Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Informationen für Elektronikeinkäufer speziell für die Automobilbranche

07.08.2006
Das Problem

Werke mit großen Volumina an Schweißarbeiten benötigen Sensoren, die über einen langen Zeitraum lückenlos und akkurat arbeiten, da ein Produktionsstillstand dieser Werke aufgrund eines Sensorversagens extrem teuer ist.

In dieser Umgebung ist die Stirnseite der Sensoren Schäden durch kontinuierliche Schweißspritzer sowie durch Abrieb und Kollisionen ausgesetzt, während Blechteile in die Schweißkabine hinein und aus ihr herausbewegt werden.


Standardmäßige Sensoren mit einer Kunststoffstirnseite sind für diese Umgebung nicht robust genug und auch wenn sie mit einer schützenden Teflonschicht überzogen sind, wird der Erkennungsgrad bald durch Kollisions- und Abriebschäden beeinträchtigt, während sich gleichermaßen Schweißspritzer leicht durch die Schutzbeschichtung brennen.

Die Lösung

Der induktive Näherungssensor der Contrinex 700er Serie verwendet eine neue, patentierte Technologie namens Condet®, die weit über die Eigenschaften derzeitiger induktiver Näherungsschalter hinaus reichende Funktionsmerkmale bietet.

Die Hauptvorteile bestehen in einem Erfassungsabstand, der das Dreifache des Abstands eines herkömmlichen Produktes beträgt, so dass sich ein größerer Freiraum zwischen dem Sensor und dem zu erfassenden Ziel ergibt. Weiterhin führt das einteilige Edelstahlgehäuse zu einem neuen Grad der Robustheit und der Zuverlässigkeit für die Industrie. Das Edelstahlgehäuse ist vollständig gegen das Eindringen von Flüssigkeiten versiegelt, während die Sensorstirnseite gegenüber sämtlichen Flüssigkeiten und Gasen undurchlässig ist, die Edelstahl nicht angreifen. Es besteht keine Gefahr durch Schweißspritzer und das Gerät hält die schwersten Stoßwirkungen auch auf der Erkennungsseite aus.

So wurde beispielsweise auf der Hannover-Messe ein Sensor der 700er Serie in den Kopf eines Hammers montiert und dazu verwendet, Nägel in ein Stück Holz einzuschlagen. Nach Tausenden von Schlägen im wahrsten Sinne des Wortes und auch wenn die Edelstahloberfläche unvermeidlicherweise Zeichen der Kampfesmüdigkeit zeigte, war der Sensor so gut wie neu.

Und es funktioniert

Das KTH Teilewerk in St. Paris, Ohio, USA führt Präge-, Schweiß- und andere Montagearbeiten aus, um Honda's nordamerikanischen Bedarf an Rahmenbauteilen für die Typen Accord, Civic und Acura zu befriedigen.

Bis vor kurzem setzte KTH hunderte von Teflon-beschichteten induktiven Sensoren in seinen Schweißkabinen ein, um das Vorhandensein und die korrekte Ausrichtung der Teile vor dem Widerstandsschweißen zu überprüfen. Die Lebenserwartung dieser Sensoren reichte von wenigen Tagen bis hin zu einem Monat, da die Blechteile die Sensorstirnseiten während der Verlagerung in und aus den Kabinen gleichermaßen wie Schweißausscheidungen infolge des Widerstandsschweißens beschädigten.

Die Einheits- und Ausfallkosten für den Austausch der Sensoren wurden schließlich unerschwinglich teuer und so stimmte Sam Roberts, Leiter der Qualitätskontrolle von Schweißarbeiten bei KTH zu, die Contrinex-Sensoren der 700er zu testen und zu bewerten.

Die neuen Sensoren erwiesen sich mit ihren Edelstahlflächen während der Versuche als viel zäher. “Auf den alten Sensorstirnseiten setzten sich Schweißspritzer an, brannten sich richtig in den Sensor hinein und haben ihn so ruiniert; bei dem neuen Sensor haftet nichts an der Stirnseite an,” meint Roberts.

Beeindruckend ist auch die Fähigkeit des neuen Sensors, sich beständig gegenüber Schäden durch Kollisionen zu zeigen. “Wir überprüfen unsere Schweißarbeiten, wie durch Honda gefordert, alle 30 Minuten, indem wir drei Mal auf die geschweißte Stelle hämmern, um sicherzustellen, dass sie nicht bricht. Manchmal erwischen wir hierbei aus Versehen den Sensor, aber auch das beschädigt diese neuen Sensoren nicht.”

Roberts startete einen Versuchslauf mit sechs Contrinex-Sensoren; acht Monate später musste noch kein Sensor ausgetauscht werden und er ist zuversichtlich, dass sich hierdurch beträchtliche Kosteneinsparungen ergeben. “Obwohl die neuen Sensoren um 20% teurer als die alten sind, sind sie die Investition wert", ist er überzeugt. “Stellen Sie sich mal vor, dass jetzt nur ein Sensor pro Jahr verschlissen wird, im Vergleich zu einem Sensor pro Woche,” meint er. “Die machen sich schnell bezahlt.”

Geben Sie mehr aus und sparen Sie mehr ein – die wahren Produktionskosten
“Manager, Techniker und Einkäufer in den großen Unternehmen der deutschen Fertigungsindustrie verschwenden viele tausend Euro pro Jahr, indem sie billige Industriesensoren kaufen,” sagt Wilfried Schmitz, Geschäftsführer der Contrinex GmbH, einem führenden Hersteller von Näherungssensoren.
Sensoren, die an Fertigungsmaschinen montiert sind, um die Position und die Bewegung von Material und Teilen zu erkennen, sind ein wichtiger und wesentlicher Bestandteil der Anlagen für industrielle Fertigungsverfahren. Die Stirnseiten herkömmlicher Sensoren bestehen normalerweise aus Kunststoff und sind für viele Umgebungen nicht robust genug, auch wenn sie mit einer schützenden Beschichtung überzogen sind. Die Erkennungsleistung der Sensoren wird bald durch Kollisions- und Abriebschäden beeinträchtigt, während sich gleichermaßen Schweißspritzer leicht durch die Sensorstirnseite brennen.

Im Jahr 1999 stellte Contrinex eine neue Serie von Näherungssensoren vor, die als Contrinex 700er Serie bekannt sind. Sie verwenden eine neue, patentierte Technologie namens Condet®, die weit über die Eigenschaften derzeitiger induktiver Näherungsschalter herausragende Funktionsmerkmale bietet.

Der Erkennungsabstand beträgt das Dreifache des Abstands herkömmlicher Produkte, sodass sich ein größerer Freiraum zwischen dem Sensor und dem zu erfassenden Ziel ergibt, wodurch die Gefahr von Schäden durch ein versehentliches Zusammenstoßen deutlich verringert wird. Weiterhin führt das einteilige Edelstahlgehäuse zu einem neuen Grad der Robustheit und der Zuverlässigkeit für die Industrie. Das Edelstahlgehäuse ist vollständig gegen das Eindringen von Flüssigkeiten versiegelt, während die Sensorstirnseite gegenüber sämtlichen Flüssigkeiten und Gasen undurchlässig ist, die Edelstahl nicht angreifen. Es besteht keine Gefahr durch Schweißspritzer und das Gerät hält die schwersten Stoßwirkungen auch auf der Erkennungsseite aus.

Wilfried Schmitz fügt hinzu: “Der Anstieg der weltweiten Verkaufszahlen dieses neuen Sensors ist wirklich bemerkenswert. Auch wenn er das Dreifache im Vergleich zu herkömmlichen, billigen Produkten kosten kann, ergeben sich durch die Verringerung der Kosten für Austausch, Wartung und Ausfallzeiten enorme Gesamteinsparungen.”

Einer der großen europäischen Fahrzeughersteller musste 6.000 Sensoren des alten Typs pro Jahr austauschen. Im Laufe der letzten zwei Jahre hat das Unternehmen diese empfindlichen Geräte durch 1.500 Sensoren vom Typ S700 ausgetaucht, von denen noch keiner bis heute ausgefallen ist. Allein durch die Einsparungen bei den Austauschkosten werden die zusätzlichen Kosten für die Sensoren bereits amortisiert, darüber hinaus haben sich ernorme Einsparungen durch die Reduzierung der Unterbrechungen und Ausfallzeiten der Produktionslinie ergeben. Mit Kosten für Ausfallzeiten, die sich auf viele tausend Euro pro Minute belaufen können, stellen diese Einsparungen einen wahrlich beträchtlichen finanziellen Nutzen für diesen Kunden dar. Es überrascht daher kaum, dass die Werksleitung dieses Werks, einem der größten seiner Art in Europa, die S700 in allen ihren Werken vorgeschrieben hat.

“Die grundlegenden Bauteilkosten sind offensichtlich ein wichtiger Bestandteil des Einkaufszyklus, jedoch auch nur ein Teil davon. Von Zeit zu Zeit kommt ein neues Produkt auf den Markt, das die Denkweise verändert. Der Contrinex S700 Edelstahlsensor ist ein solches Produkt. Sein Erfolg auf dem europäischen Kontinent, in den USA und Japan spiegelt die Anerkennung vieler großer Unternehmen wider, die der Meinung sind, dass auch wenn diese Sensoren teurer sind, sie die kostengünstigste Lösung für Hersteller darstellen.”

Ausführliche Unterlagen erhalten Sie von:

CONTRINEX GmbH
Lötscher Weg 78
D-41334 Nettetal
Telefon: 02153-7374-0
Telefax: 02153-7374-10
E-Mail: info@contrinex.de

Katrin Möller | CONTRINEX GmbH
Weitere Informationen:
http://www.contrinex.de

Weitere Berichte zu: Contrinex Edelstahlgehäuse Flüssigkeit Schweißspritzer

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Automotive:

nachricht Informatiker der Saar-Uni verhindern Auto-Fernsteuerung durch Hacker
03.11.2016 | Universität des Saarlandes

nachricht Gewichtseinsparung durch lasergestützte Materialbearbeitung im Automobilbau
07.10.2016 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Automotive >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Im Focus: Neuer Sensor: Was im Inneren von Schneelawinen vor sich geht

Ein neuer Radarsensor erlaubt Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen. Entwickelt haben ihn Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Christoph Baer und Timo Jaeschke gemeinsam mit Kollegen aus Innsbruck und Davos. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte.

Die erhobenen Daten sollen in Simulationen einfließen, die das komplexe Geschehen im Inneren von Lawinen detailliert nachbilden. „Was genau passiert, wenn sich...

Im Focus: Neuer Rekord an BESSY II: 10 Millionen Ionen erstmals bis auf 7,4 Kelvin gekühlt

Magnetische Grundzustände von Nickel2-Ionen spektroskopisch ermittelt

Ein internationales Team aus Deutschland, Schweden und Japan hat einen neuen Temperaturrekord für sogenannte Quadrupol-Ionenfallen erreicht, in denen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet

02.12.2016 | Förderungen Preise

Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave

02.12.2016 | Studien Analysen

Nach der Befruchtung übernimmt die Eizelle die Führungsrolle

02.12.2016 | Biowissenschaften Chemie