Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Nahtloser Look von Visteon für Armaturenbrett- und Türverkleidungen im neuen Renault Modus

06.12.2004


Die innovative Technologie für Fahrzeug-Innenausstattung der Visteon Corporation (NYSE:VC) hat entscheidenden Anteil am hochwertigen, nahtlosen Interieur des neuen Renault Modus.

In dieser ersten kommerziellen Anwendung in Europa, in der die Visteon-Technologie mit der Bezeichnung TPO Negativ-Vakuumformen zum Einsatz kommt, wird der gleiche qualitativ hochwertige Look sowohl am Armaturenbrett als auch an den Türverkleidungen des Modus umgesetzt und schafft so Harmonie und Einheit im Fahrzeug-Innenraum.

Der Modus, der auf dem Pariser Automobilsalon präsentiert wurde, ist Visteons erste Anwendung im Bereich TPO Negativ-Vakuumformen, sowohl beim Armaturenbrett als auch bei den Türverkleidungen eines Fahrzeugs. Diese moderne Technologie gewährleistet ein hohes Niveau an Kunstfertigkeit mit hervorragender Struktur- und Musterdefinition. Sie ermöglicht mehr Flexibilität beim Einsatz von Farben, Texturen und Oberflächeneffekten.

Negativ-Vakuumformen ist eine Technologie, die zum Formen und Prägen von Strukturen auf Oberflächen verwendet wird. Als Rohmaterial wird in diesem Verfahren eine ungenarbte, thermoplastische Polyolefin-Folie verwendet. Die Struktur wird während des Vakuumform-Prozesses, in dem Hitze, Vakuum und Druck eingesetzt werden, auf die Oberfläche aufgebracht. Das strukturierte Werkzeug ist porös und ermöglicht auf diese Weise die Entlüftung während des Prozesses.

Diese Technologie kann sowohl bei kompakten Oberflächen zum Verschäumen als auch beim Hinterspritzen von komplexen Oberflächen verwendet werden. Sie hat sich als kostengünstige Lösung erwiesen, da sie eine preiswerte Alternative zu PU (Polyurethan) und PVC-Oberflächen bietet und den Einsatz kostengünstigerer Werkzeuge ermöglicht.

"Visteons TPO Negativ-Vakuumformtechnologie bietet ein komplettes Portfolio für die Oberflächenbearbeitung von Armaturenbrett- und Türverkleidungen, die auch den ausgefallensten Wünschen der Fahrzeug-Hersteller angepasst werden können", so Ralf Haibach, Leiter der Produktentwicklung Innenraumsysteme, Europa und Südamerika bei Visteon. "Das Fertigungsverfahren ermöglicht eine einzigartige Struktur- und Musterdefinition für Armaturenbrett, Türverkleidungen und Konsolenoberflächen. Der gleiche Look kann für den gesamten Fahrzeug-Innenraum erreicht und über die gesamte Lebensdauer des Fahrzeugs aufrechterhalten werden."

Die TPO Negativ-Vakuumformtechnologie komplettiert Visteons umfassende Palette an Oberflächen-Technologien für Armaturenbrett- und Türverkleidungen.

Wesentliche Merkmale des TPO Negativ-Vakuumformverfahrens von Visteon:

  • Überragende Flexibilität bei Design und Stylingmöglichkeiten durch eine breite Palette an Farben und Strukturen, darunter auch Metallic- und Transparent-Effekte.
  • Visteons Erfahrungen mit TPO gewährleisten eine hohe Qualität bei schwierigen Details wie Radien und Beschriftungen.
  • Das TPO-Material bietet im Vergleich zu PU und PVC Vorteile beim Recycling und verursacht weniger Ausdünstungen, die ein Beschlagen der Scheiben verursachen können.
  • TPO ist eine kostengünstige Alternative zu PU und PVC für Armaturenbrett- und Türverkleidungen und bietet dabei die gleiche Qualität wie Spritzgießoberflächen. Im Vergleich zu herkömmlichem PVC-Slush wird mit diesem Prozess eine Gewichtsreduzierung um 20 Prozent erreicht.

Die Modus-Armaturenbrett- und Türverkleidungen werden im Visteon-Werk Medina de Rioseco, in der Nähe von Valladolid, Spanien, produziert. In dem 1993 eröffneten Werk wird die gesamte Palette an Innenraumkomponenten hergestellt.

Weltweit ist Visteon einer der führenden Komplettanbieter von Fahrzeugkomponenten und -systemen in den Bereichen Erstausrüstung und Zubehör. Visteon beschäftigt 72.000 Mitarbeiter in 25 Ländern und verfügt über ein globales Netzwerk mit über 200 Technologiezentren, Fertigungsstätten, Verkaufs- und Serviceniederlassungen.

Britta Lange | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.visteon.com

Weitere Berichte zu: Armaturenbrett Look Modus Negativ-Vakuumformen TPO

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Automotive:

nachricht Neue Akzente für das Ambiente im Automobil
19.09.2017 | Schott AG

nachricht Mobilität von Morgen: Wie wir uns in Zukunft von A nach B bewegen
07.09.2017 | Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Automotive >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Immunsystem in Extremsituationen

19.10.2017 | Veranstaltungen

Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm

19.10.2017 | Veranstaltungen

Bauphysiktagung der TU Kaiserslautern befasst sich mit energieeffizienten Gebäuden

19.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Forscher untersuchen Pflanzenkohle als Basis für umweltfreundlichen Langzeitdünger

20.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

„Antilopen-Parfüm“ hält Fliegen von Kühen fern

20.10.2017 | Agrar- Forstwissenschaften

Aus der Moosfabrik

20.10.2017 | Biowissenschaften Chemie