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Ein aufwändiges und ganzheitliches Brandschutzkonzept, das Umbau, Sanierung und Erweiterung umfasst, steht mit dem Beispiel des Krankenhauses Martha-Maria in Nürnberg im Mittelpunkt der diesjährigen Nürnberger Kolloquien zum Brandschutz.
Die Veranstaltung (25. November), vom Weiterbildungsspezialisten Verbund IQ gGmbH organisiert, richtet sich an Bauingenieure, Architekten, Bauherren, Sachverständige, Mitarbeiter aus Gemeinden und Behörden sowie Mitarbeiter im betrieblichen Gebäudemanagement.
Das Brandschutzkonzept für das Krankenhaus Martha-Maria ist sehr komplex. Wird gleichzeitig umgebaut, saniert und erweitert, müssen geeignete Brandschutzkonzepte vorliegen, um eine hohe Wirksamkeit bei effizienter wirtschaftlicher Planung zu erzielen. Defizite im baulichen Brandschutz müssen beseitigt und mit Maßnahmen des betrieblichen Brandschutz kombiniert werden.
Der Brandschutz für Krankenhäuser ist dabei aufwändig, da die Brandschutzmaßnahmen im laufenden Betrieb erfolgen. Für den Betreiber eines Krankenhauses ist der Brandschutz eine sehr anspruchsvolle Aufgabe, gilt es doch im Brandfall in erster Linie Patienten mit eingeschränkter Mobilität außer Gefahr zu bringen und zudem millionenschwere Sachwerte zu retten.
Wie ein solches ganzheitliches Brandschutzkonzept entwickelt und in die Praxis umgesetzt wird, erfahren die Teilnehmer im Rahmen des diesjährigen Nürnberger Brandschutz-Kolloquiums. Sie lernen das Beispiel des Krankenhauses Martha-Maria in Nürnberg kennen, in dem bis 2013 umfangreiche Baumaßnahmen stattfinden werden. Aus unterschiedlicher Sichtweise schildern die Referenten (Bauherr, Feuerwehr, genehmigende Behörde etc.), worauf es beim optimalen Brandschutz ankommt.
Live erleben die Teilnehmer Rettungsübungen. Neben Bauherrn und Sachverständigem referieren u.a. Prof. Dr. Jürgen Wesche, als langjähriger Leiter des Brandschutzzentrums MPA Braunschweig eine bundesweit anerkannte Kapazität in Sachen Brandschutz sowie Daniel Ulrich von der Bauordnungsbehörde der Stadt Nürnberg, die das Brandschutzkonzept genehmigt hat. Vorbeugende Maßnahmen aus Sicht der Feuerwehr runden die Veranstaltung ab.
Das Kolloquium findet statt am:
Termin: 25. November 2010, 9.00 bis 17.15 Uhr
Ort: Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg
Die Teilnahmegebühr liegt inklusive Seminarunterlagen, Mittagsbuffet und Pausengetränke bei 310,00 Euro (250,00 Euro für Teilnehmer aus dem öffentlichen Bereich), 20,00 Euro Rabatt für Frühbucher (bis 30. Oktober 2010).
Anmeldung und weitere Informationen unter: Verbund IQ gGmbH, Dürrenhofstr. 4, 90402 Nürnberg, Tel. 0911/424599-13, Fax: 0911/424599-50, carsten.schmidhuber@verbund-iq.de sowie unter www.verbund-iq.de/brandschutz
Astrid Maul | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.verbund-iq.de/brandschutz
www.ohm-hochschule.de
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