Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Forschungs- und Versuchsumgebung für Arbeiten an Otto- und Dieselmotoren

18.11.2005


Motorenprüfstände an der Universität Magdeburg eingeweiht



Im Beisein zahlreicher Gäste fand am Donnerstag, dem 17. November 2005, mit einem offiziellen Festakt die Inbetriebnahme neuer Motorenprüfstandskabinen für Verbrennungsmotoren am Institut für Maschinenmesstechnik und Kolbenmaschinen (IMKO) der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg statt. Mit einem Knopfdruck lösten der Rektor der Universität Magdeburg, Prof. Dr. Klaus Erich Pollmann, und der geschäftsführende Institutsleiter, Prof. Dr. Helmut Tschöke, den Start eines 4-Zylinder-Turbodieselmotors aus und erteilten somit die Freigabe der Prüfstandskabinen für zukünftige Lehr- und Forschungsaufgaben. Die Investition mit einem Volumen von einer Millionen Euro hat sowohl wirtschaftliche als auch umweltrelevante Bedeutung für das Institut, betonte Professor Tschöke in seiner Festansprache. Der Rektor, Professor Pollmann, hob den Technologietransfer, der vom Institut ausgehe, als einen bedeutenden Beitrag zum Entwicklungspotenzial des Landes Sachsen-Anhalt hervor. Die neuen Prüfstände werden wichtige Kompetenzen in den neuen Exzellenzschwerpunkt der Universität "Automotive" einbringen.



Nach einjähriger Bauzeit verfügt das Institut für Maschinenmesstechnik und Kolbenmaschinen nun über acht moderne Prüfstandskabinen. Sechs der Prüfstände werden vom IMKO betrieben, zwei vom Lehrstuhl für Maschinenelemente und Tribologie. Dies ist der Start in eine neue Forschungs- und Versuchsumgebung, mit der die bisherigen erfolgreichen Arbeiten zur Verbesserung und Optimierung von Otto- und Dieselmotoren fortgesetzt werden können. Schwerpunkte der Institutsforschung sind die Reduzierung des Kraftstoffverbrauches, der Partikelemission sowie der Geräusche. Der Einsatz von alternativen Kraftstoffen wird derzeit intensiv untersucht. Mit den Einzel-Prüfstandskabinen kann das Institut den Anforderungen des Arbeitsschutzes und der Auftraggeber, u.a. bezüglich des Schallschutzes, gerecht werden.

Während die Baumaßnahmen und ein Teil der Prüfeinrichtungen aus öffentlichen Mitteln finanziert wurden, muss die weitere Ausstattung im Wesentlichen aus den Industrieforschungsprojekten erwirtschaftet werden.

Eine besondere Freude für Prof. Dr. Helmut Tschöke war es, diesen Anlass mit seinem vor wenigen Tagen begangenen 60. Geburtstag zu verbinden. Dies waren Gründe genug für die geladenen Gästen aus der Universität, Wirtschaft und Politik, dem Jubilar zu einem Geburtstagslunch in die FestungMark zu folgen, um dort die Fertigstellung der neuen Motorenprüfstände und seinen Geburtstag zu feiern.

Kontakt
Prof. Dr.-Ing. Helmut Tschöke, Institut für Maschinenmesstechnik und Kolbenmaschinen, Fakultät für Maschinenbau, Telefon: 0391 67-18712, Fax: 0391 67-12832, E-Mail: tschoeke@mb.uni-magdeburg.de

Waltraud Riess | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-magdeburg.de/

Weitere Berichte zu: IMKO Maschinenmesstechnik Prüfstand

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Automotive:

nachricht Leuchtende Mikropartikel unter Extrembedingungen
28.02.2017 | Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

nachricht IHP-Forschungsteam verbessert Zuverlässigkeit beim automatisierten Fahren
22.02.2017 | IHP - Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Automotive >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise