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Kaltes Licht: Spezial-Filter schützen empfindliche Komponenten im Fahrzeug vor schädlicher UV- und Wärme-Strahlung

11.04.2006
Ob für Instrumententafeln, Sitze, Stoßfänger oder den Motorraum – Kunststoffe sorgen im modernen Fahrzeugbau für Gewichtsersparnis, angenehme Haptik und attraktive Optik.
Darüber hinaus lassen sich durch ihren Einsatz verschiedene Montage- und Produktionsprozesse vereinfachen. Allerdings haben die Polymere auch ihre Nachteile: So müssen Kunststoffbauteile vor starker UV- und Wärme-Strahlung geschützt werden, wie sie beispielsweise Halogen- und Xenonscheinwerfer abgeben. Anderenfalls können die Strahlen die Kunststoffkomponenten im Frontendbereich schädigen, mit der Folge, dass diese vorzeitig altern. Für den Schutz solcher Bauteile stellen die Entwickler von Schott Lighting Components – eine Geschäftseinheit der Schott AG – für Fahrzeugscheinwerfer speziell angepasste UV- und Infrarot- (IR) reflektierende Filter her.

Perfekter Schutz nach dem „Sonnenschirm-Prinzip“

UV- und IR-Kantenfilter von Schott sorgen dafür, dass das sichtbare Lichtspektrum verlustfrei transmittiert – sprich ausgestrahlt – wird, während die schädlichen Bereiche gezielt ausgeblendet werden. Dies ermöglicht eine Separation des sichtbaren Wellenlängenbereiches von schädlichen Wellenbereichen. Die hierfür benötigten interferenten Schichtsysteme lassen sich sowohl auf flache Substrate als auch auf komplexe Bauteile, wie z.B. Linsen und Reflektoren, aufbringen und in das Gesamtsystem integrieren.

Wie winzige Sonnenschirme blocken die UV-Filter den für Kunststoffe schädlichen, nicht sichtbaren Bereich von kürzer als 380 Nanometern (nm) ab und schützen so die Bauteile vor vorzeitiger Alterung. Das sichtbare Licht wird abgestrahlt, das nicht sichtbare UV-Licht wirkungsvoll zurückgehalten, ohne die Lichtintensität zu beeinträchtigen.

Im oberen Wellenlängenbereich halten die IR-Filter die bei der Lichterzeugung entstehende Wärmestrahlung von den Kunststoffbauteilen fern. So fließt die Infrarot-Strahlung, mit einem für Kunststoffe schädlichen Wellenlängenbereich von über 750 nm, durch den Reflektor in den hinteren oder seitlichen Teil des Gehäuses ab.

Umfangreiches Anwendungsspektrum

UV- und IR-Filter von Schott zeichnen sich durch eine hohe Lichtreflexion und IR-Transmission aus. Die Spektraleigenschaften lassen sich außerdem kundenspezifisch je nach Lichtquelle oder Wirkungsweise bestimmen. Darüber hinaus verfügt die Beschichtung über eine sehr hohe Lebensdauer – auch bei extremen Temperaturen – und widersteht allen Umwelttests. Eingesetzt werden können die Filter für die gesamte Fahrzeugpalette – von der Kompakt- über die Mittel- und Luxusklasse bis hin zu SUVs, Nutzfahrzeugen und Landwirtschaftsmaschinen.

Mit seinen innovativen UV- und IR-Filtern liefert Schott die Basis dafür, dass zukünftig noch mehr Kunststoffe erfolgreich ihren Einsatz im Automobilbau finden werden.

Ansprechpartner für Rückfragen: SCHOTT AG Matthias M. Reinig Tel.: +49 (0) 61 31/ 66-40 94 Fax: +49 (0) 61 31/ 66-40 41 E-Mail: matthias.reinig@schott.com

TEXT-COM Brian Patrick Rothwell Tel.: +49 (0) 6128 853 75-2 Fax: +49 (0) 6128 853 75-9 E-Mail: bprothwell@text-com.de

SCHOTT ist ein internationaler Technologiekonzern, der seine Kernaufgabe in der nachhaltigen Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen sieht. Dafür werden Spezialwerkstoffe, Komponenten und Systeme entwickelt. Schwerpunkte sind die Branchen Hausgeräteindustrie, Optik und Elektronik, Pharmazie und Solarenergie. Der SCHOTT Konzern ist mit Produktions- und Vertriebsstätten in allen wichtigen Märkten kundennah vertreten. Rund 17.000 Mitarbeiter erwirtschaften einen Weltumsatz von 2 Milliarden Euro. Die technologische und wirtschaftliche Kompetenz des Unternehmens ist verbunden mit der gesellschaftlichen und ökologischen Verantwortung.

Im Automotive-Bereich liefern sieben Geschäftsbereiche der SCHOTT AG innovative Systemlösungen an Kunden in der Automobilindustrie. Oberstes Ziel ist, durch intelligente Produkte das Autofahren noch sicherer und komfortabler zu gestalten. Interferenzfilter für Sensortechnik, Glas-Metall-Komponenten für Airbagzünder und Gurtstraffer sowie Lichtwellenleiter aus Glasfasern zum Datentransfer im Automobil sind einige Beispiele der umfangreichen Produktpalette. Weltweit sind mehr als 250 Millionen Fahrzeuge mit Applikationen des Mainzer Glas-Spezialisten ausgestattet.

Matthias M. Reinig | SCHOTT AG
Weitere Informationen:
http://www.schott.com

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