Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Erster Serien-Cadillac mit LED-Scheinwerfern

05.02.2008
Osram stattet ein Serienfahrzeug von Cadillac ausschließlich mit Leuchtdioden als Frontscheinwerfer aus: Der US-Hersteller verwendet für sein Modell Escalade Platinum LED von Osram Opto Semiconductors, die der Hersteller Hella in die Scheinwerfer einbauen wird.

Die neuen Lichtquellen übernehmen alle Funktionen: Abblend-, Fern- und Tagfahrlicht sowie Positionslicht und Seitenmarkierungsleuchte. Der Cadillac kommt in diesem Jahr auf den Markt.


Leuchtdioden wurden schon für verschiedene Sondermodelle wie etwa dem Audi R8 in den Frontscheinwerfern eingesetzt. In Heckleuchten haben die langlebigen und Energie sparenden LED ihren Platz schon längst erobert. In dem neuen Serien-Cadillac befinden sich nun in jedem Scheinwerfer sieben Ostar Headlamp LED.

Fünf erzeugen das Abblendlicht, zwei weitere das Fernlicht. Das Tagfahrlicht wird durch Dimmen erzeugt. So braucht es für diese Sicherheitsfunktion keine weiteren Leuchten. Dieses Kombi-Konzept ist nur mit LED möglich. Jeder Frontscheinwerfer verfügt zudem über ein Positionslicht mit weißen Advanced Power TopLED sowie Seitenmarkierungsleuchten mit gelben Power TopLED. Durch die geringe Größe der LED ist der Gestaltungsspielraum im Design fast unbegrenzt.

... mehr zu:
»Frontscheinwerfer »LED

Die Ostar Headlamp LED wurde speziell für die Anforderungen von Hella KGaA Hueck&Co entwickelt. Sie zählt zu den hellsten LED für den Einsatz im Auto. Mit einer Farbtemperatur von 5500 Kelvin erzeugen die winzigen Leuchtquellen ein Licht, das im Farbeindruck dem Tageslicht entspricht und deutlich über den 4000 Kelvin des heute in modernen Fahrzeugen verwendeten bläulichen Xenon-Lichtes liegt. Die Ostar ist besonders robust und verträgt Umgebungstemperaturen von minus 40 bis plus 125 Grad Celsius – immerhin sitzt sie in der Nähe des Motors.

Osram erhielt kürzlich den Deutschen Zukunftspreis für die Entwicklung besonders leuchtstarker LED, etwa die Ostar Lighting. Diese LED besitzt eine Leuchtkraft von mehr als 1000 Lumen. Mit dieser Leistung übertrifft der kleine Punktstrahler die Helligkeit einer 50-Watt-Halogenlampe und kann beispielsweise einen Schreibtisch aus zwei Metern Höhe beleuchten.

(IN 2008.02.2)

Dr. Norbert Aschenbrenner | Siemens InnovationNews
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/innovation

Weitere Berichte zu: Frontscheinwerfer LED

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Automotive:

nachricht Wussten Sie wie viele Teile Ihres Autos Infrarot-Wärme brauchen?
23.10.2017 | Heraeus Noblelight GmbH

nachricht Neue Akzente für das Ambiente im Automobil
19.09.2017 | Schott AG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Automotive >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die Zukunft der Luftfracht

23.10.2017 | Veranstaltungen

Ehrung des Autors Herbert W. Franke mit dem Kurd-Laßwitz-Sonderpreis 2017

23.10.2017 | Veranstaltungen

Das Immunsystem in Extremsituationen

19.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Weltweit lernen und arbeiten: Rund 80 neue Nachwuchskräfte in der Friedhelm Loh Group

23.10.2017 | Unternehmensmeldung

50-jähriges Jubiläum bei der JULABO GmbH

23.10.2017 | Unternehmensmeldung

DATEV eG beauftragt tisoware

23.10.2017 | Unternehmensmeldung