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HydroGen3 im 10.000-Kilometer-Test

03.05.2004


Brennstoffzellen-Antrieb soll 2010 in Serienproduktion gehen


Das Brennstoffzellen-Fahrzeug "HydroGen3" startet heute in Hammerfest (Norwegen) zu einer Langstreckenfahrt von 10.000 Kilometer quer durch Europa. Dabei wird kein einziger Tropfen Benzin verbraucht und keinerlei Emissionen freigesetzt. Dieser Härtetest soll die Alltagstauglichkeit und Dauerhaltbarkeit des Wasserstoff-Automobils von General Motors (GM) und Opel erproben.

Die Test-Tour besteht aus 20 durchschnittlich 500 Kilometer langen Tagesetappen, zu deren Unwägbarkeiten neben den unterschiedlichen Straßenverhältnissen unter anderem Temperaturdifferenzen von über 40 Grad Celsius, Passfahrten in den Alpen oder auch heftige Platzregen am Mittelmeer gehören. Der Versuch wird in den 14 Großstadt-Stationen der Marathon-Tour (Oslo, Hamburg, Amsterdam, London, Paris, Salzburg, Turin, Lissabon) von einer mobilen Ausstellung begleitet, die über Themen rund um den Brennstoffzellen-Antrieb und den Energieträger Wasserstoff informiert.


Die Brennstoffzelle des HydroGen3 ist ein kompaktes und hoch effizientes Kraftwerk, das samt Elektromotor und Nebenaggregaten komplett unter die Fronthaube passt. Das Fahrzeug bietet Platz für fünf Passagiere und deren Gepäck. Die Testfahrt bestreiten keine geschulten Testfahrer, sondern Journalisten und Prominente aus den einzelnen Ländern. Das soll zeigen, dass die Testfahrt unter realistischen Bedingungen stattfindet.

Bisher haben GM und Opel eine Mrd. Dollar in die Entwicklung des Brennstoffzellen-Antriebs investiert mit dem Ziel, ab dem Jahr 2010 Fahrzeuge mit der emissionsfreien Technologie verkaufen zu können. Die notwendige Voraussetzung für den Erfolg dieser Fahrzeuge ist allerdings, dass zur Markteinführung ein flächendeckendes Netz von Wasserstoff-Tankstellen existiert. Zum Zeitpunkt der Serienreife soll der Brennstoffzellen-Antrieb eine Dauerhaltbarkeit für eine Fahrtstrecke von rund 160.000 Kilometern haben. Auch bei den Kosten soll es dann keine Unterschiede mehr zu herkömmlichen Autos geben.

pressetext.austria | Marietta Gross
Weitere Informationen:
http://www.gm.com/
http://www.opel.com/home.html

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