Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Leichtbau-Design für modulare Fahrzeugbauweisen: Das 5-Tage Auto - montags bestellt, freitags geliefert

18.04.2007
Die ständig steigende Nachfrage nach individuell ausgestatteten Fahrzeugen mit hoher Variantenvielfalt in Verbindung mit kurzen Lieferzeiten erfordert die Entwicklung von innovativen modularen Bauweisen.

Diesem Anspruch widmet sich das europäische Großforschungsvorhaben "Intelligent Logistics for Innovative Product Technologies" (ILIPT) mit 40 europäischen Partnern. Übergeordnetes Ziel ist die technische Gestaltung und logistische Konzeption der Fertigung eines modularen Autos (ModCar) mit einer "built-to-order"-Zeit von fünf Tagen. Die Umsetzung dieser "built-to-order"-Strategie erfordert eine hochflexible Produktion, die konsequente Umsetzung eines Baukastensystems sowie eine Gleichteilestrategie, ohne dass es zu einem höheren Fahrzeuggewicht kommt.

Das Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der TU Dresden übernimmt im ILIPT-Forschungsprojekt das Design und die konstruktive Gestaltung der Außenhaut des "5-Tage Autos" für unterschiedliche Fahrzeugvarianten. Dabei werden nicht nur die technischen Anforderungen wie Modularität, Sicherheit und Leichtbau erfüllt, sondern auch emotionale Aspekte wie Sportlichkeit und Agilität berücksichtigt.

Die Gestaltung der Außenhautkomponenten erstreckt sich von der Auswahl geeigneter Leichtbauwerkstoffe über die Ausarbeitung werkstoffgerechter Verbindungstechnologien bis hin zur Festlegung von Class-A-fähigen Farbgebungstechnologien. Am Beispiel einer neuartigen, skalierbaren Türstruktur erfolgt eine detaillierte Strukturauslegung. Das erlaubt die Verwendung von Gleichteilen für eine Vielzahl von Fahrzeugvarianten und wird damit den Anforderungen bezüglich der Modularität gerecht.

Darüber hinaus wird in enger Zusammenarbeit mit Partnern aus der Automobil- und Automobilzulieferindustrie eine modular aufgebaute Space-Frame-Struktur für ausgewählte Fahrzeugvarianten erarbeitet.

Weitere Informationen: Anja Schüler (ist auf der Hannover Messe auf ihrem Handy erreichbar) 0160 7373039 oder Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK), Tel. +49 351 463-38142, Fax +49 351 463-38143, ilk@ilk.mw.tu-dresden.de

Kim-Astrid Magister | idw
Weitere Informationen:
http://www.tu-dresden.de/

Weitere Berichte zu: Fahrzeugvariant ILK Kunststofftechnik Leichtbau

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Automotive:

nachricht RFID-Technologie: Digitalisierung in der Automobilproduktion
02.01.2018 | Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF

nachricht Wenn dein Auto weiß, wie du dich fühlst
20.12.2017 | FZI Forschungszentrum Informatik am Karlsruher Institut für Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Automotive >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Eine Frage der Dynamik

Die meisten Ionenkanäle lassen nur eine ganz bestimmte Sorte von Ionen passieren, zum Beispiel Natrium- oder Kaliumionen. Daneben gibt es jedoch eine Reihe von Kanälen, die für beide Ionensorten durchlässig sind. Wie den Eiweißmolekülen das gelingt, hat jetzt ein Team um die Wissenschaftlerin Han Sun (FMP) und die Arbeitsgruppe von Adam Lange (FMP) herausgefunden. Solche nicht-selektiven Kanäle besäßen anders als die selektiven eine dynamische Struktur ihres Selektivitätsfilters, berichten die FMP-Forscher im Fachblatt Nature Communications. Dieser Filter könne zwei unterschiedliche Formen ausbilden, die jeweils nur eine der beiden Ionensorten passieren lassen.

Ionenkanäle sind für den Organismus von herausragender Bedeutung. Wenn zum Beispiel Sinnesreize wahrgenommen, ans Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet...

Im Focus: In best circles: First integrated circuit from self-assembled polymer

For the first time, a team of researchers at the Max-Planck Institute (MPI) for Polymer Research in Mainz, Germany, has succeeded in making an integrated circuit (IC) from just a monolayer of a semiconducting polymer via a bottom-up, self-assembly approach.

In the self-assembly process, the semiconducting polymer arranges itself into an ordered monolayer in a transistor. The transistors are binary switches used...

Im Focus: Erste integrierte Schaltkreise (IC) aus Plastik

Erstmals ist es einem Forscherteam am Max-Planck-Institut (MPI) für Polymerforschung in Mainz gelungen, einen integrierten Schaltkreis (IC) aus einer monomolekularen Schicht eines Halbleiterpolymers herzustellen. Dies erfolgte in einem sogenannten Bottom-Up-Ansatz durch einen selbstanordnenden Aufbau.

In diesem selbstanordnenden Aufbauprozess ordnen sich die Halbleiterpolymere als geordnete monomolekulare Schicht in einem Transistor an. Transistoren sind...

Im Focus: Quantenbits per Licht übertragen

Physiker aus Princeton, Konstanz und Maryland koppeln Quantenbits und Licht

Der Quantencomputer rückt näher: Neue Forschungsergebnisse zeigen das Potenzial von Licht als Medium, um Informationen zwischen sogenannten Quantenbits...

Im Focus: Demonstration of a single molecule piezoelectric effect

Breakthrough provides a new concept of the design of molecular motors, sensors and electricity generators at nanoscale

Researchers from the Institute of Organic Chemistry and Biochemistry of the CAS (IOCB Prague), Institute of Physics of the CAS (IP CAS) and Palacký University...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Aachener Optiktage: Expertenwissen in zwei Konferenzen für die Glas- und Kunststoffoptikfertigung

19.02.2018 | Veranstaltungen

Konferenz "Die Mobilität von morgen gestalten"

19.02.2018 | Veranstaltungen

Von Bitcoins bis zur Genomchirurgie

19.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Die Zukunft wird gedruckt

19.02.2018 | Architektur Bauwesen

Fraunhofer HHI präsentiert neueste VR- und 5G-Technologien auf dem Mobile World Congress

19.02.2018 | Messenachrichten

Stabile Gashydrate lösen Hangrutschung aus

19.02.2018 | Geowissenschaften

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics