Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Manuelle Reifendruckkontrolle überflüssig

22.09.2005


Mehr Komfort und Sicherheit im neuen Renault Modus mit dem Reifendruck-Informationssystem von Johnson Controls


Wenn sich der Reifendruck über mehrere Wochen hinweg langsam verringert, merken die meisten Autofahrer die Veränderungen kaum. Aber auch regelmäßige Luftdruckkontrollen an der Tankstelle können das Risiko einer Reifenpanne niemals völlig ausschließen. Daher setzt Renault bei seinem neuen Modus mit dem Reifendruck-Informationssystem von Johnson Controls, einem der weltweit führenden Unternehmen in der automobilen Innenausstattung und Elektronik sowie für Batterien, auf erhöhten Komfort und Insassenschutz. Das System kontrolliert permanent den Reifenzustand und informiert den Fahrer bequem auf einer Displayanzeige über den Luftdruck in allen vier Reifen. Eine spezielle Technologie erlaubt dabei eine automatische Erkennung der Reifenposition, ohne dass ein radspezifisches Empfangsmodul erforderlich ist.

So gehören manuelle Luftdruckkontrollen für die Fahrer des neuen Renault Modus der Vergangenheit an. In der Luxusausstattung ist das System serienmäßig, in den beiden anderen Varianten optional verfügbar. Bereits beim Vel Satis, Laguna und Scenic hat Renault auf das Sicherheitsprodukt gesetzt, in das beim Modus eine Neuheit integriert ist: Die Erkennung der Reifenposition erfolgt automatisch per Funk, ein radspezifisches Empfangsmodul wird überflüssig. Lediglich ein Funkempfänger ist notwendig, da jeder Reifen ein eigenes Funksignal sendet. So muss der Fahrer beim Reifenwechsel nicht auf eine besondere festgelegte Position achten. Auch das manuelle Einstellen entfällt, da sich das System selbstständig initialisiert.


Ein Signal warnt bei Druckabfall

Die automatische Reifendruckkontrolle arbeitet mit Funksensoren, die sich an den Ventilen in den Felgen befinden. Über Funkimpulse werden die Messwerte an das Display in der Instrumententafel übertragen. Veränderungen, etwa durch Temperaturschwankungen, werden automatisch berücksichtigt. Weichen die Messwerte von den Sollwerten ab, wird der Fahrer durch ein optisches oder akustisches Warnsignal darauf aufmerksam gemacht. Ein schleichender Druckabfall, der zu höherem Kraftstoffverbrauch und schlechterer Straßenlage führt, bleibt so nicht mehr unbemerkt.

Dank des Systems hat der Fahrer genügend Zeit, die nächste Tankstelle oder eine Werkstatt anzusteuern. Damit trägt die automatische Reifendruckkontrolle nicht zuletzt zum entspannten Fahren bei: "Weil das Risiko einer Reifenpanne deutlich verringert wird, erhöht es die Sicherheit aller Fahrzeuginsassen und Verkehrsteilnehmer", erklärt Xavier Levesque, Director Product Business Unit Body Electronics and Electrical Energy Management von Johnson Controls.

In Kombination mit "Run Flat Tires", Reifen mit Notlaufeigenschaften, wird das Reserverad überflüssig. So werden Gewicht sowie Kosten reduziert, und es wird zusätzlicher Stauraum gewonnen.

Kostengünstige Integration in vorhandene Steuersysteme

Die automatische Reifendruckkontrolle ist für alle Fahrzeugtypen geeignet, da die Anzeige entweder in ein existierendes Display in der Instrumententafel oder in ein separates Display im Spiegel oder in der Dachkonsole integriert werden kann. Das Reifendruck-Informationssystem lässt sich flexibel in bereits vorhandene Steuersysteme integrieren. "Auch eine Integration in eine separate Steuerbox, die unsichtbar unter dem Sitz angebracht werden kann, wie beim Renault Modus, ist möglich", sagt Xavier Levesque.

Johnson Controls, Inc., ist ein weltweit führendes Unternehmen für automobile Systeme sowie für Gebäudemanagement und technische Gebäudeausrüstung. In der Automobilindustrie ist das Unternehmen ein bedeutender Lieferant von integrierten Sitz- und Innenraumsystemen sowie Autobatterien. Für gewerbliche und öffentliche Gebäude ist Johnson Controls Anbieter von Systemen der Gebäudeautomation und Dienstleistungen u. a. in den Bereichen Komfort, Energie- und Sicherheitsmanagement.

Johnson Controls (New York Stock Exchange: JCI) wurde 1885 gegründet und hat seinen Firmensitz in Milwaukee, Wisconsin, USA. Im Geschäftsjahr 2004 belief sich der Umsatz des Unternehmens auf 25,4 Milliarden US-Dollar, von denen weltweit 20 Milliarden US-Dollar auf die Automotive Group entfielen. Die europäische Zentrale befindet sich in Burscheid, Deutschland. Zum Produktportfolio des Unternehmens gehören auch Instrumententafeln/ Cockpits, Türsysteme, Dachhimmelsysteme, Innenraumelektronik und Elektrisches Energiemanagement.

Astrid Schafmeister | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.jci.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Automotive:

nachricht Verbesserte Leistung dank halbiertem Gewicht
24.07.2017 | Technische Universität Chemnitz

nachricht Hochschule Bochum und thyssenkrupp präsentieren Solar-Sportcoupé
06.07.2017 | Hochschule Bochum

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Automotive >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie