Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Gabriel fördert Entwicklung und Erprobung eines Elektrofahrzeuges

17.09.2009
Absichterklärung an Autobauer Karmann übergeben

Das Bundesumweltministerium will ein Pilotprojekt des Osnabrückers Automobilherstellers Karmann e-Mobil GmbH mit 9,5 Millionen Euro unterstützen.

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel überreichte heute dem Autobauer eine entsprechende Absichtserklärung. Das Unternehmen will einen elektrisch angetriebenen Kleintransporter entwickeln, der im Rahmen eines Feldversuches eingesetzt werden soll. Das Projekt ist Teil des Forschungsprogramms Elektromobilität, das die Bundesregierung im Rahmen des Konjunkturpaketes mit insgesamt 500 Millionen Euro ausgestattet hat.

Gabriel: „Karmann hat angefangen mit Pferdewagen und über mehr als ein Jahrhundert Autolegenden wie den Karmann Ghia oder den VW Cabrio produziert. Es freut mich sehr, dass Karmann nun mit umweltfreundlichen Elektroautos in die Zukunft startet. Mit Hilfe unserer Förderung kann es gelingen, Arbeitsplätze zu erhalten und Karmann neu auf dem Markt zu positionieren.“ Die Karmann e-Mobil GmbH in Osnabrück ist aus dem insolventen Traditionsunternehmen Wilhelm Karmann AG hervorgegangen.

Mit dem FleetExplorer entwickelt Karmann einen Kleintransporter insbesondere für den städtischen Lieferverkehr. Elektrofahrzeuge eignen sich besonders gut für einen Einsatz im Wirtschaftsverkehr. In vielen Anwendungsfeldern sind die täglich zurückgelegten Distanzen eher gering und durch häufiges Anfahren und Anhalten bei den Auslieferungen gekennzeichnet. Ein Postauto beispielsweise legt täglich rund 30 bis 40 Kilometer zurück. Ein leiser und sauberer Antrieb, wie ihn ein Elektroauto bietet, dient der Akzeptanz und bietet Vorteile z.B. beim Einsatz in Umweltzonen.

Zudem stehen die Fahrzeuge nachts zu festen Zeiten an einem festen Ort und können dann als Stromspeicher zur Pufferung des Elektrizitätsnetzes eingesetzt werden und Strom aus Windkraftanlagen speichern. Dieser Aspekt soll in dem bis Ende 2011 laufenden Projekt untersucht werden. Geplant ist, die Elektrofahrzeuge bei der Deutschen Post und einigen anderen Anwendern im Rahmen eines Feldversuchs in Berlin einzusetzen. Das Projekt hat ein Gesamtvolumen von 21,5 Millionen Euro.

Michael Schroeren | BMU-Pressereferat
Weitere Informationen:
http://www.bmu.de/presse

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Automotive:

nachricht Wichtige Schritte auf dem Weg zum automatisierten Fahren
29.03.2018 | Universität Bremen

nachricht Es wird noch heller: Innovative Leuchten in der Automobilindustrie
28.03.2018 | Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Automotive >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Why we need erasable MRI scans

New technology could allow an MRI contrast agent to 'blink off,' helping doctors diagnose disease

Magnetic resonance imaging, or MRI, is a widely used medical tool for taking pictures of the insides of our body. One way to make MRI scans easier to read is...

Im Focus: Fraunhofer ISE und teamtechnik bringen leitfähiges Kleben für Siliciumsolarzellen zu Industriereife

Das Kleben der Zellverbinder von Hocheffizienz-Solarzellen im industriellen Maßstab ist laut dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und dem Anlagenhersteller teamtechnik marktreif. Als Ergebnis des gemeinsamen Forschungsprojekts »KleVer« ist die Klebetechnologie inzwischen so weit ausgereift, dass sie als alternative Verschaltungstechnologie zum weit verbreiteten Weichlöten angewendet werden kann. Durch die im Vergleich zum Löten wesentlich niedrigeren Prozesstemperaturen können vor allem temperatursensitive Hocheffizienzzellen schonend und materialsparend verschaltet werden.

Dabei ist der Durchsatz in der industriellen Produktion nur geringfügig niedriger als beim Verlöten der Zellen. Die Zuverlässigkeit der Klebeverbindung wurde...

Im Focus: BAM@Hannover Messe: Innovatives 3D-Druckverfahren für die Raumfahrt

Auf der Hannover Messe 2018 präsentiert die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), wie Astronauten in Zukunft Werkzeug oder Ersatzteile per 3D-Druck in der Schwerelosigkeit selbst herstellen können. So können Gewicht und damit auch Transportkosten für Weltraummissionen deutlich reduziert werden. Besucherinnen und Besucher können das innovative additive Fertigungsverfahren auf der Messe live erleben.

Pulverbasierte additive Fertigung unter Schwerelosigkeit heißt das Projekt, bei dem ein Bauteil durch Aufbringen von Pulverschichten und selektivem...

Im Focus: BAM@Hannover Messe: innovative 3D printing method for space flight

At the Hannover Messe 2018, the Bundesanstalt für Materialforschung und-prüfung (BAM) will show how, in the future, astronauts could produce their own tools or spare parts in zero gravity using 3D printing. This will reduce, weight and transport costs for space missions. Visitors can experience the innovative additive manufacturing process live at the fair.

Powder-based additive manufacturing in zero gravity is the name of the project in which a component is produced by applying metallic powder layers and then...

Im Focus: IWS-Ingenieure formen moderne Alu-Bauteile für zukünftige Flugzeuge

Mit Unterdruck zum Leichtbau-Flugzeug

Ingenieure des Fraunhofer-Instituts für Werkstoff- und Strahltechnik (IWS) in Dresden haben in Kooperation mit Industriepartnern ein innovatives Verfahren...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Konferenz »Encoding Cultures. Leben mit intelligenten Maschinen« | 27. & 28.04.2018 ZKM | Karlsruhe

26.04.2018 | Veranstaltungen

Konferenz zur Marktentwicklung von Gigabitnetzen in Deutschland

26.04.2018 | Veranstaltungen

infernum-Tag 2018: Digitalisierung und Nachhaltigkeit

24.04.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Weltrekord an der Uni Paderborn: Optische Datenübertragung mit 128 Gigabits pro Sekunde

26.04.2018 | Informationstechnologie

Multifunktionaler Mikroschwimmer transportiert Fracht und zerstört sich selbst

26.04.2018 | Biowissenschaften Chemie

Berner Mars-Kamera liefert erste farbige Bilder vom Mars

26.04.2018 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics