Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Bilstein ThermoTexSpring

11.09.2007
Schraubenfedern werden durch innovative Werkstoffe um 15 Prozent leichter An Fahrzeugtragfedern werden immer höhere Anforderungen gestellt. Ziel ist die Entwicklung von Schraubenfedern mit minimalem Gewicht, optimalem Bauraum, maximaler Robustheit zu möglichst geringen Kosten.
Eine weitere Reduzierung des Gewichts bei konstant bleibender Bauteillebensdauer ermöglichen Schraubenfedern mit erhöhtem Spannungsniveau und daraus folgend höherer Festigkeit. Der Fahrwerksspezialist ThyssenKrupp Bilstein Suspension ist bei der Entwicklung solch innovativer Fahrwerkskomponenten führend.

In Europa werden heute fast ausschließlich Si-Stähle zur Herstellung von Fahrzeugtragfedern eingesetzt. Der Trend zu höheren Festigkeiten erforderte den Einsatz von Si-Stahl anstelle der früher eingesetzten Cr-Stähle. Die Werkstoffentwicklung hat eine Verbesserung der Duktilität bei Festigkeiten oberhalb von 2050 MPa und eine optimierte Oberflächenausführung (Entkohlung) zum Ziel. Die Optimierung des Stahls kann über mehrere Stellgrößen erfolgen. Durch die Manipulation der chemischen Zusammensetzung lassen sich Festigkeit, Setzresistenz, Zähigkeit, Vergütbarkeit und Korrosionsbeständigkeit beeinflussen.

Ein Meilenstein in der Prozessentwicklung ist der "High Performance Thermo-Tec Process (HPTP)“. Hierbei folgt der induktiven Austenitisierung (Wärmebehandlung) eine durch einen Walzprozess erzielte thermomechanische Umformung (TMU). Anschließend werden die Federn gewickelt und vergütet. Durch die während des TMU-Prozesses stattfindende Rekristallisierung wird eine hervorragende Duktilität bei einem bisher nicht realisierbaren Festigkeitsniveau von 2200 MPa erreicht. Die Bilstein ThermoTecSpring® bietet einen Gewichtsvorteil von ca. 15 Prozent und die Möglichkeit, durch die Verkürzung der Federngesamthöhe das Gewicht weiter zu reduzieren.

Obwohl die Basisduktilität erheblich gesteigert werden kann, erfordern Federn mit einer Vergütefestigkeit über 2050 MPa einen speziellen Oberflächenschutz, der vorzeitige Ausfälle durch Korrosionsnarben vermeidet. Einen möglichen Oberflächenschutz stellt die DualProtect® Beschichtung dar, deren erste Schicht (Zink Primer) den Korrosionsschutz und deren zweite Schicht einen Schutz gegen mechanische Verletzungen (Steinschlag etc.) bildet. Alternativ ist eine Aluminiumbeschichtung AluProtect® als Oberflächenschutz denkbar.

ThyssenKrupp Technologies ist ein internationaler, hochtechnologie-orientierter Maschinen- und Anlagenbauer. Auf der Grundlage weltweit führender Marktpositionen und innovativer System- und Engineering-Kompetenz werden Systeme, Anlagen, Spezialmaschinen und Komponenten sowie die damit verbundenen Dienstleistungen angeboten.

Ansprechpartner:
ThyssenKrupp Technologies AG
Anja Gerber
Telefon: +49 201 106 532 64
Telefax: +49 201 106 532 65
E-Mail: anja.gerber@thyssenkrupp.com

Thomas Jungbluth
Telefon: +49 201 106 532 67
Telefax: +49 201 106 533 24
E-Mail: thomas.jungbluth@thyssenkrupp.com

Anja Gerber | pressrelations.de
Weitere Informationen:
http://www.thyssenkrupp.com

Weitere Berichte zu: Festigkeit MPA Oberflächenschutz

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Automotive:

nachricht Wichtige Schritte auf dem Weg zum automatisierten Fahren
29.03.2018 | Universität Bremen

nachricht Es wird noch heller: Innovative Leuchten in der Automobilindustrie
28.03.2018 | Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Automotive >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Überdosis Calcium

Nanokristalle beeinflussen die Differenzierung von Stammzellen während der Knochenbildung

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitäten Freiburg und Basel haben einen Hauptschalter für die Regeneration von Knochengewebe identifiziert....

Im Focus: Overdosing on Calcium

Nano crystals impact stem cell fate during bone formation

Scientists from the University of Freiburg and the University of Basel identified a master regulator for bone regeneration. Prasad Shastri, Professor of...

Im Focus: AchemAsia 2019 in Shanghai

Die AchemAsia geht in ihr viertes Jahrzehnt und bricht auf zu neuen Ufern: Das International Expo and Innovation Forum for Sustainable Chemical Production findet vom 21. bis 23. Mai 2019 in Shanghai, China statt. Gleichzeitig erhält die Veranstaltung ein aktuelles Profil: Die elfte Ausgabe fokussiert auf Themen, die für Chinas Prozessindustrie besonders relevant sind, und legt den Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit und Innovation.

1989 wurde die AchemAsia als Spin-Off der ACHEMA ins Leben gerufen, um die Bedürfnisse der sich damals noch entwickelnden Iindustrie in China zu erfüllen. Seit...

Im Focus: AchemAsia 2019 will take place in Shanghai

Moving into its fourth decade, AchemAsia is setting out for new horizons: The International Expo and Innovation Forum for Sustainable Chemical Production will take place from 21-23 May 2019 in Shanghai, China. With an updated event profile, the eleventh edition focusses on topics that are especially relevant for the Chinese process industry, putting a strong emphasis on sustainability and innovation.

Founded in 1989 as a spin-off of ACHEMA to cater to the needs of China’s then developing industry, AchemAsia has since grown into a platform where the latest...

Im Focus: Li-Fi erstmals für das industrielle Internet der Dinge getestet

Mit einer Abschlusspräsentation im BMW Werk München wurde das BMBF-geförderte Projekt OWICELLS erfolgreich abgeschlossen. Dabei wurde eine Li-Fi Kommunikation zu einem mobilen Roboter in einer 5x5m² Fertigungszelle demonstriert, der produktionsübliche Vorgänge durchführt (Teile schweißen, umlegen und prüfen). Die robuste, optische Drahtlosübertragung beruht auf räumlicher Diversität, d.h. Daten werden von mehreren LEDs und mehreren Photodioden gleichzeitig gesendet und empfangen. Das System kann Daten mit mehr als 100 Mbit/s und fünf Millisekunden Latenz übertragen.

Moderne Produktionstechniken in der Automobilindustrie müssen flexibler werden, um sich an individuelle Kundenwünsche anpassen zu können. Forscher untersuchen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Hengstberger-Symposium zur Sternentstehung

19.06.2018 | Veranstaltungen

LymphomKompetenz KOMPAKT: Neues vom EHA2018

19.06.2018 | Veranstaltungen

Simulierter Eingriff am virtuellen Herzen

18.06.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Rätselhaftes IceCube-Ereignis könnte von Tau-Neutrino stammen

19.06.2018 | Physik Astronomie

Automatisierung und Produktionstechnik – Wandlungsfähig – Präzise – Digital

19.06.2018 | Messenachrichten

Überdosis Calcium

19.06.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics