Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Das intelligente Auto

02.04.2001


Sicherheit, Komfort, Sparsamkeit, Umweltfreundlichkeit - moderne Autos müssen hohe Anforderungen erfüllen. Die Automobilindustrie setzt dabei zunehmend auf Mikrosystemtechnik (MST). Schon heute unverzichtbar sind Mikrosysteme in der Fahrwerksteuerung, in Navigationssystemen oder im Motormanagement. Auf der internationalen Konferenz ADVANCED MICROSYSTEMS FOR AUTOMOTIVE APPLICATIONS (AMAA) im Hotel InterContinental in Berlin werden am 21. und 22. Mai Automobilhersteller und Zulieferer die neuesten Innovationen und Zukunftsstrategien diskutieren.

Auf der zum fünften Mal stattfindenden Konferenz werden Vertreter unter anderem von Pioneer, DaimlerChrysler, Delphi Delco, Infineon, Philips, Motorola, Temic, Fuji, Paragon, SensoNor, Analog Devices und Bosch die neuesten Entwicklungen der Mikrosystemtechnik für Fahrzeuge vorstellen. Zum Beispiel werden innovative Lösungen für Sichtfelderweiterungen auf Infrarotbasis, für Ölzustandssensorik und Luftgütesensorik präsentiert. Beiträge zum Thema Fahrzeugsicherheit beschäftigen sich mit der Überwachung des Reifeninnendrucks und der Erfassung von Querkräften als Information für Stabilitätssysteme (ESP) neuer Generation. Im Schwerpunkt Multimedia werden potenzielle Anwendungen der MST diskutiert - organische Displays, der Auto-PC, Mikrophone und Lautsprecher.

Höhepunkt der AMAA 2001 werden die Diskussionen zum Thema "Schnittstellen/Kommunikation von Mikrosystemkomponenten" sein. Da sich schon heute bis zu 40 Mikrosysteme und 100 Sensoren im Auto befinden, gewinnt der Informationsaustausch zunehmend an Bedeutung. Funktionen wie effiziente Motorsteuerung, adaptive Sicherheitssysteme oder Telematiklösungen sind nur durch die zentrale Auswertung unterschiedlichster Signale realisierbar. Dem stehen erhöhter Verdrahtungsaufwand und steigende Kosten gegenüber. Die Herausforderung besteht darin, die richtige Balance zwischen spezifischen Komponenten und standardisierten Lösungen zu finden.

Begleitend zur Konferenz werden in einer Ausstellung aktuelle Entwicklungen des Autos von morgen präsentiert; unter anderem zeigt CAA ein Concept Car. Organisiert wird die Konferenz vom EU-Verbindungsbüro Norddeutschland, vertreten durch die VDI/VDE-Technologiezentrum Informationstechnik GmbH.

Eine Übersicht der Konferenzinhalte findet sich im Internet unter http://www.amaa.de. Weitere Informationen gibt es beim Veranstalter
VDI/VDE-Technologiezentrum Informationstechnik GmbH

... mehr zu:
»AMAA »MST »Mikrosystemtechnik

Herr Sven Krüger
Telefon: 03328/435-221 oder -269, Fax: 03328/435-189, E-Mail: amaa@vdivde-it.de

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Wiebke Claußen | idw

Weitere Berichte zu: AMAA MST Mikrosystemtechnik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Automotive:

nachricht Mobilität von Morgen: Wie wir uns in Zukunft von A nach B bewegen
07.09.2017 | Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT

nachricht Verbesserte Leistung dank halbiertem Gewicht
24.07.2017 | Technische Universität Chemnitz

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Automotive >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Im Focus: Ultrakurze Momentaufnahmen der Dynamik von Elektronen in Festkörpern

Mit Hilfe ultrakurzer Laser- und Röntgenblitze haben Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik (Garching bei München) Schnappschüsse der bislang kürzesten Bewegung von Elektronen in Festkörpern gemacht. Die Bewegung hielt 750 Attosekunden lang an, bevor sie abklang. Damit stellten die Wissenschaftler einen neuen Rekord auf, ultrakurze Prozesse innerhalb von Festkörpern aufzuzeichnen.

Wenn Röntgenstrahlen auf Festkörpermaterialien oder große Moleküle treffen, wird ein Elektron von seinem angestammten Platz in der Nähe des Atomkerns...

Im Focus: Ultrafast snapshots of relaxing electrons in solids

Using ultrafast flashes of laser and x-ray radiation, scientists at the Max Planck Institute of Quantum Optics (Garching, Germany) took snapshots of the briefest electron motion inside a solid material to date. The electron motion lasted only 750 billionths of the billionth of a second before it fainted, setting a new record of human capability to capture ultrafast processes inside solids!

When x-rays shine onto solid materials or large molecules, an electron is pushed away from its original place near the nucleus of the atom, leaving a hole...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Höher - schneller - weiter: Der Faktor Mensch in der Luftfahrt

20.09.2017 | Veranstaltungen

Wälder unter Druck: Internationale Tagung zur Rolle von Wäldern in der Landschaft an der Uni Halle

20.09.2017 | Veranstaltungen

7000 Teilnehmer erwartet: 69. Urologen-Kongress startet heute in Dresden

20.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Drohnen sehen auch im Dunkeln

20.09.2017 | Informationstechnologie

Pfeilgiftfrösche machen auf „Kommando“ Brutpflege für fremde Kaulquappen

20.09.2017 | Biowissenschaften Chemie

Frühwarnsystem für gefährliche Gase: TUHH-Forscher erreichen Meilenstein

20.09.2017 | Energie und Elektrotechnik