Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

i3C – inCar Customer Communication

05.02.2013
Ostfalia Hochschule und Volkswagen AG forschen gemeinsam

i3C ist eine Studie, welche die technische Machbarkeit nachweist, über die Diagnose-Buchse OBD2 eines Volkswagens Fahrzeugzustandsdaten auszulesen und an das Smartphone des Fahrers drahtlos zu übertragen. Geforscht wurde daran an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften von der Arbeitsgruppe Servicetechnik und -prozesse der Fakultät Fahrzeugtechnik in Zusammenarbeit mit dem Bereich After Sales der Volkswagen AG.


Foto: iPhone mit i3C App und Fehler-Simulator. Die App bietet Inhalte zu den Themen Service, Nachhaltigkeit und Spaß.
Foto: Lars Schweiger

Viele Informationen sind heutzutage bereits in den Fahrzeugen vorhanden, für den Fahrer aber nicht immer sichtbar. Dies trifft insbesondere bei älteren Fahrzeugen zu, die nicht die höchste Ausstattungsvariante aufweisen können. So ist in einigen Golf 5 ein Außentemperatursensor verbaut, eine Anzeige im Kombiinstrument findet jedoch nicht statt. Mit Hilfe von i3C ist es grundsätzlich möglich, diese Daten anzuzeigen – und zwar auf einem Smartphone, das viele Menschen ohnehin als ständigen Begleiter mitführen.

i3C bietet aber auch weitere Services, zum Beispiel bei den Fragestellungen: Was bedeutet es, wenn die Kühlmittel-Leuchte im Kombiinstrument aufleuchtet? Im Falle dieser oder ähnlicher Warnmeldungen, die im Fahrzeug angezeigt werden, werden dem Fahrer Handlungsempfehlungen gegeben. Darüber hinaus kann mit einem Tastendruck eine E-Mail oder ein Telefonat an den Volkswagen Notdienst ausgelöst werden. Unter der Rubrik „Service und Termine“ wird der Kunde bei der Einhaltung von Serviceintervallen und Hauptuntersuchungen unterstützt.

Die Funktion „Reichweiten Challenge“ in der App stellt übersichtlich Informationen zu den zurückgelegten Kilometern und zum Verbrauch auf ausgewählten Strecken dar. Spielerisch kann die eigene Fahrweise kontrolliert und verändert werden.

Prof. Dr. Stefan Goß und die Ingenieure Lars Schweiger und Sebastian Frie von der Arbeitsgruppe Servicetechnik und -prozesse (STP) haben an der Ostfalia Hochschule die technische Realisierung des Funktionsmusters koordiniert und zum Projektabschluss auf dem Volkswagen Stand im Rahmen der Automechanika Messe in Frankfurt Mitte September 2012 präsentiert.

Die Resonanz der Besucher war sehr positiv. Eine Umsetzung als Produkt wird von der Volkswagen AG derzeit evaluiert. „Die Arbeitsgruppe STP wird die Erkenntnisse aus diesem Projekt in die Lehre, insbesondere die Diagnose-Labore einfließen lassen“, berichtete Professor Goß abschließend.

Evelyn Meyer-Kube | idw
Weitere Informationen:
http://www.ostfalia.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Automotive:

nachricht Verbesserte Leistung dank halbiertem Gewicht
24.07.2017 | Technische Universität Chemnitz

nachricht Hochschule Bochum und thyssenkrupp präsentieren Solar-Sportcoupé
06.07.2017 | Hochschule Bochum

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Automotive >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Platz 2 für Helikopter-Designstudie aus Stade - Carbontechnologie-Studenten der PFH erfolgreich

Bereits lange vor dem Studienabschluss haben vier Studenten des PFH Hansecampus Stade ihr ingenieurwissenschaftliches Können eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Malte Blask, Hagen Hagens, Nick Neubert und Rouven Weg haben bei einem internationalen Wettbewerb der American Helicopter Society (AHS International) den zweiten Platz belegt. Ihre Aufgabe war es, eine Designstudie für ein helikopterähnliches Fluggerät zu entwickeln, das 24 Stunden an einem Punkt in der Luft fliegen kann.

Die vier Kommilitonen sind im Studiengang Verbundwerkstoffe/Composites am Hansecampus Stade der PFH Private Hochschule Göttingen eingeschrieben. Seit elf...

Im Focus: Wissenschaftler entdecken seltene Ordnung von Elektronen in einem supraleitenden Kristall

In einem Artikel der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins „Nature“ berichten Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden von der Entdeckung eines seltenen Materiezustandes, bei dem sich die Elektronen in einem Kristall gemeinsam in einer Richtung bewegen. Diese Entdeckung berührt eine der offenen Fragestellungen im Bereich der Festkörperphysik: Was passiert, wenn sich Elektronen gemeinsam im Kollektiv verhalten, in sogenannten „stark korrelierten Elektronensystemen“, und wie „einigen sich“ die Elektronen auf ein gemeinsames Verhalten?

In den meisten Metallen beeinflussen sich Elektronen gegenseitig nur wenig und leiten Wärme und elektrischen Strom weitgehend unabhängig voneinander durch das...

Im Focus: Wie ein Bakterium von Methanol leben kann

Bei einem Bakterium, das Methanol als Nährstoff nutzen kann, identifizierten ETH-Forscher alle dafür benötigten Gene. Die Erkenntnis hilft, diesen Rohstoff für die Biotechnologie besser nutzbar zu machen.

Viele Chemiker erforschen derzeit, wie man aus den kleinen Kohlenstoffverbindungen Methan und Methanol grössere Moleküle herstellt. Denn Methan kommt auf der...

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die Zukunft des Leichtbaus: Mehr als nur Material einsparen

23.08.2017 | Veranstaltungen

Logistikmanagement-Konferenz 2017

23.08.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Oktober 2017

23.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Spot auf die Maschinerie des Lebens

23.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Die Sonne: Motor des Erdklimas

23.08.2017 | Physik Astronomie

Entfesselte Magnetkraft

23.08.2017 | Physik Astronomie