Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Innovationen im Konzeptfahrzeug von Johnson Controls bieten mehr Stauraum und ermöglichen flexible Nutzung

12.09.2007
Raum für Individualisten

Johnson Controls, eines der weltweit führenden Unternehmen in der automobilen Innenausstattung und Elektronik sowie für Batterien, präsentiert einen Innenraum für das wachstumsstarke Mittelklasse-SUV-Segment.

Bei der Entwicklung richteten die Designer und Ingenieure ein besonderes Augenmerk auf die Bedürfnisse der Zielgruppen: Die Anforderungen an Individualität und Flexibilität sowie an ein harmonisch gestaltetes Interieur spielten dabei eine besondere Rolle. Premiere haben neue Sitzlösungen, die mehr Raumgefühl und Stauraum ermöglichen, sowie zahlreiche Elektronik-Highlights.

Neben den spezifischen Anforderungen prägten die allgemeinen Unternehmensgrundsätze die Entwicklung und Produktion des Konzeptfahrzeugs: Nutzung globaler Synergien und umweltfreundliche Lösungen.

... mehr zu:
»Konzeptfahrzeug »Stauraum

Die Konsumentenforscher von Johnson Controls fanden heraus, dass sich die typischen Mittelklasse-SUV-Fahrer unter anderem in zwei Gruppen aufteilen: die erfolgreichen Berufstätigen, die in einer Zweierbeziehung leben, und die älteren Paare, deren Kinder bereits aus dem Haus sind. Sie wünschen sich ein geräumiges Auto mit Sportcharakter, das individuellen Ansprüchen gerecht wird.

Neues Raumkonzept durch Sitzinnovationen

So sind die Anforderungen an die Sitze präzise auf die Zielgruppen abgestimmt. Da diese Personen wochentags meist allein oder zu zweit fahren, benötigen sie keine Fondreihe für Passagiere. "Daher wollten wir die zweite Reihe so flexibel gestalten, dass zusätzlicher Stauraum entsteht", sagt Han Hendriks, Vice President Industrial Design and Marketing bei Johnson Controls. Zwei Innovationen machen dieses größere Platzangebot möglich: der Slim Seat und die unsichtbare Fondsitzbank. "Dabei ist der Slim Seat mit seiner schlanken Rückenlehne genauso sicher und komfortabel wie herkömmliche Sitze.

Von der Grund- bis zur Luxusversion basiert er auf unserer bewährten MS-Sitzstruktur", sagt Han Hendriks. Dadurch lassen sich je nach Kundenwunsch verschiedene Sicherheits- oder Komfortprodukte integrieren - wie beispielsweise die aktive Kopfstütze und die Lordosenstütze im Konzeptfahrzeug. Die neuen Sitze haben bereits alle Simulationen durchlaufen und die Anforderungen erfüllt. Schlitze an den Seitenwangen und den Lehnenspiegeln des Slim Seats erzeugen zusätzlich ein größeres Raumgefühl.

Die Fondsitzreihe ist in ihrer Normalposition unsichtbar, so dass sich der freie Platz als Stauraum nutzen lässt. Da das Gepäck nicht mehr auf den Fondsitzen platziert wird, werden gleichzeitig die Materialien geschont. Neben größeren Gegenständen haben sogar die Haustiere hinter der ersten Reihe ausreichend Platz. Auf Knopfdruck entfaltet sich die Fondreihe für zwei Passagiere. Die mechatronische Auslösung entriegelt das Kissen, so dass es herunterklappbar ist.

Plug-in-Hybrid-Batterie für umweltfreundliches Fahrvergnügen

In den Kofferraum ist die neue Lithium-Ionen-Plug-in-Hybrid-Batterie integriert. Sie sorgt für einen emissionsarmen Betrieb des Fahrzeugs. Aber nicht nur die Batterie basiert auf einem umweltfreundlichen Ansatz. "Für uns war es besonders wichtig, dass das Konzeptfahrzeug bereits heute die Altautoverordnung 2015 mit 95- prozentiger Wiederverwertbarkeit erfüllt", sagt Johannes Roters, Group Vice President and General Manager Europe, Africa, South America Automotive Experience bei Johnson Controls.

Ergonomische Gestaltung und mehr Komfort durch innovative Elektronik

Daneben hat auch das Thema Ergonomie einen wichtigen Stellenwert.
So sorgt ein Hybrid-Kombiinstrument für eine Optimierung der Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine und somit für eine reduzierte Informationsverarbeitungszeit und weniger Ablenkung.

Rechts und links neben der Instrumentenanzeige befinden sich zwei kleinere segmentierte Displays, die eine Darstellung von verschiedenen Informationen ermöglichen. Die Informationsinhalte ändern sich, sobald die Displays nach oben oder unten verschoben werden.

"Um ein funktionelles und harmonisches Interieur zu entwickeln, kommt es auf das Know-how und das Zusammenspiel aller Kompetenzbereiche an - wir sind stolz, dass wir dies mit unserem Konzeptfahrzeug demonstrieren können, und das über geographische Grenzen hinweg", sagt Han Hendriks. Beispielsweise fertigten Teams in den USA die Mittelkonsole und die Batterie.

Der besondere Vorteil: Beinahe alle Produkte im Konzeptfahrzeug sind bereits jetzt verfügbar und könnten in die nächste Fahrzeuggeneration integriert werden.

Johnson Controls (NYSE: JCI) ist ein weltweit führendes Unternehmen, das ideenreiche Lösungen an die Orte bringt, an denen Menschen leben, arbeiten und reisen. Durch die Integration von Technologien, Produkten und Dienstleistungen schaffen wir Umgebungen, die die Beziehungen zwischen den Menschen und ihrer Umwelt neu definieren. Mit Produkten und Dienstleistungen, die in mehr als 200 Mio. Fahrzeugen, 12 Mio. Haushalten und 1 Mio. Geschäftsgebäuden zu finden sind, sorgt unser Team aus 140.000 Mitarbeitern dafür, dass unsere Welt angenehmer, sicherer und nachhaltiger wird.

Ina Longwitz | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.johnsoncontrols.de

Weitere Berichte zu: Konzeptfahrzeug Stauraum

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Automotive:

nachricht Neue Akzente für das Ambiente im Automobil
19.09.2017 | Schott AG

nachricht Mobilität von Morgen: Wie wir uns in Zukunft von A nach B bewegen
07.09.2017 | Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Automotive >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Smarte Sensoren für effiziente Prozesse

Materialfehler im Endprodukt können in vielen Industriebereichen zu frühzeitigem Versagen führen und den sicheren Gebrauch der Erzeugnisse massiv beeinträchtigen. Eine Schlüsselrolle im Rahmen der Qualitätssicherung kommt daher intelligenten, zerstörungsfreien Sensorsystemen zu, die es erlauben, Bauteile schnell und kostengünstig zu prüfen, ohne das Material selbst zu beschädigen oder die Oberfläche zu verändern. Experten des Fraunhofer IZFP in Saarbrücken präsentieren vom 7. bis 10. November 2017 auf der Blechexpo in Stuttgart zwei Exponate, die eine schnelle, zuverlässige und automatisierte Materialcharakterisierung und Fehlerbestimmung ermöglichen (Halle 5, Stand 5306).

Bei Verwendung zeitaufwändiger zerstörender Prüfverfahren zieht die Qualitätsprüfung durch die Beschädigung oder Zerstörung der Produkte enorme Kosten nach...

Im Focus: Smart sensors for efficient processes

Material defects in end products can quickly result in failures in many areas of industry, and have a massive impact on the safe use of their products. This is why, in the field of quality assurance, intelligent, nondestructive sensor systems play a key role. They allow testing components and parts in a rapid and cost-efficient manner without destroying the actual product or changing its surface. Experts from the Fraunhofer IZFP in Saarbrücken will be presenting two exhibits at the Blechexpo in Stuttgart from 7–10 November 2017 that allow fast, reliable, and automated characterization of materials and detection of defects (Hall 5, Booth 5306).

When quality testing uses time-consuming destructive test methods, it can result in enormous costs due to damaging or destroying the products. And given that...

Im Focus: Cold molecules on collision course

Using a new cooling technique MPQ scientists succeed at observing collisions in a dense beam of cold and slow dipolar molecules.

How do chemical reactions proceed at extremely low temperatures? The answer requires the investigation of molecular samples that are cold, dense, and slow at...

Im Focus: Kalte Moleküle auf Kollisionskurs

Mit einer neuen Kühlmethode gelingt Wissenschaftlern am MPQ die Beobachtung von Stößen in einem dichten Strahl aus kalten und langsamen dipolaren Molekülen.

Wie verlaufen chemische Reaktionen bei extrem tiefen Temperaturen? Um diese Frage zu beantworten, benötigt man molekulare Proben, die gleichzeitig kalt, dicht...

Im Focus: Astronomen entdecken ungewöhnliche spindelförmige Galaxien

Galaxien als majestätische, rotierende Sternscheiben? Nicht bei den spindelförmigen Galaxien, die von Athanasia Tsatsi (Max-Planck-Institut für Astronomie) und ihren Kollegen untersucht wurden. Mit Hilfe der CALIFA-Umfrage fanden die Astronomen heraus, dass diese schlanken Galaxien, die sich um ihre Längsachse drehen, weitaus häufiger sind als bisher angenommen. Mit den neuen Daten konnten die Astronomen außerdem ein Modell dafür entwickeln, wie die spindelförmigen Galaxien aus einer speziellen Art von Verschmelzung zweier Spiralgalaxien entstehen. Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift Astronomy & Astrophysics veröffentlicht.

Wenn die meisten Menschen an Galaxien denken, dürften sie an majestätische Spiralgalaxien wie die unserer Heimatgalaxie denken, der Milchstraße: Milliarden von...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresbiologe Mark E. Hay zu Gast bei den "Noblen Gesprächen" am Beutenberg Campus in Jena

16.10.2017 | Veranstaltungen

bionection 2017 erstmals in Thüringen: Biotech-Spitzenforschung trifft in Jena auf Weltmarktführer

13.10.2017 | Veranstaltungen

Tagung „Energieeffiziente Abluftreinigung“ zeigt, wie man durch Luftreinhaltemaßnahmen profitieren kann

13.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

ESO-Teleskope beobachten erstes Licht einer Gravitationswellen-Quelle

16.10.2017 | Physik Astronomie

Was läuft schief beim Noonan-Syndrom? – Grundlagen der neuronalen Fehlfunktion entdeckt

16.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Gewebe mit Hilfe von Stammzellen regenerieren

16.10.2017 | Förderungen Preise