Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Von 0 auf 100 in vier Sekunden

03.05.2007
Die Erfolgsgeschichte "Rennteam Uni Stuttgart" geht in die zweite Runde

Das "Rennteam Uni Stuttgart" hat im letzen Jahr bei dem internationalen Konstruktionswettbewerb "Formula Student" viele Erfolge verbucht. Mit ihrem neuen, verbesserten Rennwagen verfolgt das Team der Studierenden verschiedenster Studiengänge an der Uni Stuttgart auch in dieser Saison hochgesteckte Ziele.

Mit der Strategie "Weniger Gewicht und mehr Leistung bei gleichbleibender Zuverlässigkeit" für die Konstruktion des neuen Rennwagens möchte das Rennteam der Uni Stuttgart in dieser Saison mit hochgesteckten Zielen an die Erfolge des letzten Jahres beim internationalen Konstruktionswettbewerb "Formula Student" anknüpfen. Das 35-köpfige Rennteam mit Studierenden aus verschiedenen Studiengängen der Uni Stuttgart konnte durch moderne Werkstoffe und Simulationsmethoden eine Gewichtsreduktion von 25 Prozent erreichen.

Am Mittwoch, den 9. Mai stellt das Rennteam um 19.00 Uhr am Pfaffenwaldring 7 seinen neuen Rennwagen F0711-2 vor. Bei der Präsentation besteht die Gelegenheit, den Boliden zum ersten Mal in Aktion zu sehen, bevor er nach weiteren Testkilometern bei den "Formula Student" Wettbewerben in England, Deutschland und Italien sowie den USA an den Start gehen wird.

Für Medienvertreter findet am 9. Mai um 11.00 Uhr am Institut für Verbrennungsmotoren und Kraftfahrwesen, Pfaffenwaldring 12, Raum 12.01 eine Pressekonferenz statt, bei der das Fahrzeug besichtigt werden kann.

Bewährt hat sich der Gitterrohrrahmen als Rückgrad des Rennwagens. Herzstück ist ein Dreizylinder Motor mit 609 Kubikzentimetern Hubraum und einer Leistung von 80 PS. Die Kraftübertragung erfolgt über ein sequenzielles Dreigang-Getriebe mit Sperrdifferential auf die Hinterräder. Das leicht einstellbare Fahrwerk besteht vorne und hinten aus einer Doppelquerlenkeraufhängung mit Feder- und Dämpferelementen und sorgt dafür, dass die Kraft effektiv auf die Rennstrecke gebracht wird. Das Resultat ist beeindruckend: Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in unter vier Sekunden - beim Ampelduell hätte nahezu jeder Sportwagen das Nachsehen.

Das 2005 gegründete "Rennteam Uni Stuttgart" blickt auf eine erfolgreiche erste Saison zurück: Bei seinem ersten Wettbewerb in England wurde das Team zum "Best Newcomer" gekürt, beim zweiten Wettbewerb - dem erstmalig in Deutschland stattfindenden Wettbewerb "Formula Student Germany" - schafften es die Studenten mit einem sechsten Platz unter die Top 10 und wurden bestes deutsches Team sowie bestes Erstjahresteam. Und in Italien konnten sie mit dem dritten Platz sogar das Siegerpodest besteigen.

Die "Formula Student" ist ein jährlich stattfindender internationaler Konstruktionswettbewerb, bei dem Studierende aus der ganzen Welt mit selbst konstruierten Rennwagen gegeneinander antreten. Dabei zählt nicht nur die Leistung auf dem Asphalt - es fließen auch Konstruktion, Kostenkalkulation und Verkaufspräsentation in die Bewertung mit ein.

Weitere Informationen bei Simon Teufel, Tel. 0711/685-68117 oder 0160/6601432, e-mail: s.teufel@rennteam-stuttgart.de sowie unter http://www.rennteam-stuttgart.de

Ursula Zitzler | idw
Weitere Informationen:
http://www.rennteam-stuttgart.de

Weitere Berichte zu: Konstruktionswettbewerb Rennteam Rennwagen

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Automotive:

nachricht Neue Akzente für das Ambiente im Automobil
19.09.2017 | Schott AG

nachricht Mobilität von Morgen: Wie wir uns in Zukunft von A nach B bewegen
07.09.2017 | Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Automotive >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Im Focus: Neutron star merger directly observed for the first time

University of Maryland researchers contribute to historic detection of gravitational waves and light created by event

On August 17, 2017, at 12:41:04 UTC, scientists made the first direct observation of a merger between two neutron stars--the dense, collapsed cores that remain...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Immunsystem in Extremsituationen

19.10.2017 | Veranstaltungen

Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm

19.10.2017 | Veranstaltungen

Bauphysiktagung der TU Kaiserslautern befasst sich mit energieeffizienten Gebäuden

19.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Aufräumen? Nicht ohne Helfer

19.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Neue Biotinte für den Druck gewebeähnlicher Strukturen

19.10.2017 | Materialwissenschaften

Forscher studieren molekulare Konversion auf einer Zeitskala von wenigen Femtosekunden

19.10.2017 | Physik Astronomie