Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neues Infrarot-System ermöglicht störungsfreie und sichere Fernbedienung von Raumfunktionen

17.01.2011
Die Siemens-Division Building Technologies hat ihr Portfolio für die Gebäudesystemtechnik um Produkte erweitert, mit denen sich Raumfunktionen wie Beleuchtung, Sonnenschutz und Raumklima komfortabel und zuverlässig über Infrarot (IR) steuern lassen.

Die Infrarot-Steuerung eignet sich insbesondere für Umgebungen, in denen Funklösungen aus rechtlichen oder technischen Gründen nicht zulässig sind, beispielsweise in Krankenhäusern. Gegenüber handelsüblichen Infrarot-Technologien basiert das neue System auf einer deutlich sichereren industriellen Übertragungstechnik.


Damit stellt Infrarot auch in Bürogebäuden eine optimale Alternative zu Funkfernbedienungen dar, indem es beispielsweise in Konferenzräumen, in denen hoher Funkverkehr herrscht, einen störungsfreien Betrieb sicherstellt.

Das innovative IR-System ist Teil der Siemens-Gebäudesystemtechnik Gamma instabus. Zu den neuen Geräten gehören ein IR-Handsender, ein IR-Wandsender, ein IR-Empfängerdekoder sowie ein Taster mit integriertem IR-Empfängerdekoder. Mit den Bedienelementen lassen sich Raumanwendungen über Infrarot-Signale kabellos ansteuern – dafür ist kein unmittelbarer Sichtkontakt zwischen Sender und Empfänger notwendig.

Der IR-Wandsender in Titanweiss ist als 1-fach-, 2-fach- und 4-fach-Schalter erhältlich und verfügt unter anderem über eine LED zur Sende- und Batteriekontrolle sowie einen Schiebeschalter zum Einstellen von bis zu 64 Kanälen. Der Montageaufwand ist minimal: Der Sender kann direkt an die Wand oder an den Arbeitsplatz geklebt oder geschraubt werden. Die Reichweite beträgt acht Meter (ungerichtet). Alternativ lassen sich bis zu 16 Raumfunktionen mit dem IR-Handsender bedienen, der eine Reichweite von bis zu 20 Metern (ungerichtet) bietet.

Als Gateways fungieren ein IR-Empfängerdekoder, der sich unauffällig in Decken einbauen lässt, oder alternativ ein Taster mit integriertem IR-Empfängerdekoder. Die Empfänger setzen Infrarot-Signale von bis zu 32 Infrarot-Kanälen in Bus-Telegramme um und aktivieren so die KNX-Aktoren zur Steuerung der Raumfunktionen. Zu den via Infrarot realisierbaren Anwendungen zählen unter anderem das Ein-, Aus- und Umschalten sowie Dimmen der Beleuchtung, die Sonnenschutz-steuerung, Szenensteuerung und die Raumtemperaturregelung. Die IR-Signale sind dabei auf den jeweiligen Raum beschränkt, da sie sich nicht durch Wände und Glas übertragen lassen. Störungen zwischen Räumen, wie bei Funksignalen üblich, werden dadurch vermieden. Zugleich kann ein Handsender innerhalb des Gebäudes mitgenommen und für die Steuerung von Funktionen in verschiedenen Räumen genutzt werden, in denen ein konfigurierter IR-Empfänger-dekoder installiert ist.

Leseranfragen sind zu richten an:
Siemens Schweiz AG
Building Technologies Division
Sennweidstrasse 47
6312 Steinhausen
Tel. 0585 579 200
E-Mail: info.ch.sbt@siemens.com

| Siemens Schweiz AG
Weitere Informationen:
http://www.siemens.ch/buildingtechnologies

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Architektur Bauwesen:

nachricht Die Brücke, die sich dehnen kann
20.02.2018 | Technische Universität Wien

nachricht Zustandsmatrix zur Beurteilung des Gefahrenpotentials von Gebäuden
20.02.2018 | HIS-Institut für Hochschulentwicklung e. V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Architektur Bauwesen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorstoß ins Innere der Atome

Mit Hilfe einer neuen Lasertechnologie haben es Physiker vom Labor für Attosekundenphysik der LMU und des MPQ geschafft, Attosekunden-Lichtblitze mit hoher Intensität und Photonenenergie zu produzieren. Damit konnten sie erstmals die Interaktion mehrere Photonen in einem Attosekundenpuls mit Elektronen aus einer inneren atomaren Schale beobachten konnten.

Wer die ultraschnelle Bewegung von Elektronen in inneren atomaren Schalen beobachten möchte, der benötigt ultrakurze und intensive Lichtblitze bei genügend...

Im Focus: Attoseconds break into atomic interior

A newly developed laser technology has enabled physicists in the Laboratory for Attosecond Physics (jointly run by LMU Munich and the Max Planck Institute of Quantum Optics) to generate attosecond bursts of high-energy photons of unprecedented intensity. This has made it possible to observe the interaction of multiple photons in a single such pulse with electrons in the inner orbital shell of an atom.

In order to observe the ultrafast electron motion in the inner shells of atoms with short light pulses, the pulses must not only be ultrashort, but very...

Im Focus: Good vibrations feel the force

Eine Gruppe von Forschern um Andrea Cavalleri am Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD) in Hamburg hat eine Methode demonstriert, die es erlaubt die interatomaren Kräfte eines Festkörpers detailliert auszumessen. Ihr Artikel Probing the Interatomic Potential of Solids by Strong-Field Nonlinear Phononics, nun online in Nature veröffentlich, erläutert, wie Terahertz-Laserpulse die Atome eines Festkörpers zu extrem hohen Auslenkungen treiben können.

Die zeitaufgelöste Messung der sehr unkonventionellen atomaren Bewegungen, die einer Anregung mit extrem starken Lichtpulsen folgen, ermöglichte es der...

Im Focus: Good vibrations feel the force

A group of researchers led by Andrea Cavalleri at the Max Planck Institute for Structure and Dynamics of Matter (MPSD) in Hamburg has demonstrated a new method enabling precise measurements of the interatomic forces that hold crystalline solids together. The paper Probing the Interatomic Potential of Solids by Strong-Field Nonlinear Phononics, published online in Nature, explains how a terahertz-frequency laser pulse can drive very large deformations of the crystal.

By measuring the highly unusual atomic trajectories under extreme electromagnetic transients, the MPSD group could reconstruct how rigid the atomic bonds are...

Im Focus: Verlässliche Quantencomputer entwickeln

Internationalem Forschungsteam gelingt wichtiger Schritt auf dem Weg zur Lösung von Zertifizierungsproblemen

Quantencomputer sollen künftig algorithmische Probleme lösen, die selbst die größten klassischen Superrechner überfordern. Doch wie lässt sich prüfen, dass der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Von festen Körpern und Philosophen

23.02.2018 | Veranstaltungen

Spannungsfeld Elektromobilität

23.02.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018

21.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Vorstoß ins Innere der Atome

23.02.2018 | Physik Astronomie

Wirt oder Gast? Proteomik gibt neue Aufschlüsse über Reaktion von Rifforganismen auf Umweltstress

23.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Wie Zellen unterschiedlich auf Stress reagieren

23.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics