Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Lasergezündete Motoren?

30.01.2006
Grundlagenforschung des Lehrstuhls LTTT – Interesse bei der Industrie

Werden Verbrennungsmotoren eines Tages mit einem Laser gezündet? Noch ist dies Zukunftsmusik, denn die konventionelle Zündkerze ist bewährt und billig. Und dennoch interessieren sich einige Hersteller und Zulieferer der Automobilindustrie ernsthaft für das Thema der Laserzündung, denn diese eröffnet neue Möglichkeiten.

So lassen sich intensive Lichtpulse auf nahezu jeden gewünschten Ort mitten im Brennraum fokussieren, auch kann man kurz hintereinander an mehreren Stellen zünden. Durch diese Flexibilität kann die Verbrennung noch effizienter und sauberer ablaufen. Um die technischen Möglichkeiten der Laserzündung auszuloten, müssen zunächst noch einige grundlegende Experimente unter Bedingungen wie im Motor durchgeführt werden.

An der Universität Bayreuth forscht hieran der von Professor Dr.-Ing. Dieter Brüggemann geleitete Lehrstuhl für Technische Thermodynamik und Transportprozesse (LTTT). Unter anderem machen seine Mitarbeiter mit einer Hochgeschwindigkeitskamera sichtbar, wie sich innerhalb von Zehntausendstelsekunden eine Flamme bildet und ausbreitet.

... mehr zu:
»LTTT »Lasergezündet »Thermodynamik

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt nun diese Arbeiten zunächst für zwei Jahre mit rund 140.000 €. Das von Experten nach kritischer Begutachtung ausgewählte Projekt ist ein weiteres Beispiel für Forschungsaktivitäten “rund um den Motor”, die im Bayreuth Engine Research Center (BERC) gebündelt sind.

Weitere Informationen bei
Prof. Dr.-Ing. Dieter Brüggemann
Lehrstuhl für Technische Thermodynamik und Transportprozesse (LTTT)
Tel. 0921/55 – 7300
mail: brueggemann@uni-bayreuth.de

Kerstin Wodal | Universität Bayreuth
Weitere Informationen:
http://www.uni-bayreuth.de

Weitere Berichte zu: LTTT Lasergezündet Thermodynamik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Automotive:

nachricht Leuchtende Mikropartikel unter Extrembedingungen
28.02.2017 | Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

nachricht IHP-Forschungsteam verbessert Zuverlässigkeit beim automatisierten Fahren
22.02.2017 | IHP - Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Automotive >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Polarstern ab heute unterwegs nach Spitzbergen, um Rolle der Wolken bei Erwärmung der Arktis zu untersuchen

24.05.2017 | Geowissenschaften