Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Nanotechnologie - Motor für die Zukunft der Automobilbranche

09.05.2007
Das Seminar "Innovationen durch Nanotechnologie: Mehrwert für Zulieferer der Automobilindustrie" des bundesdeutschen Kompetenzzentrums für Chemische Nanotechnologie (cc-NanoChem e. V.), das am 5. Juni in Köln stattfindet, gibt Unternehmen der Automobilzulieferindustrie einen umfassenden Überblick über die Verfahren und Chancen, die sie mit der Nanotechnologie realisieren können.

In der Automobilbranche wachsen die Anforderungen der Industrie an die rund 1.870 Zulieferbetriebe ständig. Der Kostendruck ist enorm, und die geforderten Systeme sind mit herkömmlichen Technologien kaum zu realisieren. Innovation ist darum der Schlüssel zum nachhaltigen Erfolg für mittelständische Zulieferer.

Eine Vielzahl von Lösungen für die Verbesserung von Produkten oder Produktionsprozessen bietet die Chemische Nanotechnologie.

Nanotechnologie eröffnet ein gewaltiges Potenzial für bislang undenkbare Werkstoffe, die nicht nur völlig neue Eigenschaften besitzen, sondern sich durch chemische Synthesen auch wirtschaftlich in den gefragten kleinen Mengen herstellen lassen.

Verbesserte Kratz- und Abriebfestigkeit, Korrosionsschutz, Easy-to-clean-, Anti-Reflex- und Anti-Haft-Eigenschaften sind nur ein Teil des technischen Repertoires, das eine neue Vielfalt von Anwendungen ermöglicht. Sie verschaffen Zulieferbetrieben entscheidende Alleinstellungsmerkmale und bedeutende Wettbewerbsvorteile.

Das Seminar "Innovationen durch Nanotechnologie: Mehrwert für Zulieferer der Automobilindustrie" des bundesdeutschen Kompetenzzentrums für Chemische Nanotechnologie (cc-NanoChem e. V.) gibt Ihnen einen umfassenden Überblick über die Verfahren und Chancen, die Sie im eigenen Unternehmen mit der Nanotechnologie realisieren können.

Es richtet sich an Produktionsleiter, Konstrukteure, Produktentwickler und Anwendungstechniker aus Unternehmen entlang der automobilen Wertschöpfungskette, die sich durch eine Verbesserung Ihrer Produkte oder Produktionsprozesse einen Marktvorteil verschaffen wollen.

Die Teilnehmer erhalten im Anschluss an die Veranstaltung ein Zertifikat.

Einer allgemeinverständlichen Einführung in den Bereich der Nanotechnologien und insbesondere in die grundlegenden Begriffe der Chemischen Nanotechnologie und ihre Anwendungen folgen Referate über die ganze Breite des funktionellen Oberflächendesigns. Dabei wird auch Fragen zur wirtschaftlichen Implementierung der Nanotechnologie sowie zur Thematik Arbeits-, Umwelt- und Verbraucherschutz breiter Raum gewährt.

Die Referenten der Veranstaltung kommen vom cc-NanoChem e. V., dem Leibniz-Institut für Neue Materialien, der Bayer Working Group Nanotechnology, den Nanotechnologie-Unternehmen Nano-X, Nanogate und NTC Nano Tech Coatings, der Materialbibliothek Material ConneXion Cologne und dem Beratungsbüro materialinnovation.de.

Mit den Experten diskutieren Sie Ansatzpunkte für den eigenen Innovationsprozess und erörtern Optionen für mögliche Entwicklungspartnerschaften.

Zahlreiche Beispiele belegen, dass Nanotechnologie nicht länger Zukunftsmusik, sondern Innovationsmotor ist und für klare Wettbewerbsvorteile bei nur geringen Kosten sorgt.

Dr. Martin Schubert | idw
Weitere Informationen:
http://www.nanoevents.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Automotive:

nachricht 3D-Scans für die Automobil-Industrie
13.01.2017 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

nachricht Jedem Fahrer das passende Fahrzeug
03.01.2017 | Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Automotive >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Erforschung von Elementarteilchen in Materialien

Laseranregung von Semimetallen ermöglicht die Erzeugung neuartiger Quasiteilchen in Festkörpersystemen sowie ultraschnelle Schaltung zwischen verschiedenen Zuständen.

Die Untersuchung der Eigenschaften fundamentaler Teilchen in Festkörpersystemen ist ein vielversprechender Ansatz für die Quantenfeldtheorie. Quasiteilchen...

Im Focus: Studying fundamental particles in materials

Laser-driving of semimetals allows creating novel quasiparticle states within condensed matter systems and switching between different states on ultrafast time scales

Studying properties of fundamental particles in condensed matter systems is a promising approach to quantum field theory. Quasiparticles offer the opportunity...

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Im Focus: Mit Bindfaden und Schere - die Chromosomenverteilung in der Meiose

Was einmal fest verbunden war sollte nicht getrennt werden? Nicht so in der Meiose, der Zellteilung in der Gameten, Spermien und Eizellen entstehen. Am Anfang der Meiose hält der ringförmige Proteinkomplex Kohäsin die Chromosomenstränge, auf denen die Bauanleitung des Körpers gespeichert ist, zusammen wie ein Bindfaden. Damit am Ende jede Eizelle und jedes Spermium nur einen Chromosomensatz erhält, müssen die Bindfäden aufgeschnitten werden. Forscher vom Max-Planck-Institut für Biochemie zeigen in der Bäckerhefe wie ein auch im Menschen vorkommendes Kinase-Enzym das Aufschneiden der Kohäsinringe kontrolliert und mit dem Austritt aus der Meiose und der Gametenbildung koordiniert.

Warum sehen Kinder eigentlich ihren Eltern ähnlich? Die meisten Zellen unseres Körpers sind diploid, d.h. sie besitzen zwei Kopien von jedem Chromosom – eine...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Über intelligente IT-Systeme und große Datenberge

17.01.2017 | Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

14. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

12.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Erforschung von Elementarteilchen in Materialien

17.01.2017 | Physik Astronomie

Wasser - der heimliche Treiber des Kohlenstoffkreislaufs?

17.01.2017 | Geowissenschaften

Kieselalge in der Antarktis liest je nach Umweltbedingungen verschiedene Varianten seiner Gene ab

17.01.2017 | Biowissenschaften Chemie