Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

"inno": Intelligentes Auto schützt Fußgänger bei Unfällen im Winterchaos

23.12.2005


Besonders im Winter häufen sich die Verkehrsunfälle, weil Autofahrer unangemessen auf die Witterungsverhältnisse reagieren. Nicht selten davon betroffen sind Fußgänger. Beim "klassischen" Frontalunfall sind Verletzungen an Beinen und Kopf die häufigsten Unfallfolgen. Durch aktive Fußgängerschutzsysteme kann dies in Zukunft verhindert werden: Sensoren im Stoßfänger registrieren den Aufprall des Fußgängers und können geeignete Schutzmaßnahmen wie etwa das Aufstellen der Motorhaube einleiten. Ohne Mikrosystemtechnik sind solche Innovationen undenkbar.



Wie Mikrotechnik das Autofahren komfortabler und sicherer macht, zeigt die Dezember-Ausgabe des Hightech-Magazins "inno", das vom Fachverband für Mikrotechnik IVAM herausgegeben wird. Ob Airbag- oder Navigationssysteme, ABS oder ESP, Drehzahl- oder Regensensoren: Die aktuelle "inno" macht das rapide Wachstum von Mikrotechnik im Auto deutlich. Stark im Kommen sind Fahrerassistenzsysteme: Was der Fahrer nicht bemerkt, kompensiert das nunmehr "intelligente" Auto: Es reagiert im entscheidenden Moment schneller, "sieht" bei Nacht und Nebel besser als der Mensch und tastet sogar die Straße ab, um ein Abweichen von der Fahrspur zu verhindern.



Wie faseroptische, in den Stoßfänger integrierte Sensoren Aufschläge von Körpern registrieren und abmildern können, erklärt der Beitrag des Laser Zentrum Hannover e.V. Die Nanofocus AG erläutert, wie moderne Funktionsoberflächen im Auto den Energieverbrauch senken können. Die nahezu unbegrenzten Einsatzmöglichkeiten von Sensoren im Automobil beschreibt die HL-Planartechnik GmbH. So können beispielsweise Infrarotsensoren die Oberflächentemperatur anstelle der Lufttemperatur berührungslos messen, um im Innenraum für eine Wohlfühltemperatur zu sorgen.

Neben dem Schwerpunktthema Automobiltechnik berichten IVAM-Mitglieder in der Rubrik "Firmen und Produkte" über ihre Produktneuheiten. Die Zeitschrift ist bei IVAM kostenlos erhältlich und steht außerdem zum Download unter http://www.ivam.de zur Verfügung.

Über IVAM:

IVAM, der Fachverband für Mikrotechnik, ist eine internationale Interessengemeinschaft von Unternehmen und Instituten aus der Mikrosystemtechnik. Derzeit sind 169 Unternehmen und Institute aus dreizehn Ländern in Europa, Asien und den USA Mitglied bei IVAM.Als kommunikative Brücke zwischen Anbietern und Anwendern von mikrotechnischen Produkten und damit verbundenen Dienstleistungen vermarktet IVAM Wettbewerbsvorteile durch Technologiemarketing. Lobbyarbeit für kleine und mittelständische Unternehmen, Aus- und Weiterbildungsprojekte und weltweites Networking runden das Tätigkeitsprofil von IVAM ab.

IVAM Fachverband für Mikrotechnik
Emil-Figge-Straße 76
44227 Dortmund
Telefon: 0231 / 9742-168
E-Mail: info@ivam.de

Josefine Zucker | idw
Weitere Informationen:
http://www.ivam.de/files/mitteilungsdateien/551_inno_32_endversion02.pdf
http://www.ivam.de

Weitere Berichte zu: Mikrosystemtechnik Stoßfänger

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Automotive:

nachricht IHP-Forschungsteam verbessert Zuverlässigkeit beim automatisierten Fahren
22.02.2017 | IHP - Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik

nachricht Das erste fliegende Auto kommt 2018
13.02.2017 | PAL-V International B.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Automotive >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie