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Autonome Systeme: Wenn Lenkrad und Notbremse sich selbst ihr Update ziehen

30.10.2013
TU Braunschweig: Forscher untersuchen die Sicherheit in autonomen Systemen

Smartphones, Navigationshilfen oder Fahrassistenzsystemen in Autos – immer mehr Alltagsgegenstände werden von Software gesteuert. Oft können sich die Geräte selbstständig aktualisieren, indem sie Updates automatisch installieren.

Sie entwickeln sich so weiter und passen sich an neue Situationen und Einsatzmöglichkeiten an. Eine besondere Herausforderung ergibt sich, wenn solche Updates auch sicherheitskritische Systeme betreffen, wie Bremssysteme und die Fahrzeuglenkung oder Computer in der Luft- und Raumfahrt. Passen Updates nicht zum Fahrzeug oder setzen sogar mutwillig Funktionen außer Kraft, hat dies katastrophale Folgen. Hier gibt es noch keine praxistauglichen Lösungen, was Updates in solchen Systemen heute schwierig und teuer macht.

In einer neuen Forschergruppe an der TU Braunschweig arbeiten 8 Professoren aus Fahrzeug- und Raumfahrttechnik, Informatik und Elektrotechnik mit ihren Mitarbeitern an einem weltweit einmaligen Lösungsansatz, der einen hochzuverlässigen und möglichst sicheren Selbstschutz in die Computer einbaut und trotzdem eine Weiterentwicklung nicht behindert.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert die grundlegenden Forschungsarbeiten und die Erprobung in realen Fahrzeugen und in der Raumfahrtelektronik.

Im Rahmen der 5. Jahrestagung des Centrums für Informatik und Informationstechnik der TU Braunschweig (tubs.CITY) erläutern die Forscher das Konzept und stellen sich der öffentlichen Diskussion mit hochrangigen Wissenschaftlern und Vertretern der europäischen Fahrzeug- und Luftfahrtindustrie.

Die Jahrestagung findet am 30. und 31. Oktober im Steigenberger Parkhotel Braunschweig statt. Zwei Tage lang bietet tubs.CITY hier ein breites Spektrum an Vorträgen zu einem hochaktuellen Thema der Automobilbranche, Luft- und Raumfahrt an.

Programm und weitere Informationen:
Den Flyer mit dem Veranstaltungsprogramm sowie weiterführende Informationen zum Ablauf und den Anmeldebedingungen finden Sie unter:

http://city.tu-bs.de/symposium2013

Konferenzsprache ist Englisch.
Die Veranstaltung ist kostenpflichtig, eine Anmeldung ist erforderlich via E-Mail an: anna.jankowski@tu-braunschweig.de
Über tubs.CITY
tubs.CITY; das Zentrum für Informatik und Informationstechnik der TU Braunschweig, ist ein Forschungsverbund von Instituten für Informatik, Elektrotechnik, Informationstechnologie und Wirtschaftswissenschaften.

tubs.CITY hat das Ziel, u. a. die erfolgreichen Forschungsaktivitäten der Informationstechnik und Informatik in Braunschweig und in der Region zu koordinieren und auszubauen sowie eine organisatorische Basis für die weitere Stärkung des Schwerpunkts Informations- und Kommunikationstechnik zu bilden.

Kontakt und Anmeldung für Medienvertreter:
Am 30.10. ist um 15.00 ein Pressegespräch vorgesehen, zu dem Medienvertreter herzlich eingeladen sind. Dabei werden auch die geplanten Fahrzeug- und Raumfahrtdemonstratoren vorgestellt.

Eine zweite Gelegenheit zur Information ergibt sich am 31.10., 13.30, wo in einer abschließenden Podiumsdiskussion mit dem Titel „Autonomy and evolution in safety critical systems - mission impossible, necessary evil, or great opportunity?“ die Perspektiven der Technologie diskutiert werden.

Kontakt
Anna Jankowski
TU Braunschweig Center for Informatics and Information Technology
Mühlenpfordtstr. 23
38106 Braunschweig
Germany
Tel.: +49 531 391-8118
E-Mail: Anna.Jankowski@tu-braunschweig.de
Technische Leitung
Prof. Dr.-Ing. Rolf Ernst
Institut für Datentechnik und Kommunikationsnetze
Technische Universitaet Braunschweig
Hans-Sommer-Str. 66
38106 Braunschweig
Germany
Tel: +49 531 391 3730
Fax: - 3750
E-Mail: r.ernst@tu-braunschweig.de

Dr. Elisabeth Hoffmann | idw
Weitere Informationen:
http://city.tu-bs.de/symposium2013

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