Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Weniger Treibhausgase durch aktiven Klimaschutz im Bausektor

02.03.2010
Achtzig Prozent weniger Treibhausgase durch die Wahl umweltfreundlicher Materialien und den Einsatz von Erneuerbaren Energien: Dass dies möglich ist, wird Dr. Wolfgang Schade beim 11. Biberacher Forum für Gebäudetechnik an der Hochschule Biberach (18. März 2010, 8.30 bis 18 Uhr) aufzeigen.

Schade beschäftigt sich am Competence Center Nachhaltigkeit und Infrastruktursysteme des Fraunhofer-Institutes für System- und Innovationsforschung Karlsruhe mit der Entwicklung und integrierten Bewertung von langfristigen politischen Strategien für die Bereiche Verkehr, Energie und Klima.

In seinem Übersichtsvortrag greift er die Rolle des Gebäudesektors im gesamtwirtschaftlichen Kontext auf - unter Berücksichtigung der Potenziale von Material- und Energieeffizienz sowie dem Einsatz von Erneuerbaren Energien.

Auch die Hochschule Biberach beschäftigt sich seit Jahren sehr intensiv mit dieser Thematik im Studienfeld Energie & Klima sowie im dazugehörigen Institut für Gebäude- und Energiesysteme. Auch die Tagungsleiter - Prof. Dr.-Ing. Martin Becker und Prof. Dr.-Ing. Roland Koenigsdorff - lehren und forschen in diesem zukunftsrelevanten Themengebiet.

Für das 11. Biberacher Forum Gebäudetechnik ist es ihnen gelungen, zahlreiche Referenten aus dem gesamten Bundesgebiet zum Thema "Energiemanagement und optimierte Betriebsführung in Gebäuden und Betrieben" zu gewinnen. Etwa das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme Freiburg (Dipl.-Phys. Dirk Jacob), die Envidatec GmbH Hamburg (Dipl.-Ing. Peer Schubak), den Innenarchitekten Hannes Bäuerle (raumProbe Stuttgart), den Obmann der VDI-Richtlinie 4650 Dr.-Ing. Peter Göricke (Informationszentrum Wärmepumpen und Kältetechnik e.V., Hannover), die EFG Engineering Facility Group, Dietzingen (Dipl.-Ing. (FH) Armin Jäger) sowie Prof. Dr.-Ing. Werner Jensch (Ebert-Ingenieure München).

Mit diesen Fachvorträgen sowie mit der begleitenden Ausstellung böte das 11. Biberacher Forum Gebäudetechnik eine kompakte Informations- und Diskussionsplattform für aktuelle Themen der Branche, so Prof. Becker. Die Fachtagung, die die Hochschule Biberach in Kooperation mit der Bauakademie Biberach anbietet, richtet sich an alle Beteiligte in Planung, Ausführung und Betrieb von Gebäuden sowie an Bauherren, Architekten, Beratende Ingenieure, Planer, Ausführende Betriebe und Betreiber.

Anette Schober-Knitz | idw
Weitere Informationen:
http://www.bauakademie-biberach.de/gebaeudeforum

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Architektur Bauwesen:

nachricht Modernes, ökologisches Familienhaus für Naturverbundene
03.08.2017 | Bau-Fritz GmbH & Co. KG, seit 1896

nachricht Die Stadt wird zur Bühne und Häuser zu Leinwänden
03.08.2017 | Technische Universität München

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Architektur Bauwesen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

21.08.2017 | Physik Astronomie

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie