Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

DuPont fokussiert sich noch stärker auf Leichtbaulösungen

20.06.2013
DuPont Performance Polymers auf der K 2013:
"Welcome to the Global Collaboratory™"

Düsseldorf, Deutschland, 16.-23. Oktober - Halle 6/Stand C43

Online unter k2013.plastics.dupont.com
DuPont zeigt, wie technische Kunststoffe, konstruktive Lösungen und Verarbeitungs-Knowhow der Automobilindustrie helfen können, den CO2-Ausstoß zu senken und Kraftstoff einzusparen

Ganz oben auf der Agenda von DuPont Performance Polymers stehen derzeit innovative Technologien und Werkstofflösungen für automobile Leichtbaulösungen, die der Automobilindustrie helfen, das Gewicht von Kraftfahrzeugen zu senken und dadurch die Emissionen und den Kraftstoffverbrauch zu verringern. Teil dieser Strategie sind gemeinschaftliche Entwicklungen mit der Branche, um Innovationen schneller in den Markt zu bringen. Zu den aktuellsten Beispielen gehört eine Lkw-Ölwanne aus DuPont™ Zytel® Polyamid, die rund 6 kg (und damit 50 %) leichter ist als die bisherige Aluminiumausführung. Während der K 2013, die vom 16. bis zum 23. Oktober in Düsseldorf stattfindet, wird DuPont auf Stand C43 in Halle 06 diese Ölwanne ebenso präsentieren wie eine in der Entwicklung befindliche Verbundwerkstofftechnologie auf Thermoplastbasis für hoch belastbare Teile. Diese verbindet geringes Gewicht mit hoher Schlagzähigkeit, Festigkeit und Steifigkeit und kann Metalle in Karosserie-, Fahrwerks- und Motorraumanwendungen ersetzen.

Die Automobilindustrie nutzt den Leichtbau als eine der effizientesten Methoden zur Verringerung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emission. DuPont arbeitet gemeinsam mit der Branche an der Verwendung technischer Kunststoffe, die sich durch ihr geringes spezifisches Gewicht auszeichnen und die die Entwicklung leichterer, hohe Leistungsanforderungen erfüllender Bauteile ermöglichen.

Dazu Patrick Cazuc, Automotive Director EMEA, DuPont Performance Polymers: „Bauteile sollten von Beginn an ,in Kunststoff‘ konstruiert werden, anstatt bestehende Teile aus Metall zu substituieren. Dies erfordert jedoch eine geänderte Herangehensweise, und auch die benötigten Werkstoffdaten müssen verfügbar sein, denn nur dann lassen sich alle Gewichts-, Festigkeits- und Funktionsvorteile der Kunststoffe ausnutzen.“ Um dazu beizutragen, charakterisiert DuPont seine Werkstoffe auch unter dynamischeren Bedingungen. Cazuc weiter: „Gemeinsam mit der Industrie durchgeführte Tests zeigen, dass wir die Eigenschaften genauer voraussagen können. Dies hilft, den Prozess der Werkstoffauswahl zu verbessern und die Entwicklungszeit zu verkürzen.“

Schätzungen zufolge kann eine Verringerung des Gesamtgewichts eines Kfz um nur 50 kg die CO2-Emission um bis zu 5 g pro Kilometer und den Kraftstoffverbrauch um bis zu 2 % senken. Allein in bekannten Motoranwendungen kann die Substitution von Metallen durch Kunststoffe mindestens 11 kg pro Fahrzeug einsparen und die Lebensdauer von Teilen, die hohen Temperaturen in aufgeladenen Motoren ausgesetzt sind, verdoppeln. Überträgt man dies auf die 83 Millionen für 2013 geplanten Motoren, ließen sich dadurch über 1 Milliarde Liter Kraftstoff bzw. fast 10 Millionen Barrel Rohöl einsparen.

Kunststoff-Lösungen

„Die Automobilindustrie steht vielen verschiedenen Herausforderungen gegenüber, wobei in Europa die Verringerung der CO2-Emissions die drängendste ist. In Verbindung mit aggressiveren Motorkühlmitteln, höheren Temperaturen und dem zusätzlichen Gewicht durch neue Zusatzaggregate für mehr Leistung, Komfort und Sicherheit schaffen diese Herausforderungen vielfältige Möglichkeiten für den Einsatz der technischen Kunststoffe und Hochleistungskautschuke von DuPont zur Gewichtsreduzierung“, erläutert Cazuc.

„Die Branche ist offener denn je für neue konstruktive Wege, die die Anwendungsgrenzen für Kunststoffe erweitern, um diese Anforderungen zu erfüllen. Leichte thermoplastische Verbundwerkstoffe, die mehr Steifigkeit bieten, und der Einsatz neuer Ölwannen, Auspuffschalldämpfer und Auspuffrohre aus Kunststoffen von DuPont sind herausragende Beispiele. Wir arbeiten gemeinsam mit der Automobilindustrie daran, diese innovativen Ideen schneller zur Marktreife zu bringen, bei erhöhter Zuverlässigkeit und zu vertretbaren Kosten.“

Leichte Kunststoff-Ölwanne

Um zu zeigen, wie gut diese Zusammenarbeit funktionieren kann, wird DuPont eine große Lkw-Ölwanne aus DuPont™ Zytel® Polyamid zeigen, die ElringKlinger im Spritzgießverfahren für Mercedes-Benz herstellt. Sie ist um bis zu 6 kg (50 %) leichter als die Aluminiumversion und kann der Einwirkung von Steinschlag während der typischen 1,5 Millionen Kilometer umfassenden Lebensdauer von Lkw- oder Omnibusmotoren widerstehen. Und der Geräuschpegel ist um rund 2 dB niedriger als bei der Metallausführung.

Die Verringerung des Bauteilgewichts senkt den Kraftstoffverbrauch und steigert die Nachhaltigkeit ohne Kompromisse bei der Sicherheit und hilft zugleich, die strengen Euro-6-Emissionsgrenzen einzuhalten. Der Einsatz des leichten Zytel® Polyamids ermöglicht auch die Integration von Funktionen, die bei Verwendung von Metall nicht möglich sind.

Leichtere, festere Strukturen

Um den Bedarf für leichtere, festere Strukturwerkstoffe zu erfüllen, arbeitet DuPont mit Kfz-Herstellern und Tier-1-Zulieferern an Entwicklungsprojekten, bei denen thermoplastische Verbundwerkstoffe für tragende oder mechanisch belastete Bauteile verwendet werden, wie Sitzrahmen, Heckklappen, Querträger, Stoßfänger und Feder-Dämpfer-Systeme.

So ergab die Zusammenarbeit mit PSA Peugeot Citroën bei der Prüfung eines Seitenaufprallträgers aus DuPont™ Vizilon®, eine in der Entwicklung befindliche Thermoplast-Verbundwerkstoff-Technologie, eine mögliche Gewichtseinsparung von 40 % im Vergleich mit ultrahochfestem (UHHS-)Stahl und zugleich eine – gegenüber Trägern aus Metall und kurzglasfaserverstärktem Kunststoff – höhere Energieaufnahme. Als ein Ergebnis erfüllte DuPont™ Vizilon® den Crashtest von PSA Peugeot Citroën, was seine Eignung für energieabsorbieren Aufprallelemente bestätigt. Vizilon® bietet eine hohe Steifigkeit bei Temperaturen von –40 °C bis +90 °C und übertrifft dabei auf Polypropylen basierende Verbundwerkstoffe oberhalb von 80 °C.

Investitionen in Hochleistungswerkstoffe

Mit Investitionen in Hochleistungswerkstoffe und anwendungstechnische Entwicklungen konzentriert sich DuPont auf die Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern. Dies schleißt insbesondere leichtere Alternativen zu Metallen ein, die den hohen Temperaturen, den aggressiven Chemikalien und den konstant hohen Drücken in modernen Kfz-Motoren widerstehen können.

Das Ziel ist, das Bauteilgewicht signifikant zu verringern, ohne Kompromisse bei den Gebrauchseigenschaften und der Nachhaltigkeit einzugehen, um der Automobilindustrie zu helfen, das Fahrzeuggewicht und die CO2-Emissionen zu senken und damit dazu beizutragen, die Energiereserven auch für die Zukunft zu sichern.

Einen großen Teil der Entwicklungsarbeit leisten die elf weltweiten Innovation Centres von DuPont, die Kunden, strategische Partner und Hochschulen mit über 10 000 technischen und wissenschaftlichen Mitarbeitern von DuPont in Verbindung bringen. Vier dieser Zentren fokussieren sich auf die Automobilindustrie. Dabei arbeiten die globalen Entwicklungsteams des Unternehmens an fünf innovativen Wegen zu einer Verringerung des Gewichts, einer Steigerung des Motorwirkungsgrads, zu biobasierten Lösungen, zur Nutzung elektrischer Energie und zu alternativen Antriebssystemen.

DuPont bietet der weltweiten Automobilindustrie über 100 Werkstoffe und Produktfamilien. Über sein globales anwendungstechnisches Netzwerk arbeitet DuPont Automotive zusammen mit Kunden entlang der gesamten Wertschöpfungskette an der Entwicklung neuer Produkte, Werkstoffe, Bauteile und Systeme, die dazu beitragen, die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu verringern und die Menschen und die Umwelt zu schützen.

DuPont Performance Polymers entwickelt zusammen mit Kunden weltweit Produkte, Bauteile und Systeme, die zu einer verminderten Abhängigkeit von fossilen Energieträgern sowie zum Schutz der Menschen und der Umwelt beitragen. In über 40 weltweit verteilten Produktions-, Entwicklungs- und Forschungszentren nutzt DuPont Performance Polymers das branchenweit breiteste Portfolio an Kunststoffen, Elastomeren, biobasierten Kunststoffen, Filamenten sowie Hochleistungsteilen und -halbzeugen zur Bereitstellung kosteneffizienter Lösungen für Kunden in der Luft- und Raumfahrt-, der Automobil-, Konsumgüter-, Elektro- und Elektronik- und der Sportartikelindustrie sowie dem Maschinenbau und anderen Branchen.

Seit 1802 bietet DuPont den globalen Märkten Wissenschaft und Entwicklungen auf Weltklasseniveau in Form von Produkten, Materialien und Dienstleistungen. Das Unternehmen ist überzeugt, dass durch eine enge Zusammenarbeit mit Kunden, Regierungen, Nicht-Regierungsorganisationen und Meinungsführern gemeinsam Lösungen für die globalen Herausforderungen gefunden werden können. Dazu zählen die Bereitstellung von gesunden Nahrungsmitteln für alle Menschen auf der Welt, die Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen sowie der Schutz von Leben und Umwelt. Weitere Informationen zu DuPont und Inclusive Innovation unter www.dupont.com.

Das DuPont Oval, DuPont™, The miracles of science™ und Produktnamen mit der Kennzeichnung ® und ™ sind markenrechtlich geschützt für E.I. du Pont de Nemours and Company oder eine ihrer Konzerngesellschaften.
PP-EU-2013-04

Kontakt:
Rémi Daneyrole
Tel.: +41 (0)22 717 54 19
Fax: +41 (0)22 580 22 45
remi.daneyrole@dupont.com

Rémi Daneyrole | DuPont
Weitere Informationen:
http://www.dupont.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Automotive:

nachricht Neue Akzente für das Ambiente im Automobil
19.09.2017 | Schott AG

nachricht Mobilität von Morgen: Wie wir uns in Zukunft von A nach B bewegen
07.09.2017 | Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Automotive >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Im Focus: Neutron star merger directly observed for the first time

University of Maryland researchers contribute to historic detection of gravitational waves and light created by event

On August 17, 2017, at 12:41:04 UTC, scientists made the first direct observation of a merger between two neutron stars--the dense, collapsed cores that remain...

Im Focus: Breaking: the first light from two neutron stars merging

Seven new papers describe the first-ever detection of light from a gravitational wave source. The event, caused by two neutron stars colliding and merging together, was dubbed GW170817 because it sent ripples through space-time that reached Earth on 2017 August 17. Around the world, hundreds of excited astronomers mobilized quickly and were able to observe the event using numerous telescopes, providing a wealth of new data.

Previous detections of gravitational waves have all involved the merger of two black holes, a feat that won the 2017 Nobel Prize in Physics earlier this month....

Im Focus: Topologische Isolatoren: Neuer Phasenübergang entdeckt

Physiker des HZB haben an BESSY II Materialien untersucht, die zu den topologischen Isolatoren gehören. Dabei entdeckten sie einen neuen Phasenübergang zwischen zwei unterschiedlichen topologischen Phasen. Eine dieser Phasen ist ferroelektrisch: das bedeutet, dass sich im Material spontan eine elektrische Polarisation ausbildet, die sich durch ein äußeres elektrisches Feld umschalten lässt. Dieses Ergebnis könnte neue Anwendungen wie das Schalten zwischen unterschiedlichen Leitfähigkeiten ermöglichen.

Topologische Isolatoren zeichnen sich dadurch aus, dass sie an ihren Oberflächen Strom sehr gut leiten, während sie im Innern Isolatoren sind. Zu dieser neuen...

Im Focus: Smarte Sensoren für effiziente Prozesse

Materialfehler im Endprodukt können in vielen Industriebereichen zu frühzeitigem Versagen führen und den sicheren Gebrauch der Erzeugnisse massiv beeinträchtigen. Eine Schlüsselrolle im Rahmen der Qualitätssicherung kommt daher intelligenten, zerstörungsfreien Sensorsystemen zu, die es erlauben, Bauteile schnell und kostengünstig zu prüfen, ohne das Material selbst zu beschädigen oder die Oberfläche zu verändern. Experten des Fraunhofer IZFP in Saarbrücken präsentieren vom 7. bis 10. November 2017 auf der Blechexpo in Stuttgart zwei Exponate, die eine schnelle, zuverlässige und automatisierte Materialcharakterisierung und Fehlerbestimmung ermöglichen (Halle 5, Stand 5306).

Bei Verwendung zeitaufwändiger zerstörender Prüfverfahren zieht die Qualitätsprüfung durch die Beschädigung oder Zerstörung der Produkte enorme Kosten nach...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

Intelligente Messmethoden für die Bauwerkssicherheit: Fachtagung „Messen im Bauwesen“ am 14.11.2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

Meeresbiologe Mark E. Hay zu Gast bei den "Noblen Gesprächen" am Beutenberg Campus in Jena

16.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

17.10.2017 | Informationstechnologie

Pflanzen gegen Staunässe schützen

17.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Den Trends der Umweltbranche auf der Spur

17.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz