Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Nanotechnologie macht Autos schneller, sicherer, umweltschonender ?

23.05.2006
Wissenschaftsstadt Dresden -Aktuelles aus der Forschung: Nanotechnologie
Im Jahr seines 800. Jubiläums ist Dresden vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft als "Stadt der Wissenschaft 2006" ausgezeichnet worden. Als vielfältigste Wissenschaftslandschaft im Osten Deutschlands verfügt Dresden über eine Infrastruktur von zehn Hochschulen, drei Max-Planck-, fünf Leibniz- und elf Fraunhofer-Instituten. Hinzu kommen zahlreiche Transfereinrichtungen, Netzwerke, Kompetenzzentren sowie forschende Unternehmen. Mit der Reihe "Aktuelles aus der Forschung" möchte das Projektbüro "Stadt der Wissenschaft 2006" herausragende Projekte aus den Dresdner Wissenschaftseinrichtungen vorstellen und Ansprechpartner für die weitere Recherche bieten.

LEIBNIZ-INSTITUT FÜR POLYMERFORSCHUNG DRESDEN
Nanotechnologie macht Autos schneller, sicherer, umweltschonender ?

Schnell, aber auch sicher, leistungsstark und trotzdem umweltfreundlich: Moderne Autos müssen vielfältigen Ansprüchen genügen. Auch gegensätzliche Anforderungen effizient zu kombinieren, gehört zu den Zielen eines gemeinsamen Projekts von Wissenschaftlern des Dresdner Leibniz-Instituts für Polymerforschung, des Deutschen Instituts für Kautschuktechnologie und Partnern aus der Industrie. Um nicht ins Rutschen zu geraten, müssen Reifen gut auf der Straße haften; gleichzeitig sollten sie geringen Rollwiderstand aufweisen und verschleißarm sein. Möglich wird dies mit einem neuartigen Materialmix. Nanopartikel im Gummi machen die Laufstreifen der Reifen gleichzeitig fester und nachgiebiger, so dass sie bei verringertem Materialabrieb dennoch guten Kontakt mit der Straße haben.

In einem weiteren Forschungsprojekt geht es um die Entwicklung von Leichtbaumaterialien, durch die eine wesentliche Reduzierung des Spritverbrauchs erreicht werden kann. Hier treten Kunststoffe an die Stelle von Metall. Auch Kotflügel und Seitentüren werden inzwischen vermehrt aus Materialien hergestellt, deren Eigenschaften durch die Beifügung von Nanopartikeln signifikant verbessert werden. Die Bauteile verfügen über eine erhöhte Festigkeit bei gleichzeitig verstärkter Elastizität.

Kontakt:
Prof. Dr. Gert Heinrich
Teilinstitut für Polymerwerkstoffe
Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden
Hohe Straße 6
01069 Dresden
Tel: 0351 - 46 58 361
E-Mail: gheinrich@ipfdd.de

Susann Pfeiffer | idw
Weitere Informationen:
http://www.dresden-wissenschaft.de

Weitere Berichte zu: Nanopartikel Nanotechnologie Polymerforschung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Automotive:

nachricht 3D-Scans für die Automobil-Industrie
13.01.2017 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

nachricht Jedem Fahrer das passende Fahrzeug
03.01.2017 | Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Automotive >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Innovatives Hochleistungsmaterial: Biofasern aus Florfliegenseide

Neuartige Biofasern aus einem Seidenprotein der Florfliege werden am Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP gemeinsam mit der Firma AMSilk GmbH entwickelt. Die Forscher arbeiten daran, das Protein in großen Mengen biotechnologisch herzustellen. Als hochgradig biegesteife Faser soll das Material künftig zum Beispiel in Leichtbaukunststoffen für die Verkehrstechnik eingesetzt werden. Im Bereich Medizintechnik sind beispielsweise biokompatible Seidenbeschichtungen von Implantaten denkbar. Ein erstes Materialmuster präsentiert das Fraunhofer IAP auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin vom 20.1. bis 29.1.2017 in Halle 4.2 am Stand 212.

Zum Schutz des Nachwuchses vor bodennahen Fressfeinden lagern Florfliegen ihre Eier auf der Unterseite von Blättern ab – auf der Spitze von stabilen seidenen...

Im Focus: Verkehrsstau im Nichts

Konstanzer Physiker verbuchen neue Erfolge bei der Vermessung des Quanten-Vakuums

An der Universität Konstanz ist ein weiterer bedeutender Schritt hin zu einem völlig neuen experimentellen Zugang zur Quantenphysik gelungen. Das Team um Prof....

Im Focus: Traffic jam in empty space

New success for Konstanz physicists in studying the quantum vacuum

An important step towards a completely new experimental access to quantum physics has been made at University of Konstanz. The team of scientists headed by...

Im Focus: Textiler Hochwasserschutz erhöht Sicherheit

Wissenschaftler der TU Chemnitz präsentieren im Februar und März 2017 ein neues temporäres System zum Schutz gegen Hochwasser auf Baumessen in Chemnitz und Dresden

Auch die jüngsten Hochwasserereignisse zeigen, dass vielerorts das natürliche Rückhaltepotential von Uferbereichen schnell erschöpft ist und angrenzende...

Im Focus: Wie Darmbakterien krank machen

HZI-Forscher entschlüsseln Infektionsmechanismen von Yersinien und Immunantworten des Wirts

Yersinien verursachen schwere Darminfektionen. Um ihre Infektionsmechanismen besser zu verstehen, werden Studien mit dem Modellorganismus Yersinia...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Mittelstand 4.0 – Mehrwerte durch Digitalisierung: Hintergründe, Beispiele, Lösungen

20.01.2017 | Veranstaltungen

Nachhaltige Wassernutzung in der Landwirtschaft Osteuropas und Zentralasiens

19.01.2017 | Veranstaltungen

Künftige Rohstoffexperten aus aller Welt in Freiberg zur Winterschule

18.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

21.500 Euro für eine grüne Zukunft – Unserer Umwelt zuliebe

20.01.2017 | Unternehmensmeldung

innovations-report im Interview mit Rolf-Dieter Lafrenz, Gründer und Geschäftsführer der Hamburger Start ups Cargonexx

20.01.2017 | Unternehmensmeldung

Niederlande: Intelligente Lösungen für Bahn und Stahlindustrie werden gefördert

20.01.2017 | Förderungen Preise