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Saarländischer Stahl: Rund um den Globus im Einsatz

07.10.2010
Mit Stahl aus der Dillinger Hütte werden Brücken gebaut, Wolkenkratzer errichtet und Luxusschiffe fahrtüchtig gemacht. Im Grobblechbereich setzen die Saarländer weltweit Maßstäbe.

So etwa beim Bau des Viaduc de Millau, das 43000 Tonnen saarländischen Stahl in sich trägt. Mit einer Gesamtlänge von 2460 Metern und einer Bauhöhe von 343 Metern ist sie die höchste Brücke der Welt und überragt sogar den Eifelturm.

Rekordverdächtig sind aber nicht nur die Dimensionen des französischen Prestigeprojekts, sondern auch die rasante Bauzeit von nur 39 Monaten, die durch die Wahl von Hochleistungsblechen der Dillinger Hütte realisiert werden konnte. In der Elbebrücke bei Mühlenberg (Brandenburg) ist ebenfalls Dillinger Stahl verarbeitet. Sie wurde jetzt mit dem „Deutschen Brückenbaupreis 2010“ ausgezeichnet.

Doch nicht nur in Brücken steckt Stahl aus dem Saarland. Auch der Bau des Shanghai World Financial Center wurde mit Stahlblechen der Dillinger Hütte ermöglicht. Mit seinen 101 Stockwerken und 492 Metern Höhe gehört der Wolkenkratzer ebenfalls zu den höchsten und prestigeträchtigsten Gebäuden der Welt. Trotz der gigantischen Ausmaße zeichnet sich die moderne Konstruktion durch architektonische Leichtigkeit aus. Für die nötige Standfestigkeit des Shanghai World Financial Center sorgen – in Form von vier Megastützen – rund 23000 Tonnen Spezialbleche der Dillinger Hütte.

Das Unternehmen kann mehr als 1000 Stahlqualitäten produzieren. Für die ständige Weiterentwicklung der Stähle wird kontinuierlich in Forschung und Entwicklung sowie in modernste Anlagen und Prozesse investiert. Auch das effiziente Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine ist ein wichtiger Erfolgsfaktor. Die Wissenschaftler wissen, wie sie die Anforderungen der Kunden an das Material metallurgisch umsetzen müssen, damit Stahl zum Beispiel arktischer Kälte trotzen oder dem Druck von Wasser Hunderte von Metern unter dem Meeresspiegel standhalten kann.

Mit Hilfe der Computersimulation suchen sie nach der richtigen Zusammensetzung von Eisen und Legierung, um die gewünschten Materialeigenschaften zu erhalten. Ist die richtige Mischung gefunden und das geeignete Herstellungsverfahren ausgewählt, beginnt die Produktion. Danach testen die Entwickler die Leistungsfähigkeit der Bleche unter praxisnahen Bedingungen. Oftmals werden dabei die vom Kunden geforderten Leistungsansprüche sogar übertroffen. Dies macht die saarländische Marke „Dillinger Hütte“ auf der ganzen Welt zu einem Begriff für besondere Qualität und Zuverlässigkeit.

Dillinger Bleche genießen von Korea bis Kanada, von Norwegen bis Südafrika einen besonderen Ruf: Die hochwertigen Grobbleche werden dank ihrer besonderen Abmessungen und Güte in herausragenden Bauwerken rund um den Globus eingesetzt.

Kontakt:
Ute Engel
AG der Dillinger Hüttenwerke
Werkstraße 1 66763 Dillingen
Telefon: 0 68 31/47 30 11
E-Mail: ute.engel@dillinger.biz

Helga Hansen | Innovationseinblicke Saarland
Weitere Informationen:
http://www.geniales-saarland.de
http://www.dillinger.de

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