Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Stadtteilkonzepte für Integration – BMVBS veröffentlicht Handreichung für die kommunale Praxis

06.06.2012
Unter dem Titel „Stadtteilkonzepte für Integration“ haben das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) eine Arbeitshilfe für Kommunen und alle Akteure veröffentlicht, welche die Integrationsarbeit vor Ort prägen. Sie bietet praxisorientierte Hinweise für die Erarbeitung von Stadtteilkonzepten für Integration und zeigt, wie diese mit gesamtstädtischen Strategien verzahnt werden können.

Stadtteilkonzepte machen gesamtstädtische Ziele durch Maßnahmen im Wohnumfeld konkret und erlauben die unmittelbare Beteiligung von Stadtteilakteuren sowie Bewohnerinnen und Bewohnern. Umsetzbar werden die Konzepte, wenn sie in einen Lokalen Aktionsplan münden. Dieser wird entweder als zusätzliches Instrument oder als Fortschreibung bestehender Pläne und Konzepte beschlossen.

Die Handreichung beschreibt Schritt für Schritt, worauf es bei der Planung, Konzepterarbeitung und -realisierung ankommt. Beispiele aus der kommunalen Praxis machen die einzelnen Phasen anschaulich.

Die Veröffentlichung ist das Ergebnis des Projekts „Integration und Stadtteilpolitik“ im Forschungsprogramm „Experimenteller Wohnungs- und Städtebau“ (ExWoSt) des Bundes. Sechs Modellkommunen erproben, wie stadtteilbezogene Strategien mit gesamtstädtischen Integrationskonzepten abgestimmt werden können. Die Modellvorhaben zeigen: Gerade die Wechselwirkung fördert eine optimale Vernetzung von Projekten und Akteuren im Sinne einer integrierten kommunalen Strategie. Fachübergreifende Zusammenarbeit ist dabei entscheidend für die Qualität der Prozesse und Konzepte.

Die Veröffentlichung kann kostenfrei per E-Mail bei silvia.becker@bbr.bund.de angefordert werden. Eine PDF-Version steht unter www.bbsr.bund.de in der Rubrik „Veröffentlichungen“ als Download zur Verfügung.

Download der Publikation:
http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/Veroeffentlichungen/BMVBS/
Sonderveroeffentlichungen/2012/DL__Stadtteilkonzepte,templateId=raw,
property=publicationFile.pdf/DL_Stadtteilkonzepte.pdf

Kontakt:
Christian Schlag, Stab Wissenschaftliche Dienste, Telefon: +49 228 99401-1484, christian.schlag@bbr.bund.de

Ansprechpartnerin im Fachreferat:
Martina Kocks, Referat I4 - Regionale Strukturpolitik und Städtebauförderung, Telefon: +49 228 401-2321, martina.kocks@bbr.bund.de

Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS). Es berät die Bundesregierung bei Aufgaben der Stadt- und Raumentwicklung sowie des Wohnungs-, Immobilien- und Bauwesens.

Christian Schlag | idw
Weitere Informationen:
http://www.bbsr.bund.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Architektur Bauwesen:

nachricht Stadtplanung im Klimawandel: HafenCity Universität Hamburg entwickelt Empfehlungen
24.03.2017 | HafenCity Universität Hamburg

nachricht Innenraum-Ortung für dynamische Umgebungen
23.03.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Architektur Bauwesen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise