Bakterienbesiedlung des Körpers

26.09.2017 | Biowissenschaften Chemie

Mit künstlicher Intelligenz zum chemischen Fingerabdruck

26.09.2017 | Biowissenschaften Chemie