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Die ersten Fördermittel zum Markteinführungsprogramm „Hybridbusse für einen umweltfreundlichen ÖPNV“ sind bewilligt.
Das Bundesumweltministerium bezuschusst in Leipzig und Dresden die Beschaffung von Hybridbussen, die anspruchsvolle Auflagen in Hinblick auf Effizienz und Umweltschutz erfüllen müssen. So sollen die Fahrzeuge auch über einen geschlossenen Partikelfilter verfügen. Die Busse werden noch in diesem Jahr bestellt und voraussichtlich bis Mitte 2011 geliefert.
Mit der Bewilligung der Fördermittel für die Dresdner und Leipziger Verkehrsbetriebe im Rahmen des Verbundvorhabens „RegioHybrid“ erfolgte der Startschuss für die praktische Umsetzung des BMU-Förderprogramms. In Kürze sollen weitere Betriebe des öffentlichen Nahverkehrs eine Zusage über Fördermittel aus dem Projekt erhalten. Das Bundesumweltministerium legt für die Förderung ambitionierte Umweltkriterien zu Grunde. So werden neben einer Effizienzverbesserung von 20 Prozent gegenüber einem vergleichbaren Dieselmodell auch die Ausrüstung mit einem geschlossenen Partikelfilter sowie die Einhaltung anspruchsvoller Emissionsstandards gefordert. Schon im nächsten Jahr werden sich dank der Förderung aus dem zweiten Konjunkturpaket der Bundesregierung viele Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs von den Vorteilen der Hybrid-Linienbusse überzeugen können.
Hybridbusse verfügen neben einem konventionellen Dieselmotor über einen oder mehrere Elektromotoren, welche Bremsenergie zurück gewinnen können. Dies erlaubt einen effizienteren Einsatz des Dieselmotors und teilweise sogar einen rein elektrischen Betrieb über kurze Strecken. Dadurch wird CO2 eingespart und die Luftschadstoff- und Lärmbelastung gerade im Haltestellenbereich erheblich gesenkt. Durch das Fördervorhaben steigen demnach die Umweltverträglichkeit der Linienbusse und somit auch ihre Akzeptanz.
Weitere Informationen zum Markteinführungsprogramm und den einzelnen Vorhaben sind auf der Projektseite einsehbar (www.pt-elektromobilitaet.de/projekte/Hybridbusse)
Dr. Christiane Schwarte | Quelle: BMU-Pressereferat
Weitere Informationen: www.bmu.de/presse
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