Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Vorgehängte Fassade aus Verbund-Sicherheitsglas mit hochfester DuPont™ SentryGlas® Zwischenlage maximiert Sicherheit für ...

05.12.2013
... Wiener Ares Tower

Mit 26 Stockwerken und rund 100 m Höhe zählt der 2001 fertig gestellte Ares Tower zu den höchsten Bauwerken Wiens. Seine vorgehängte Glasfassade mit 2521 rechteckigen, 1370 mm x 3040 mm großen, punktgehaltenen Scheiben und einer Gesamtfläche von 10.233 m² war ursprünglich mit Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG) ausgeführt.


Der Ares Tower, eines der höchsten Bürogebäude Wiens, trägt eine doppelte Außenhaut mit einer neuen vorgehängten Fassade aus VSG. Weil deren einzelne Scheiben dank des Einsatzes der SentryGlas® Zwischenlage von DuPont weder dicker noch schwerer sind als die ursprünglich verwendeten ESG-Scheiben, konnte der Austausch schnell und kostengünstig realisiert werden.


Die einzelnen punktgehaltenen Verbundglasscheiben der äußeren Fassade des Ares Towers sind 1370 mm x 3040 mm groß und wiegen 125 kg. Die SentryGlas® Zwischenlage sorgt für zusätzliche Tragfestigkeit, ohne zusätzliches Gewicht oder gestalterische Kompromisse zu erfordern.

Fotos: MGT

Um potenzielle Gefährdungen von Passanten auszuschließen, waren die Glasscheiben mit einer Folie beklebt, an der im Falle eines möglichen Glasbruchs, beispielsweise auf Grund von Nickelsulfid-Einschlüssen, die Bruchstücke haften blieben.

Weil sich diese Folie im Laufe der Jahre verfärbt hatte und um die Sicherheit für die Passanten zu maximieren, ließ der Eigentümer in den Jahren 2011 und 2012 im Zuge einer umfassenden Sanierung alle ursprünglich verwendeten ESG-Elemente gegen Scheiben aus Verbund-Sicherheitsglas (VSG) austauschen.

Für deren Herstellung verwendete das auf anspruchsvolle Glaslösungen spezialisierte Unternehmen MGT Mayer Glastechnik aus Feldkirch/Österreich die hochsteife und feste DuPont™ SentryGlas® Zwischenlage, die vergleichsweise dünnen und entsprechend leichten Verglasungen eine hohe Belastbarkeit gibt. So erforderte der Austausch weder Verstärkungen noch andere kostenintensive Änderungen des tragenden Untergerüstes.

Die von dem MGT gelieferten und auch montierten Verbundsicherheitsgläser bestehen aus zwei 6 mm dicken ESG-H-Scheiben, die vor dem Laminieren einem Heißlagerungstest (Heat-Soak-Test) unterzogen wurden. Das vorgespannte Glas wird dabei über mehrere Stunden bei 290 °C ofengelagert und gewinnt dadurch zusätzliche Sicherheit gegen Spontanbrüche. Eine 1,52 mm dicke SentryGlas® Zwischenlage verbindet beide Scheiben miteinander. So resultiert mit nur 13,52 mm nahezu die gleiche Gesamt-Scheibendicke und mit 125 kg das annähernd gleiche Gewicht wie bei den zuvor verwendeten 12 mm dicken ESG-Scheiben.

Die besonders kosteneffiziente Kombination aus geringer Dicke und hoher Tragfähigkeit ist möglich, weil SentryGlas® Zwischenlagen auf Grund ihrer hohen Festigkeit und Steifigkeit in der Lage sind, hohe Schubkräfte zu übertragen. Beim Laminieren entsteht ein schubsteifer Verbund, der unter Biegung ein quasi-monolithisches Verhalten zeigt. In der Praxis zeigen Laminate mit SentryGlas® unter gleich hoher Belastung eine weniger als halb so große Durchbiegung wie Laminate mit PVB und damit fast das gleiche Verhalten wie ESG gleicher Dicke. Auf Grund dieses Verhaltens hat das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt), Berlin, mit SentryGlas® hergestelltem VSG die ,Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung‘ als ,Verbundsicherheitsglas mit Schubverbund‘ erteilt. Die Zwischenlage darf damit in Deutschland als lastübertragendes Element in die Berechnung des Tragverhaltens entsprechender Verglasungen einbezogen werden. Eine mit erhöhten Kosten verbundene ,Zustimmung im Einzelfall (ZIE)‘ ist nicht mehr erforderlich.

Dazu Walter Mayer, Geschäftsführer bei MGT: „Die Verwendung von herkömmlichen PVB-Zwischenlagen hätte einen deutlich dickeren VSG-Laminataufbau erfordert, um die baubehördlichen Auflagen in Bezug auf die maximale Durchbiegung unter Windlast zu erfüllen. Damit wäre diese Sanierung weder im gesetzten Zeit- noch im angestrebten Kostenrahmen durchführbar gewesen. Dank der Verwendung des SentryGlas® Zwischenlage konnten wir die bestehende Tragkonstruktion direkt weiter nutzen und alle Vorgaben einhalten.“

In Verbindung mit ihrer höheren Resttragfähigkeit bei Bruch, ihrer besonders hohen Transparenz und ihrem stark reduzierten Gelbwert bieten solche VSG-Scheiben mit SentryGlas® über den Einsatz bei Sanierungsprojekten hinaus auch viele interessante Perspektiven und neue gestalterische Spielräume für Architekten. Und für Gebäudeeigentümer bieten VSG-Verglasungen mit SentryGlas® wirtschaftliche Vorteile, denn diese Zwischenlage ist deutlich widerstandsfähiger gegenüber Feuchtigkeit als herhömmliches PVB, was eine hohe Kantenstabilität und Witterungsbeständigkeit über viele Jahre ermöglicht.

Der Ares Tower …

…ist ein Bürohochhaus im 22. Wiener Gemeindebezirk Donaustadt, das zwei schmale, parallel ausgerichtete Hochhausquader kombiniert, die leicht gegeneinander verschoben sind. Wie auch bei anderen Bauwerken in der „Donau City“ war eine mythologische Figur namensgebend, in diesem Fall der griechische Kriegsgott Ares. Seine kühle und gläserne Erscheinung, das elegante Foyer mit sorgfältig ausgewählter Innenausstattung und die im obersten Stockwerk errichtete Eventlocation ,Wolke 19‘ machen den Ares Tower zu einem Mitglied der internationalen Büroimmobilien-Society.

Die doppelte Außenhaut sorgt für Behaglichkeit in den Büroräumen mit rund 40.000 m² Fläche. Die nahezu geschlossene vorgehängte Glasfassade dämpft die Einflüsse von Wind und Wetter, ehe diese Elemente auf die innere Fensterfront treffen. Die dadurch entstehende vertikale Luftzirkulation verhindert einen Wärmestau bei sommerlicher Hitze. Umgekehrt reduziert das sich ausbildende Luftpolster während der kalten Jahreszeit die Wärmeverluste, und zudem ergibt sich eine deutliche Reduzierung des Schallpegels. Besonders angenehm für die Nutzer der Büros ist die durch diese Konstruktion gegebene Möglichkeit, die Fenster auch in großen Höhen zu öffnen.

Sämtliche Scheiben der vorgehängten Fassade sind im oberen und unteren Bereich im Siebdruckverfahren mit waagrecht verlaufenden Streifen bedruckt. Im Verbund mit den benachbarten Scheiben ergeben diese Dekors langgestreckte, über die gesamte Gebäudebreite verlaufende Elemente, die die Eleganz des Bürohauses unterstreichen – und sie setzen anfliegenden Vögeln ein deutliches Warensignal.

DuPont Glass Laminating Solutions gibt Herstellern und Spezifizierern von Verbundglas Zugriff auf Werkstoffe, Dienstleistungen und Innovationen, die zu einer besseren Welt beitragen, indem sie Gebäude besser schützen, Fahrzeuge sicherer machen und den Bau stabilerer, energieeffizienterer, mehr natürliches Tageslicht einlassender Gebäude ermöglichen.

Seit 1802 bietet DuPont den globalen Märkten Wissenschaft und Entwicklungen auf Weltklasseniveau in Form von Produkten, Materialien und Dienstleistungen. Das Unternehmen ist überzeugt, dass durch eine enge Zusammenarbeit mit Kunden, Regierungen, Nicht-Regierungsorganisationen und Meinungsführern gemeinsam Lösungen für die globalen Herausforderungen gefunden werden können. Dazu zählen die Bereitstellung von gesunden Nahrungsmitteln für alle Menschen auf der Welt, die Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen sowie der Schutz von Leben und Umwelt. Weitere Informationen zu DuPont und Inclusive Innovation unter www.dupont.com.

Das DuPont Oval, DuPont™, The miracles of science™ und SentryGlas® sind markenrechtlich geschützt für E.I. du Pont de Nemours and Company oder eine ihrer Konzerngesellschaften.

Hinweis für die Redaktion:
Diese Pressemitteilung basiert auf Informationen von:
MGT Mayer Glastechnik GmbH
Am Breiten Wasen 17
6800 Feldkirch, Österreich
Telefon: +43-(0)5522-72822, Fax DW 36
E-Mail: mgt@mgt.at
Kontakt:
Birgit Radlinger
Tel.: +49 (0) 61 02/18-2638
Fax: +49 (0) 61 02/18-1318
birgit.radlinger@dupont.com

Birgit Radlinger | DuPont
Weitere Informationen:
http://www.dupont.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Architektur Bauwesen:

nachricht Stadtplanung im Klimawandel: HafenCity Universität Hamburg entwickelt Empfehlungen
24.03.2017 | HafenCity Universität Hamburg

nachricht Innenraum-Ortung für dynamische Umgebungen
23.03.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Architektur Bauwesen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise