Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

RFID-Theke - Automatische Identifikation und Verbuchung von Mietgeräten

28.05.2009
Als neues RFID-Identifikationskonzept wurde am VDI-Materialflusskongress am 3. und 4. April die RFID-Theke vorgestellt.

Diese wurde speziell für Entleih- und Rückgabeprozesse auf dem Bauhof oder der Baustelle entwickelt.

Die eindeutige Identifizierung von Klein- und Mietgeräten sowie die Automatisierung von Verleihprozessen sind klare Anforderungen der Industrie. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, wurde eine RFID-basierte Lösung gewählt, da andere Ident-Technologien, wie beispielsweise der Barcode, für die Rahmenbedingungen auf der Baustelle schlecht geeignet sind.

Unterschiedliche Betriebsmittel wie Schleifmaschinen, Bohrmaschinen oder Laser-Entfernungsmesser wurden mit passiven RFID-Transpondern ausgestattet. Die Transponder werden auf der Theke ausgelesen und die Geräte auf diese Weise eindeutig identifiziert. Mit Hilfe einer dafür entwickelten Software findet eine automatische und papierlose Verbuchung statt. Bei der Entwicklung der Software wurde besonderer Wert auf eine einfache Bedienbarkeit gelegt; jedes erkannte Gerät wird mit einem Foto angezeigt, so dass man Verwechslungen ausschließen kann.

Neben der Eingabemaske für Verleih- und Rückgabevorgänge wurden zwei weitere Masken für die Wartung und die Geräteinformation programmiert: In der Wartungsmaske werden die Geräte zunächst wieder eindeutig identifiziert; auftretende Wartungs- oder Reparaturkosten können dem Gerät dann zugeordnet werden. Die Maske der Geräteinformation ermöglicht es, allgemeine Daten, wie z.B. den Status des Geräts "in Reparatur", auszulesen. Im nächsten Schritt wird diese Funktion dahingehend weiter entwickelt, dass Auswertungen z.B. über angefallene Reparaturkosten pro Gerät, die Ausleihdauer oder auch das Kundenverhalten vorgenommen werden können.

Die RFID-Theke ist ein Ergebnis des von der Bayerischen Forschungsstiftung finanzierten Forschungsverbundes ForBAU - Digitale Werkzeuge für die Bauplanung und -abwicklung -

sowie dem Projekt RFID-Einsatz in der Baubranche, welches von der Bundesvereinigung Logistik (BVL) gefördert wird. Beide Projekte sind am Lehrstuhl fml der TU München angesiedelt.

Weitere Informationen zu den Projekten: http://www.bayfor.de/forbau und http://www.fml.mw.tum.de/fml/index.php?Set_ID=261

Kontakt:

Dipl.-Ing. Cornelia Klaubert und Dipl.-Ing. Oliver Schneider
TU München
Lehrstuhl für Fördertechnik Materialfluss Logistik
Boltzmannstr. 15
85748 Garching
E-Mail: klaubert@fml.mw.tum.de; schneider@fml.mw.tum.de

Ninetta Palmer | idw
Weitere Informationen:
http://www.forbau.de
http://www.fml.mw.tum.de/fml/index.php?Set_ID=261

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Architektur Bauwesen:

nachricht Modernes, ökologisches Familienhaus für Naturverbundene
03.08.2017 | Bau-Fritz GmbH & Co. KG, seit 1896

nachricht Die Stadt wird zur Bühne und Häuser zu Leinwänden
03.08.2017 | Technische Universität München

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Architektur Bauwesen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie