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Einsatz der Funkerkennung (RFID) in der Automobilzulieferindustrie

07.11.2005


Einen Workshop zum Thema "RFID in der Automobilzulieferindustrie - Chancen - Potenziale - Erfahrungen" veranstaltet das Betriebswirtschaftliche Forschungszentrum für Fragen der Mittelständischen Wirtschaft e.V. (BF/M) gemeinsam mit Prof. Dr. Torsten Eymann (Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik) am kommenden Montag (14. November) auf Schloss Thurnau.


Bayreuth (UBT). Einen Workshop zum Thema "RFID in der Automobilzulieferindustrie - Chancen - Potenziale - Erfahrungen" veranstaltet das Betriebswirtschaftliche Forschungszentrum für Fragen der Mittelständischen Wirtschaft e.V. (BF/M) gemeinsam mit Prof. Dr. Torsten Eymann (Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik) am kommenden Montag (14. November) auf Schloss Thurnau.

Ziel des Workshops ist es, über Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten von RFID-Technologie zu informieren. Radiofrequenz-Identifikation (RFID) - eine Methode, um Daten auf einem Transponder berührungslos und ohne Sichtkontakt lesen und speichern zu können - erschließt sich aufgrund ihrer vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten ein immer größeres Einsatzspektrum. Gegenüber der Markierung mit Barcode erlaubt die Kennzeichnung mit diesen "Tags" mit integriertem Transponder eine einfachere Erfassung und Nachverfolgung der verwendeten Einzelteile.


Diese innovative Technologie bietet insbesondere der Automobilindustrie völlig neue Möglichkeiten. Die RFID-Chips können nicht nur Lagerhaltung und Fertigungslogistik optimieren, sondern auch zur Kontrolle während des Betriebs des Fahrzeugs eingesetzt werden, z.B. im Rahmen der Wegfahrsperre (Diebstahlsicherung) oder bei der Erfassung einer Änderung des Reifendrucks (Sensorik). Weitere Verbesserungen in der Technologie können die Einsatzgebiete erheblich ausweiten. Davon profitiert in erster Linie die Automobilzulieferindustrie, die inzwischen mit bis zu 80 Prozent an der Herstellung eines Fahrzeuges beteiligt ist. Dies spielt gerade für Oberfranken eine wichtige Rolle. Immerhin hat ein Großteil der bayerischen Automobilzulieferer mit knapp 12.000 Beschäftigten seinen Standort in dieser Region.

Für den Workshop konnten namhafte Referenten von der Volkswagen AG und Seeburger AG sowie des Standardisierungsgremiums GS1 Germany gewonnen werden. Abgerundet wird die Veranstaltung durch eine Podiumsdiskussion, auf der insbesondere geklärt werden soll, wie durch neue RFID-Anwendungsfelder Kostenvorteile für mittelständische Betriebe zu erzielen sind.

Alle Interessierten sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. Nähere Informationen zum Workshop und zur Anmeldung können über die Internetseiten des Lehrstuhls BWL VII, www.wi.uni-bayreuth.de abgerufen werden.

Jürgen Abel M. A. | idw
Weitere Informationen:
http://www.wi.uni-bayreuth.de

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