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Johnson Controls entwickelt den integrierten Garagentoröffner HomeLink für den neuen Volkswagen Golf

23.02.2005


HomeLink steuert bis zu drei Funktionen wie Garagen- und Außentore, Beleuchtung und Alarmanlagen bequem per Knopfdruck vom Auto aus. Foto: Johnson Controls


Johnson Controls entwickelt den integrierten Garagentoröffner HomeLink für den neuen Volkswagen Golf. Foto: Johnson Controls


Die Suche nach dem Handsender hat ein Ende - jetzt auch in der automobilen Mittelklasse


Welcher Autofahrer wünscht sich nicht, bei strömendem Regen trocken in seine Garage zu gelangen oder von seinem Auto aus bei Nacht die Wegbeleuchtung zur Haustür einschalten zu können. Lange blieb dies nur Fahrern der oberen Fahrzeugsegmente vorbehalten. Seit kurzem ist der fest in den automobilen Innenraum integrierte Garagentoröffner der zweiten Produktgeneration auch für den neuen Volkswagen Golf als Sonderausstattung erhältlich. Diese Weiterentwicklung von HomeLink ermöglicht eine Kompatibilität mit nahezu allen Garagentorantrieben, so nun auch bei Systemen, die im störungsfreieren 868-MHz-Frequenzband arbeiten. Der Garagentoröffner HomeLink wird entwickelt und produziert von Johnson Controls, einem der weltweit führenden Unternehmen in der automobilen Innenausstattung und Elektronik sowie für Batterien.

Für Automobile der Luxusklasse, wie Maybach und Mercedes-Benz CL 600 sowie Rolls-Royce Phantom und für den Chrysler Crossfire, gehört der integrierte Garagentoröffner bereits zur Serienausstattung. Automobilhersteller wie Audi, Bentley, BMW, Jaguar, Lamborghini, Mercedes-Benz, Opel, Porsche und Volkswagen bieten das System von Johnson Controls als Sonderausstattung für zahlreiche Fahrzeugmodelle an. Seit kurzem ist HomeLink nun auch optional für den neuen Volkswagen Golf erhältlich.


Der große Vorteil dieses Systems ist, dass die Fernbedienung fest in das Fahrzeug integriert ist - je nach Interieurdesign in den Rückspiegel, in die Sonnenblende, wie beim Volkswagen Golf, oder in die Dachkonsole. Ein lästiges Suchen der Fernbedienung sowie eine mögliche Gefahr des Handsender-Diebstahls entfallen. Auch der lästige Batteriewechsel im Handsender wird überflüssig, da die Stromversorgung über die Bordelektrik erfolgt.

Pluspunkte sammelt das innovative Produkt, weil es leicht zu programmieren und zu bedienen ist. HomeLink kann die Frequenzen beinahe aller Funkhandsender erlernen und steuert bis zu drei Funktionen wie Garagen- und Außentore, Beleuchtung und Alarmanlagen bequem vom Auto aus per Knopfdruck. Dabei ist HomeLink die erste Universalfernbedienung, die die Frequenzen unterschiedlicher Handsender auch von verschiedenen Torantriebsherstellern in nur einem System vereinen kann.

"Laut unserer Konsumentenforschung würden über 90 Prozent aller Anwender das Produkt auch für das nächste Fahrzeug wieder bestellen", sagt Rainer Schulze, Director Product Business Management von Johnson Controls. So erfreut sich HomeLink als Komfortprodukt beim Autofahrer wachsender Beliebtheit. Daher ist seine Integration auch in weitere Fahrzeugmodelle geplant, wie beispielsweise den Volkswagen Passat ab März 2005.

Johnson Controls, Inc., ist ein weltweit führendes Unternehmen für automobile Systeme sowie für Gebäudemanagement und technische Gebäudeausrüstung. In der Automobilindustrie ist das Unternehmen ein bedeutender Lieferant von integrierten Sitz- und Innenraumsystemen sowie Autobatterien. Für gewerbliche und öffentliche Gebäude ist Johnson Controls Anbieter von Systemen der Gebäudeautomation und Dienstleistungen u. a. in den Bereichen Komfort, Energie- und Sicherheitsmanagement.

Johnson Controls (New York Stock Exchange: JCI) wurde 1885 gegründet und hat seinen Firmensitz in Milwaukee, Wisconsin, USA. Im Geschäftsjahr 2004 belief sich der Umsatz des Unternehmens auf 26,6 Milliarden US-Dollar, von denen weltweit 20,5 Milliarden US-Dollar auf die Automotive Group entfielen. Die europäische Zentrale befindet sich in Burscheid, Deutschland. Zum Produktportfolio des Unternehmens gehören auch Instrumententafeln/Cockpits, Türsysteme, Dachhimmelsysteme, Innenraumelektronik, Elektrisches Energiemanagement und Motorelektronik.

Ina Longwitz | Johnson Controls GmbH
Weitere Informationen:
http://www.jci.com

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