Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neues Automotive-Forschungszentrum an der Saar

03.04.2006
Der Automobilwirtschaft stehen tiefgreifende Veränderungen bevor. In den kommenden Jahren wird es zu einer erheblichen Verlagerung der Wertschöpfung von den Herstellern (OEMs – Original Equipment Manufacturer) zu den Zulieferern (Tier-X) kommen – und dies obwohl die Zahl der produzierten Automobile im Zeitalter wachsender Mobilität ansteigt.

Zulieferunternehmen müssen sich neuen Herausforderungen stellen, da sie künftig in der gesamten Entwicklungsbreite für die Fertigung und Lieferung einbaufertiger Module und komplexer Gesamtsysteme verantwortlich sein werden.

Das Saarland begegnet diesem Wandel mit dem Aufbau des Fraunhofer Entwicklungszentrums Automotive Saar, dessen Arbeitsschwerpunkt der qualitätsgesicherte Einsatz von neuen Materialien, innovativen Füge- und Verbindungstechniken, Leichtbaustrukturen und Simulationsverfahren ist. Mit einem breiten Angebot an Forschungsleistung, Technologie-Entwicklung und Technologie-Qualifizierung versteht sich das Zentrum als kompetenter Dienstleister für die Automobil- und Zulieferindustrie auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene.

Das Entwicklungszentrum Automotive Saar, angesiedelt am Fraunhofer-Institut für Zerstörungsfreie Prüfverfahren IZFP, bündelt die Kompetenzen des Instituts, externer Forschungs- und Entwicklungspartner sowie weiterer Fraunhofer-Partner. Die Kernkompetenzen konzentrieren sich auf die Bereiche Werkstoffe und Bauweisen, Fertigung und Verarbeitung sowie Sicherheit, Zuverlässigkeit und Lebensdauer. Der Aufbau eines modernen Geräteparks für zerstörungsfreie Werkstoff- und Bauteilprüfung, Metallographie und Schadensanalytik gehört ebenso zum Portfolio wie die Entwicklung von Lösungen für Forschungs- und Entwicklungsfragen aus der Wirtschaft.

Neueste Gerätetechnologie und hochqualifiziertes Personal werden im regionalen und überregionalen industriellen Umfeld zur Lösung der Kundenprobleme bereit stehen. Besonders für die saarländischen Unternehmen wird sich das Fraunhofer Entwicklungszentrum Automotive Saar als Standortvorteil bei der Weiterentwicklung ihrer Produkte und Verfahren erweisen. Mit diesem kompetenten Technologie-Partner vor Ort können in gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsprozessen qualitätsgesicherte, innovative Produkte erarbeitet, angeboten und in Gerätetechnik umsetzt werden. Insbesondere die Zulieferer für die automobilen Hauptmodule Motor und Aggregate, Antriebsstrang, Fahrwerk und Karosserie werden von dem Technologie- und Forschungsangebot des Fraunhofer Entwicklungszentrums Automotive Saar profitieren.

Kontakt:
Dipl.-Ing. Siegfried Kraus
Dr. Bernd Valeske
Fraunhofer-Institut für Zerstörungsfreie Prüfverfahren IZFP
Im Stadtwald, Gebäude 37
66123 Saarbrücken
Tel.: (06 81) 93 02-38 11
Tel.: (06 81) 93 02-39 89
E-Mail: siegfried.kraus@izfp.fraunhofer.de
E-Mail: bernd.valeske@izfp.fraunhofer.de

Siegfried Kraus | Innovationseinblicke Saarland
Weitere Informationen:
http://www.izfp.fhg.de
http://www.innovation.saarland.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Automotive:

nachricht Mobilität von Morgen: Wie wir uns in Zukunft von A nach B bewegen
07.09.2017 | Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT

nachricht Verbesserte Leistung dank halbiertem Gewicht
24.07.2017 | Technische Universität Chemnitz

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Automotive >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie