Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Erstes Auto mit space2go-Service

12.09.2001


space2go bringt persönliche E-Mails, Terminkalender und Adressen ins Auto

Die Volkswagen AG stellt auf der IAA das weltweit erste Auto mit integriertem space2go-Service vor. Über diesen Internetdienst von space2go (= "Raum zum Mitnehmen") kann man im Fahrzeug auf seine elektronische Post (E-Mail) zugreifen, den persönlichen Terminkalender einsehen und sein eigenes Adressen- und Telefonverzeichnis nutzen.

Neben den persönlichen Daten erhält man unterwegs auch Zugang zu einem umfangreichen Mobilitätsportal mit vielen weiteren Inhalten und Diensten, die unterwegs nützlich sind. Der Clou: Alle Seiten werden im grafisch ansprechenden und leicht bedienbaren HTML-Format dargestellt, wie man es vom PC gewohnt ist. Damit unterscheidet sich Volkswagen deutlich von anderen Online-Automobilsystemen, die nur textorientierte WAP-Seiten mit stark eingeschränkter Grafik anzeigen können, wie man es von den Minidisplays der Handys kennt.

Die Informationen lassen sich ebenfalls außerhalb des Wagens per Handy und internetfähigem Handcomputer (PDA) abrufen und bearbeiten. Auf dem PDA erfolgt die umfangreiche HTML-Darstellung. Auf den kleinen Displays der Handys können die Seiten allerdings nur im WAP-Format angezeigt werden. Auf Wunsch informiert space2go den Volkswagen-Fahrer per SMS, sobald eine neue E-Mail vorliegt. Er kann sich die Post dann gleich bei der nächsten Rast am Autobildschirm ansehen. Termin- und Adressänderungen, die man im Auto, am Handy oder am internetfähigen PDA vornimmt, stehen automatisch auf allen Geräten aktualisiert zur Verfügung.

Volkswagen ist der erste Automobilhersteller, der die space2go-Funktionen in einem sog. In-Car-Device bereitstellt. Hierzu wird das Radio-Navigationssystem einfach um ein Modul für den mobilen Internetzugang erweitert. Bei Bedarf wählt sich das System selbstständig per GSM ins Internet ein. Die Verbindung wird automatisch wieder getrennt, sobald sie nicht mehr benötigt wird.

space2go (Berlin/Paris/London), 1999 von Christian Huthmacher und Matthias Hirschfeld gegründet, ist ein führender europäischer Anbieter von Software und Services für das mobile Internet. space2go bietet ein "Mobile Portal Framework" an. Damit können Handy- und Automobilhersteller, Content-Anbieter, Service Provider, Portale und E-Commerce Anbieter ihren Kunden schnell und kostengünstig benutzerfreundliche Dienste für Mobile Commerce bereitstellen. Dazu gehört ein virtuelles Büro im Internet, das per Web, WAP, GPRS, I-Mode oder über jedes andere Internet-Gerät bedienbar ist. Der Verbraucher kann unterwegs auf den persönlichen Terminkalender, die Adressdatenbank, Bookmarks, E-Mails und eigene Dateien zugreifen. Die Dienste stehen in mehreren europäischen Sprachen zur Verfügung. Die space2go-Kunden können die Services in ihrem eigenen "look & feel" anbieten. Das Hosting übernimmt der Betreiber oder space2go. Eine vereinfachte Variante ist für jedermann kostenlos nutzbar unter www.space2go.de.

Christian Huthmacher | ots
Weitere Informationen:
http://www.space2go.de.

Weitere Berichte zu: PDA Portal Volkswagen

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Automotive:

nachricht Informatiker der Saar-Uni verhindern Auto-Fernsteuerung durch Hacker
03.11.2016 | Universität des Saarlandes

nachricht Gewichtseinsparung durch lasergestützte Materialbearbeitung im Automobilbau
07.10.2016 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Automotive >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Flüssiger Wasserstoff im freien Fall

05.12.2016 | Maschinenbau

Forscher sehen Biomolekülen bei der Arbeit zu

05.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungsnachrichten